* Am nächstem Tag *
Langsam öffnete ich meine Augen, und wurde geblendet von der Sonne die schon hoch am Himmel stand. Ich merkte das ich anscheinend bei Louis eingeschlafen bin.. erinnern tue ich mich nur noch daran wie er sagte das er mich etwas dringendes Fragen wollte am Tag bevor ich gehen würde. Doch ehe ich ihm antworten konnte, schlief ich ein, und erinnere mich an rein garnichts.
Naja wir werden ja sehen, was er denn so wichtiges zu melden hatte. Ich schaute mich grade um uns sah dabei Louis zu wie er immernoch tief und fest am schlafen war.
Doch bei einem Moment wie diesem merkt man doch wieder, wie verliebt man sein kann. Louis muss nicht die Haare irgendwie besonders geschnitten haben, oder friesiert haben, und auch sein Anblick im Moment ist nicht wirklich aus dem Märchenbuch zu entnehmen, doch ich lege da nicht soviel Wert drauf. Louis hat sich in einem Jahr massiv verändert.
Ich habe mich damals in den Louis verliebt, mit dem süßem Topfschnitt und dem frechem Grinsen auf den Lippen der Sänger in dieser unbekannten Garagenband war. In den Louis der mich sofort so freundlich in die Klassengemeindschaft aufnahm, und mit mir sofort so freundlich war und mir einfach das Gefühl von Geborgenheit gab. Ich fühlte mich sofort angenommen, und gemocht.
Auf meiner langen Fahrt hier hin machte ich mir viele Gedanken darüber, was meine Klasse von mir halten würde, natürlich gibt es auch viele in meiner Klasse die mich ohne Grund hassen, und nochnie mit mir geredet haben. Louis sagt es seien Neider, auf die man garnicht acht geben sollte.
Ich bin einfach nur froh darüber, das mich der Lehrer damals neben Louis setzte, und wir so zueinander finden konnten. Jetzt sind wir zusammen und können uns nicht mehr aus den Augen verlieren. Louis ist einfach mein erster Gedanke am Tag, und auch mein letzter. Wenn ich schlafe träume ich meist von ihm, und wenn ich mit Asya in der Stadt zum Klamotten einkaufen gehe, denke ich automatisch daran ob es denn auch Louis gefallen würde. Anfangs fand ich diesen Gedanken krank, doch mittlerweile wurde es zur täglichen Retour, und auch Sosi nicht mehr damit klar kam, warum ich soviel für ihn tue, da er schließlich nur Louis ist. Für mich ist er aber nicht ' nur Louis ' für mich ist er meine Welt. Meine Welt in der ich gedanklich abtauchen kann, wenn es mir mal schlecht gehen sollte.
Es ist meine Welt in der ich verstanden werde, und das Gefühl bekomme geliebt zu werden, warum in aller Welt sollte ich diese Welt verlassen, wenn es meine Welt ist, und ich sie liebe ?
Um ehrlich zu sein möchte ich nicht zurück nach Frankreich.. doch mir bleibt wie immer keine Wahl.
Doch manchmal muss man einfach wegrennen, nur um zu sehen wer mir nachlaufen würde. Manchmal muss man sich einfach nur um sich kümmern, nur um zu sehen wer es einem gönnt, und trotzdem für einen da ist. Manchmal muss man einfach nur leise sprechen nur um zu sehen, wer einem wirklich zuhört. Manchmal muss man eine falsche Entscheidung treffen, nur um zu sehen wer immer noch da ist. Manchmal muss man einen Schritt zurück machen, nur um zu sehen, wer immernoch an an meiner Seite steht... und manchmal muss man die loslassen die man liebt, nur um zu sehen ob sie dich genug lieben um mit dir mitzukommen..
Doch Louis ist nicht diese Person, die ich einfach nur 'liebe' er ist mein Lebensinhalt, den ich nie vergessen werde..
Die Zukunft liegt in unseren Händen, und wir haben so viele Pläne, und so viele Träume und nach dieser Zeit die ich hier verbrachte war mir klar es wird Tränen geben, es wird gelächter geben, wenn wir uns an diese Zeit erinnern.
Es war noch nie einfach ' Goodbye ' oder ' Auf wiedersehen ' zu sagen, doch die Zeit geht vorbei, niemand kann sie bremsen, das Leben geht weiter, ich bedanke mich für diese Momente die ich hier sein durfte, und werde sie auch jetzt noch in vollen Zügen genießen.. die Erinnerungen die ich hier machen durfte werde ich alle wie ein Foto behalten , und Louis hat seinen Platz in meinem Herzen schon sicher, und wird warscheinlich auch nie wieder rauskommen, da er einfach der jenige ist den ich liebe, und es für mich kein anderen geben wird.
Ich will nicht wissen, was passiert wäre wenn ich jetzt immernoch mit Roby zusammen gewesen wäre, und damit Louis immer mehr verletzt hätte. Roby hätte mich nur für seinen willen ausgenutzt, und ich wäre längst nicht mehr die, die ich jetzt bin.
Doch dieses Kapitel mit ihm und dem anderem Mist den ich miterleben musste, ist nun endlich vorbei. Natürlich bereue ich die Zeit zusammen mit Roby, aber ich muss einfach der Wahrheit ins Auge blicken, und wissen das man Zeit leider nicht zurückstellen kann... und wenn man es könnte.. man müsste mir nur einen Tag geben um so vieles zu verändern.. ein einziger Tag würde reichen, um mein Leben besser zu machen, doch seien wir ehrlich.. solange ich Louis an meiner Seite habe.. ist alles bestens.
Ich bin einfach nur dankbar das Gott es gut mit mir meinte, und ich und Louis einfach beieinander sein können.. auch wenn er manchmal echt das Mauerblümchen spielt, ich bedanke mich einfach dafür.
In meinen Gedanken leider total versunken merkte ich nicht wie Louis langsam aufwachte und mich anlächelte, als er mich sah und seine Augen öffnete. Im schlaf hielt er mich schon die ganze Zeit in seinen Armen, doch erst jetzt löste er sich und fuhr sich durchs Haar, sagte dann: " Guten morgen, süße.. wie lange bist du schon wach ? "
" Ach ich weiß nicht.. schon etwas länger.. " sagte ich und drückte mich zu ihn, und küsste ihn daraufhin.
" Oh.. du hättest mich wecken sollen.. dann hätten wir jetzt zusammen etwas unternehmen können.. " sagte er und schaute mich immernoch mit seinen winzigen Augen an und grinste, doch ehe ich antworten konnte, wurden wir wie so oft auch gestört, als es an seiner Tür klingelte..
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365 Tage
FanfictionAlles fing mit meinem Besuch im Freizeitpark in London an, es sollte ein besonderer Tag werden, da ich an dem Tag frei hatte. Eigentlich ging ich hier als Au-pair auf die Universität, doch heute fiel die Schule aus, weil die Lehrer eine besondere Ko...
