Es war das schönste Schuljahr meines Lebens. Ich hatte gute Noten, war immer Pünktlich, war beliebt in der Schule und habe ihn kennengelernt.
Jeon Jungkook.
Den süßesten und schüchternsten Jungen aller Zeiten. Und meine erste, große Liebe. Am anfang des Schuljahres haben wir uns kennengelernt. Wir haben uns sofort super verstanden. Und am anfang des zweiten Halbjahres sind wir dan zusammen gekommen.
Es war einfach wunderschön. Doch am ende des Schuljahres sagte er mir, das er umziehen würde. Und er deswegen mit mir Schluss machen will. Er kann den Gedanken nicht ertragen, mich nicht jeden Tag zu sehen.
Wir verbrachten die Ferien miteinander. Haben gelacht, neue erinnerungen gemacht. Wir haben geweint, uns in den armen gehalten. Haben unser erstes mal gehabt. Wir verbrachten jeden einzelnen Tag dieser Ferien miteinander. Mit unseren Freunden, denn Menschen die wir am meisten lieben und am wichtigsten mit uns.
Und nun war der Tag gekommen. Der Tag an dem wir uns trennen mussten. Der Tag von Jungkooks umzug. Wir saßen zusammen auf den Boden, in seinem nun leeren Zimmer. Ich saß zwischen seinen Beinen. Seine Hände waren um meinen Bauch geschlungen.
Sein Kopf lag auf meiner Schultern. Ich schaute geradeaus auf die Wand und ließ mich leicht fallen. Ich biss mir auf die Unterlippe um meine Tränen zu unterdrücken. Meine Schultern bebten leicht. Jungkook bemerkte es und drückte mich fester an sich.
Er begann sanfte Küsse auf meiner Schläfe zu verteilen. "Nicht weinen. Das hatten wir schon hinter uns. Und wir haben gesagt, das wir nicht mehr weinen werden. Und wir werden noch in Kontakt bleiben.", flüsterte er mir zu.
Ich nickte und ließ von ihm ab und drehte mich um. Ich nahm seinn Gesicht in meine Hände und drückte seine Wangen zusammen. Zusammen lachten wir auf. Jungkook nahm meine Hände und drückte diese.
"Aha, Jungkook, das tut weh.", meckerte ich, wärend ich seine Wangen noch fester drückte. Er stöhnte vor schmerz auf. Mir huschte ein grinsen über die Lippen und ich lies seine Wangen los. Er lächelte mich mit seinem süßen Hasenlächeln an. Oh gott wie süß das doch war.
Wieder kammen mir die Tränen. Und diesesmal konnte Jungkook seine Tränen nicht zurückhalten. "Nicht weinen. Das hast du selber gesagt.", scherzte ich. Jungkook lachte kurz auf, ehe ihm die Tränen über das Gesicht flossen. "D/N...", schluchzte er.
Ich presste meine Stirn gegen seine und schloss meine Augen. Wie ich das vermissen werde. "Jungkook, wir müssen los!!", rief seine Mutter. Jungkook schluchzte stärker. Ich nahm ihn in meine Arme. "Schhh, alles wird gut, wir bleiben noch in Kontakt.", beruhigte ich ihn.
Er erwiederte die Umarmung. Wir blieben für einen Kurzen augenblick in den Armen des jeweiligen anderen, bis sein Bruder in sein Zimmer kam. "Jungkook, sorry das ich euch Unterbrechen muss, aber Mutter ist schon ganz ungeduldig und Vater hat nicht den ganzen Tag Zeit."
Er sah uns mitleidend an und verschwand wieder aus dem Zimmer. Wir lösten uns von einander und standen auf. Hand in Hand liefen wir raus aus der Wohnung. Wir sahen seine Familie. Sein Bruder sahs im Auto seine Mutter redete am Handy und sein Vater wartete neben dem Auto.
Ich hielt seine Hand fester fest. "Jungkook,", brachte ich herraus. Er zog mich zu sich und umarmte mich. "Ich werde dich so vermissen. Und es bricht mir das Herz zu sagen, das ich mit dir jetzt Schluss machen werde."
Er löste die umarmung und nahm meinen Kopf in seine Hände. Er beugte sich zu mir nach unten und gab mir einen letzten, leidenschaftlichen Kuss. Dann löste er sich von mir und strich mir durch die Haare. "Leb wohl.",hauchte er mir zu, bis er sich von mir löste und zum Auto ging.
Meine Augen fühlten sich mit Tränen. Ich drehte mich um und fing an zu laufen. Es brach mir das Herz. Meine erste große Liebe, zieht weg und ließ mich alleine. Natürlich hatte ich meine Freunde, meine Familie. Aber ich fühlte mich allein.
DU LIEST GERADE
BTS / Oneshots / Faketexts / German
FanfictionIn diesem Buch veröffentliche ich Oneshots und Faketexts, die über die Koreanische Boyband BTS gehen. Anfragen sind herzlich Willkommen -#94 in Kurzgeschichten - 19.05.2018 -#64 in Kurzgeschichten - 21.05.2018
