In diesem Buch veröffentliche ich Oneshots und Faketexts, die über die Koreanische Boyband BTS gehen.
Anfragen sind herzlich Willkommen
-#94 in Kurzgeschichten - 19.05.2018
-#64 in Kurzgeschichten - 21.05.2018
!Achtung! Bevor dieser Oneshot anfängt möchte ich darauf hinweisen, das relativ am Ende eine kurze Suizid Szene kommt. Diese wird auch mit einem Stern markiert. Wem es also nicht entspricht, sollte diese nicht lesen
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Stille.
Keiner sagte ein einziges Wort.
Wir beide starten uns nur an.
Ich bewegte keinen Muskel. Nicht aus Angst, er würde mir was tun. Er starrte mich nur an. Ich hatte das Gefühl, seine Augen würden meine Seele verschlingen. Vorsichtig setzte ich einen Schritt nach vorne. Und dann noch einen. Ich lief auf ihn zu.
Er wich von mir zurück. Seine roten Augen sahen nervös hin und her. "Nicht...", flüsterte er. "Ich könnte dir wehtun."
Trotzdem näherte ich mich ihm. "Ich habe keine Angst vor dir.", gab ich zurück. Ich streckte meine Hand aus und legte sie zärtlich auf seine Wange. "D/N...", kam es schwach von ihm. "Jin, egal was du auch bist, du könntest mir nie weh tun."
Meinen anderen Arm streckte ich auch aus und führte diese zur anderen Wange. Doch bevor ich auch diese auf seine Wange legen konnte, nahm er meine Hand ihn seine. "Ich bin ein Monster. Sie sind hinter mir her. In ihren Augen bin ich gefährlich. Ich- Bitte, verlass mich. Bitte, flieh. Geh und bring dich in Sicherheit. I-ich will nicht, das dir etwas geschieht."
Seine Augen fühlten sich mit Tränen und er zitterte. Er tat mir so leid. Ich leckte mir über die Unterlippe und näherte mich seinem Gesicht. Dann presste ich sanft meine Lippen auf seine. Es dauerte eine weile, bis er den Kuss erwiderte. Wir lösten uns langsam wieder voneinander.
"Ich bleibe bei dir.", ich kuschelte mich an seine Brust. Ich spürte keinen Herzschlag. Kurz erstarte ich, doch gleich darauf schloss ich meine Augen und schlang meine Arme um seine Hüfte. Jin "transformierte" sich in der Zwischenzeit wieder zu einem Menschen und schlang ebenfalls seine Arme um meine Hüfte.
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Dennoch blickte er unruhig hin und her. Er hatte Angst. "Jin...", murmelte ich vor mich hin. "Es wird alles gut. Niemand wird dir etwas tun. Ich beschütze dich." Ein kleines Brummen entkam ihm. "Wie willst du mich den beschützen?"
Ich hob meinen Kopf und sah ihm in die Augen. "Haha, ich werde es schon irgendwie schaffen." Doch Jin konnte nicht lachen. Dies bemerkte auch ich. "Hey was ist los?", fragte ich schon etwas verwirrt.
Jin ließ von meiner Hüfte ab und entfernte sich von mir. Er sah auf den Boden. Seine Augen waren weit offen. Ich verstand nicht, warum er auf einmal so distanziert war.
Früher war er doch auch nicht so. Was ist den jetzt auf einmal in ihn gefahren? Jin blickte noch für ein paar Sekunden nach unten, bis sein Kopf auf einmal hochschoss und er mich mit sehr weiten Augen ansah. "Sie sind da! Du musst verschwinden."
Er packte mich an den Armen und drängte mich nach hinten. Wegen dieser plötzlichen Bewegung stolperte ich und viel nach hinten. Ich landete unsanft auf den Rücken und mein Kopf schlug auf den Boden auf.