Ich hätte nie in meinem Leben gedacht, dass das passieren würde, wenn ich meine Sachen packen würde und ein random Flug buche....
Ich streckte meine Arme und sog die frische Luft Südkoreas ein. Zehneinhalb Stunden nonstop Flug. Ich sah mich um. Es war alles so anders als in meinem Heimatland.
Ich zückte mein Handy und gab den Namen meines Hostels ein. Ok, ich verstehe nicht, wo ich hin gehen muss. Wenn kann ich hier den jetzt fragen? Auf einmal rempelte mich jemand von hinten an. "Autsch!", riefen wir gleichzeitig.
Mein Handy fiel mir aus der Hand und ich ließ meine Tasche fallen. "Passen sie doch auf!", sagte ich in meiner Muttersprache. Der Typ der mich angerempelt hat, sah mich schief an. "Ah, du hast mich nicht verstanden.", sagte ich auf Koreanisch.
Jetzt wurden er hellhörig. "Tut mir leid.", entschuldigte er sich. Er hob mein Handy auf und gab es mir wieder. Er verbeugte sich vor mir und wollte gehen.
"Warte!", rief ich. Er drehte sich um. "Können sie mir vielleicht sagen, wie ich hier hin komme."; ich zeigte ihm mein Handy mit der Adresse. "Ah, ich muss in die selbe Richtung. Ich bringe dich dahin. Mein Name ist übrigens Taehyung."
"D/N.", wir beide schüttelten Hände und er führte mich zum Hostel.
Er war ein witziger und netter Kerl. Auf dem Weg klärte er mich über Koreas Geschichte auf, obwohl ich nicht danach gefragt habe, und hat mir die besten Spots in Seoul verraten. Unsere Nummern haben wir auch ausgetauscht, da er mir das Angebot machte, mir Seoul zu zeigen.
Am nächsten Tag wartete er schon auf mich vor dem Eingang. Etwas komisch, dachte ich mir, dennoch war ich froh, dass er mir die Stadt zeigen wollte. Als erstes zeigte er mir Namdeum, ein beliebstes Historisches Stadttor. Er bzw. Wir machten Fotos voneinander und miteinander. Dannach ging es zum Museum of Art. Ich war beeindruckt von seinem wissen über die Gemälde.
Am nachmittag machten wir eine Pause und er lud mich zum essen ein, was nicht nötig war, dennoch wirklich süß von ihm. Am Abend zeigte er mir ein Teil von Seoul. Den Markt um genauer zu sein. "Wow, es ist so schön!", schwärmte ich.
Auf einmal hörte ich ein Klicken. Ich drehte mich zu Taehyung um und sah, wie er gerade seine Kamera von seinem Gesicht entfernte und lächelte. "Du sahst gerade so schön aus. Ich musste den Moment festhalten.", ich wurde rot. Obwohl wir uns erst vor einem Tag kennengelernt haben, kam es mir so vor, als ob wir uns schon lange kennen.
WIr verabredeten uns auch noch für die nächsten Tage. Taehyung zeigte mir noch andere Orte. Gyeonghuigung, Seodaemun Gefängnis, N Seoul Tower, 63 Building, Gwanaksan, COEX Aquarium und noch vieles mehr. Wir machten Fotos lachten miteinander, luden uns gegenseitig zum essen ein und gingen Shoppen.
"Meinst du das steht mir Taehyung.", ich ging aus der Umkleide raus und drehte mich in meinem Outfit vor ihm. Im blieb der Mund offen. "Du siehts umwerfend aus.", meine Wangen färbten sich Pink und ich lief wieder rein. "Wie lange bleibst du noch hier?", rief Taehyung mir zu. "Nur noch Morgen. Wieso?", antwortete ich ihm und lief mit den Klamotten raus. "Oh.", gab er von sich und schaute etwas bedrückt nach unten.
"Ich möchte dir morgen am Abend etwas zeigen. Hast du da zeit?"
"Natürlich habe ich zeit. Was willst du mir zeigen?"
"Wirst du sehen. Und zieh bitte das Outfit morgen an."
Ich bezahlte es und er begleitete mich bis zum Hostel. "Also bis morgen D/N." "Bis morgen Taehyung.", wir umarmten uns und ich ging rein. Ich war schon ganz aufgeregt wegen morgen.
Taehyung hollte mich wie immer in der früh ab. Wir verbrachten den ganzen Tag miteinander, bis es Abend wurde und er mich zu unserer Finalen Destinizion führte. "Also Taehyung. Wo gehen wir den jetzt hin."
Er fing an zu lächeln. "Ich bringe dich zur Banpo Brücke." Meine Augen strallten. "Echt jetzt. Ich wollte unbedingt diese Brücke sehen. Danke Taehyung.", ich umarmte ihn von der Seite. Ich konnte nicht sehen, wie er langsam rot wurde. Zusammen liefen wir zur Banpo Brücke. "Uhhhh, schau mal, das Wasser läuchtet in verschiedenen Farben."
Taehyung sah zu mir, wärend ich das Wasser bewunderte. "Du siehst so schön aus.", murmelte er. "Hast du etwas gesagt?", fragte ich ihn. Er schüttelte den Kopf. Wir bewunderten noch eine weile die Brücke, bis ich Hunger bekam.
Schnell hielt ich mir meine Arme vor dem Bauch. "Da hat jemand Hunger.", ärgerte mich Taehyung. Ich schmollte leicht und suchte mir einen Stand mit essen. "Komm mit.", er nahm meine Hand in seine und führte mich zu einem Stand. Der Standbesitzer sah uns kommen und lächelte. "Hier, geht aufs Haus. Viel glück euch beiden noch in der Zukunft."
Wir bekamen kostenlose Crêpes. Wir beide wurden rot. Er dachte wir wären zusammen. Aber hey, kostenlose Crêpes. Wir liefen durch die Stadt und aßen. "Ich werde dich vermissen.", gestand Taehyung und blieb stehen. Ich sah zu ihm. Er wirkte bedrückt. "Taehyung. Wir bleiben doch noch in Kontakt. Du kannst mich jederzeit Anschreiben oder Anrufen. Ok.", er nickte und wir liefen weiter.
"Komm. Ich bringe dich wieder zurück." "Ok.", er begleitete mich bis zum Hostel. "Ich muss morgen Arbeiten. Ich kann dich also nicht zum Flughafen begleiten. Bleib gesund und komm gut nach Hause.", er umarmte mich noch mal innig. "Auf wiedersehen Taehyung. Bis zum nächsten mal."
Ich gab ihm einen freundschaftlichen Kuss auf die Wange und lief rein.
Am nächsten Tag wartete darauf, dass das Flugzeug sich in die Lüfte hebt. Mit meinem Handy in der Hand schaute ich aus dem Fenster neben mir. Wie ich Südkorea vermissen werde.
In dem Moment bekam ich eine Nachricht auf dem Handy.
Sie war von Taehyung. "Bis zum nächsten mal.", stand in der Nachricht. Ich lächelte und konnte es nicht erwarten, ihn wieder zu sehen.
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Yes, nur noch ein Member und dan bin ich fertig😆
-Diana🎭
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BTS / Oneshots / Faketexts / German
FanfictionIn diesem Buch veröffentliche ich Oneshots und Faketexts, die über die Koreanische Boyband BTS gehen. Anfragen sind herzlich Willkommen -#94 in Kurzgeschichten - 19.05.2018 -#64 in Kurzgeschichten - 21.05.2018
