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Jimin POV

Wir verbrachten einen wundervollen Abend zusammen. Nach unserem Ausflug zum Strand brachte ich Elia noch nach Seomyeon, was sozusagen das busanische Myeongdong war. Also einfach gesagt eine Einkaufstraße mit vielen Restaurants und Bars. Ich brachte sie in mein liebstes Jjimdak Restaurant und zu meiner Erleichterung gehörte es immer noch dem alten Ehepaar, welches schon zu meiner Schulzeit den Laden betrieb. Sie freuten sich so sehr, dass ich nach all den Jahren wieder zu ihnen kam, dass sie uns gleich ein Dessert spendierten und wir hatten einen wundervollen, ausgelassenen Abend. Daran könnte ich mich ehrlich gesagt glatt gewöhnen... wenn doch nur alles so einfach wäre...

Das hatte ich auch früher oft gesagt und sofort fiel mir ein, was mein Großvater immer darauf sagte.

Es ist einfach Junge, man macht es sich nur selbst kompliziert.

Ein Schmunzeln bildete sich auf meinen Lippen. Er hatte wohl Recht.

Mittlerweile war es zwei Uhr morgens und ich konnte beim besten Willen kein Auge zudrücken. Ich war so aufgeregt wenn ich daran dachte, was ich morgen mit meiner Zukünftigen vorhatte. Ja Zukünftige, das konnte ich mittlerweile mit fester Überzeugung sagen. Natürlich von meiner Sicht aus, ich konnte immerhin nicht für sie sprechen. Ein kleiner Teil in mir hatte schon Angst, dass sie mich abweisen würde. Ja, ich hatte Angst, dass sie meine Gefühle nicht erwidern würde. Aish Pabo! Ich war Park Jimin. Mich würde doch niemand abweisen, oder? Genau das machte mir Angst bei ihr. Ich wusste ganz genau, dass es ihr egal war wer oder was ich bin. Und genau deswegen liebte ich sie, aber trotzdem machte es mir Angst.

Meine Gedanken wurden durch ein sanftes Klopfen an meiner Tür unterbrochen. Ich war so perplex, dass ich zunächst gar nichts sagen konnte. Wer klopfte bitte um diese Uhrzeit an meine Tür? Wollte Halmeoni etwa nachsehen ob wir eh zuhause sind? Nachdem von mir keine Reaktion kam, schob sich die Tür vorsichtig auf und zum Vorschein kam Elias Gesicht. Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Sie linste ganz vorsichtig hinter der Tür hervor um zu sehen ob ich schon schlief.

Kannst du nicht schlafen Babe? flüsterte ich.

Zuerst erschrak sie, weil sie sicher dachte, dass ich schon schlief. Dann aber trappelte sie schnell in mein Zimmer, schloss die Tür und ging mit kleinen Schritten auf mein Bett zu. Sie trug nur Shorts und ein zu großes T-Shirt, was mich hart schlucken ließ. Wie konnte sie mir sowas nur antun. Okay Jimin, reiß dich am Riemen, ihr seid noch nicht einmal zusammen.

Nein, ich habs versucht aber euer Garten macht mir ehrlich gesagt Angst und ich wollte nicht alleine in diesem Zimmer schlafen.

Sie knetete unsicher am Saum ihres Shirts herum, was sie aussehen ließ wie ein kleines Mädchen. Ich lächelte und rückte auf die rechte Seite meines Bettes und schlug die Decke um, um ihr zu signalisieren, dass sie zu mir kommen sollte. Unsicher tapste sie auf die linke Seite des Bettes und kuschelte sich neben mich in das vorgewärmte Bett. Es war zwar nur ein Bett für eine Person, sowas was man als Kind eben hatte, aber das störte uns nicht weiter. Wir lagen mit den Gesichtern zueinander und sie rückte plötzlich ganz nahe an mich ran und vergrub ihr Gesicht an meiner Brust und schlang ihren Arm um meinen Bauch. Zuerst war ich ein wenig hilflos. Immerhin hatte ich noch nie neben einem Mädchen in einem Bett gelegen. Doch das Gefühl wurde gleich von Wärme überströmt und ich fühlte plötzlich so viel Glück. Ich schlang auch meine Arme um ihre Taille und zog sie noch näher an mich ran. Mit meiner Hand streichelte ich sanft über ihre Haare und ich drückte ihr noch einen Kuss auf die Stirn.

Gute Nacht Jimin.

Gute Nacht Jagi.

Mit einem dummen Grinsen auf meinem Gesicht schlief ich ein.

Hardest Goodbye {BTS Jimin}Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt