Wir wussten nicht recht was genau passierte, aber wir hörten wie es laut knallte. Ich schrack in mich zusammen, doch sofort rannte Louis in den Flur, ich wusste nicht was ich machen sollte, lief ihm deshalb panisch hinterher.
Es war die Mutter die von der Treppe fiel, und recht unsanft landete. " Mum alles okay ? " fragte Louis, und half ihr dabei aufzustehen. " Ja.. uff.. es geht.. hab anscheinend eine der Stufen nicht gesehen.. es geht schon wieder.. immerhin ist die Gitarre noch ganz.. " sagte sie und lächelte. " Ist bei ihnen sicher alles inordnung ? " fragte ich noch einmal zur sicherheit, und schaute sie etwas schockierend an. " Ja mir geht es bestens.. so schlimm ist es nicht.. " sagte sie und stützte sich den Rücken.
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"... and after all.. your my wonderwall.. "
Ich muss zugeben, ich bin keine besondere Sängerin, aber Musik zu machen befreit mich einfach.
Es fühlt sich so an, als würde man seine Maske ablegen. Als müsste man keine Geheimnisse vor anderen haben, denn man kann einfach frei sein. Tagtäglich zieht man diese Maske an, man merkt es warscheinlich garnicht mehr. Man lächelt, obwohl man am liebsten weinen möchte, man sagt das alles inordnung sei, doch dabei gerät alles aus den Fugen.
Selbst ich, als offener Mensch trage manchmal Masken. Masken die mich stark aussehen lassen, obwohl ich eigentlich schon am Ende bin. Ähnlich bei einer Glasscheibe. Nehmen wir an Josh,- unser Klassenrüpel würde mit seiner vollen Faust gegen eine Glasscheibe schlagen. Ihn mag es warscheinlich im Endeffekt verletzen, doch was sehr bewunderndswert ist, ist das die Scheibe trotz ihrer risse ganz bleibt. Sie zerfällt nicht sofort, sie ist nur sehr gerissen.
Was ich damit sagen will, ist das egal wie standhaft ein Mensch aussehen kann, er kann innerlich sehr.. ' kaputt ' aussehen.
Menschen setzen Masken auf.
..und um mich von dieser Maske zu befreien, spiele ich gerne Musik. Andere Menschen spielen gerne Schlagzeug um ihre Wut rauszulassen, oder schreiben Bücher ( Hust :D ) um ihre Gefühle rauszulassen, doch mich beruhigen die leisen klänge der Gitarre einfach. Sie lassen mich meine Sorgen vergessen.
Mittlerweile sahs ich schon zusammen mit Louis in seinem Zimmer. Es war nicht sonderlich groß, aber auch nicht wirklich klein. Es beinhaltete auch nicht viel mehr als einen Schrank, einen Tisch, ein Bett und ein Klavier.
Ich schaute mich also einwenig im Zimmer um, und Louis dann sagte: " .. und ? Gefällt es dir hier ? " Ich musste lächeln, und nickte vorsichtig, bis ich in einer Ecke einen aufziehbaren Mäusekopf sah..
" Was ist das ? " schießte es aus mir raus. Verwirrte Blicke von Louis.
" Was ist was ? " antwortete er nervös.
" Na dieser riesige Mäusekopf da.. der sieht aus wie Noah.. " sagte ich und guckte Louis nun skeptisch an.
* Louis pov. *
Oh nein Oh nein Oh nein Oh nein Oh nein Oh nein Oh nein ! warum musste ich auch dieses hässliche ding mitnehmen..
Natürlich weil mein blöder Chef das so wollte..
" Louis.. ich wäre dir echt dankbar, wenn du Noah einmal mitzu dir nimmst.. er hat den Waschgang nötig.. "
Dieser Satz ging mir durch den Kopf, den mein Chef mir sagte, und mir damit dieses blöde Kostüm anvertraute.
" Ja das hast du doch grade' gesagt.. ein riesiger Mäusekopf.. der aussieht wie Noah.. das hast du gut erfasst.. " sagte ich und versuchte solange um den heißen Brei zu reden wie es nur möglich war.
" Ja schon.. aber was macht der hier bei dir ? " fragte sie mich und schaute mich mit ihrem bösem Blick an.
" Ermm.. das.. ist so ein Geschenkartikel.. ich wollte ihn.. ermm.. meiner Schwester zum Geburtstag schenken.. " log ich.
" Du schenkst deiner Schwester zum Geburtstag einen riesigen Mäusekopf der aussieht wie Noah ? Verstört sie das nicht ? " sagte sie nun, und wurde von Minute zu Minute immer skeptischer.
" Ach.. du weißt ja.. das ist meine Schwester, und du weißt ja wie ich bin und WAS HAST DU GESAGT LOTTIE ? ICH KOMME SOFORT ! " schrie ich plötzlich und wollte nur noch hier raus, ich kann meine Freundin nicht einfach so anlügen, und wenn ich ihr die Wahrheit mit diesem blödem Kopf auf dem Silbertablett serviere, breche ich ihr Herz, und das werde ich und kann ich nicht zulassen.
Sofort sprang ich also auf, und stürmte aus meinem Zimmer, sagte ihr sie solle da sitzen bleiben wo sie ist.
Ich rannte also schnell raus, und rannte zu meiner Schwester. " ICH BRAUCH DEINE HILFE ! " schrie ich als ich in ihrem Zimmer angekommen war, und sie mich schockiert ansah. " Ich hab dir doch gesagt, du sollst anklopfen, wenn du in mein Zimmer willst ! " zischte sie mich an.
Geschwisterliebe..
" Ich hab jetzt keine Zeit für dein rumgezicke, ich brauch deine Hilfe ! Ich brauch den Ratschlag einer Frau, also HILF MIR ! " sagte ich zu meiner Schwester panisch, und schaute sie flehend an. Meine Schwester war nur zwei Jahre jünger als ich, und damit so alt wie Becca, vielleicht wäre das sogar ein Bonuspunkt.
" Uff.. Okai, erzähl was ist passiert.. " sagte Lottie, und guckte mich recht desinteressiert an.
" Meine Freundin ist bei mir, und sie weiß nicht das ich Noah bin der im Freizeitpark arbeitet.. das Problem ist aber.. als sie hier neu war, und sie öfter im Freizeitpark war, und ich sie öfter sah.. konnte ich nicht anders und musste - als Noah verkleidet ständig zu ihr und sie umarmen, weil ich sie einfach ab den ersten Moment an geliebt hab, und ich hab verdammt nochmal Angst das ich sie damit verletzte wenn ich ihr die Wahrheit erzähle.. jetzt hat sie diesen blöden Kopf in meinem Zimmer gesehen, den ich eigentlich waschen wollte, und kannst du mir jetzt bitte sagen, was ich machen soll, weil ich hier echt panisch werde und ich echt deine Hilfe brauche bevor ich sie verletze! " sagte ich und atmete einmal tief aus.
" Okay.. ich weiß was zutun ist..
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365 Tage
FanfictionAlles fing mit meinem Besuch im Freizeitpark in London an, es sollte ein besonderer Tag werden, da ich an dem Tag frei hatte. Eigentlich ging ich hier als Au-pair auf die Universität, doch heute fiel die Schule aus, weil die Lehrer eine besondere Ko...
