POV. Lucia
„Klaus hat einen Fehler gemacht, das stimmt aber wir brauchen deine Hilfe gerade mehr als alles andere!", fängt er an zu reden als wir in das Wohnzimmer des Hauses kommen.
„Einen Fehler der ein Leben gefordert hat.", kontere ich.
Ich schaue ihn mit einem harten Blick an während er mich nachdenklich mustert.
„Was?", frage ich ihn genervt.
„Wer war sie?", fragt er.
„Wieso sollte ich dir das sagen?", versuche ich der Frage auszuweichen.
„Es scheint als sei sie dir sehr wichtig gewesen deshalb frage ich.", rechtfertigt er sich.
„Es geht dich nichts an!", wimmel ich ihn ab.
„Aber ich habe auch eine Frage.", werfe ich noch ein.
Fragend und mit leicht schief gelegtem Kopf schaut er mich an und mir fällt auf das er mit diesem Gesichtsausdruck echt süß aus... NEIN falsche Gedanken.
Ich schüttel leicht meinen Kopf um diesen Gedanken aus meinem Kopf zu bekommen und konzentriere mich auf die Frage welche ich stellen will.
„Wenn du und die anderen angeblich nicht dafür waren das euer Bruder meine... das Mädchen umbringt, wieso habt ihr ihn dann nicht aufgehalten und standet nur daneben?", frage ich ihn.
Mir treten Tränen in die Augen als mir die Bilder des Tages wieder in den Sinn kommen.
„Es war wie eine Schockstarre.
Ich konnte mich nicht bewegen weil ich einfach nicht glauben konnte dass Nik das wirklich getan hat.", gesteht er als er meine Tränen sieht welche mir drohen über das Gesicht zu laufen.
Ich stehe vom Sofa auf, auf welches wir uns gesetzt hatten, drehe mich von ihm weg und laufe zu den Kamin welcher am anderen Ende des Zimmers steht.
Wieso bin ich so verdammt schwach?
Ich weine in der Anwesenheit eines Urvampirs von welchen ich will dass sie Angst vor mir haben und sehen wie stark ich bin.
Bekomm dich unter Kontrolle Lucia....
Aber die Bilder in meinem Kopf wollen einfach nicht verschwinden und die Tränen genauso wenig.
Was ich allerdings nicht sehe, da ich mit dem Rücken zu dem Urvampir stand, ist dass der Braunhaarige vom Sofa aufsteht und in meine Richtung kommt.
Ich versuche verzweifelt ein Schluchzen zu unterdrücken als ich plötzlich ein Paar starke Arme spüre welche mich an einen muskulösen Oberkörper drücken.
Ich will mich währen aber kann es nicht und lasse mich einfach an seine Brust fallen und weine.
Er dreht mich so um damit er mir ins Gesicht sehen kann, schaut mir tief in die Augen und wischt mir die Tränen, welche mir immer noch die Wangen runter laufen, mit seinen Daumen weg.
Als keine Tränen meine Wangen mehr runter laufen nimmt er seine Hand dennoch nicht von meinem Gesicht, nein ganz im Gegenteil, er legt seine Hand auf meine Wange und schaut mir immer noch tief in die Augen
Ich versinke in seinen Augen und kann meinen Blick einfach nicht lösen.
„Es ist nicht schlimm Gefühle zu zeigen.
Diese Tränen zeigen wahre Stärke.
Die Stärke die du gebraucht hast um sie zurückzuhalten.", sagt er mit einer so sanften Stimme wie ich sie noch nie gehört habe.
„Ich bin nicht stark.
Ich bin schwach.
Ich war nicht stark genug um meine beste Freundin vor deinem Bruder zu beschützen... ich bin ja nicht einmal stark genug um meine Gefühle unter Kontrolle zu bekommen."
Den letzten Satz murmel ich nur noch in mich hinein aber er scheint es gehört zu haben.
„Lass sie raus.
Niemand erwartet von dir dass du stark bist.
Niemand erwartet von dir dass du deine Gefühle tief in dir verschließt und daran zerbrichst.", spricht er sanft auf mich ein.
Ich weiß nicht wie lange wir da schon standen ohne irgendwas zu tun.
Wir schauen uns nur gegenseitig in die Augen ohne den Blickkontakt abzubrechen.
Irgendwann wende ich meinen Blick doch ab und löse seine Arme von mir welche mich immer noch an ihn gedrückt halten.
Ich setze mich auf das Sofa und warte darauf das mir der Braunhaarige folgt, was er auch nach ein paar Sekunden tut.
Er setzt sich mir gegenüber und blickt auf den Boden.
Die Stille war bedrückend und dann fällt mir wieder ein wieso er überhaupt hier ist.
„Kommen wir nochmal zurück zum Thema wieso du hier bist.", fange ich ein Gespräch an.
Er schaut mir ins Gesicht und sieht so aus als habe ich ihn aus seinen Gedanken gerissen.
„Hope braucht deine Hilfe.
Ich... wir alle haben Angst dass es schwerwiegende Folgen haben wird und...", fängt er an als ich ihn unterbreche.
„Tod.
Das ist die schwerwiegende Folge vor welcher ihr Angst haben solltet denn dieser wird bald eintreten wenn sie nicht lernt sich zu kontrollieren.", sage ich mit einem kühlen Gesichtsausdruck.
„Und wir brauchen deine Hilfe wirklich sehr dringend und so bitte ich dich.
Hilf uns.
Hilf Hope.
Bitte.", fleht er mich an und steht währenddessen vom Sofa auf und kommt auf mich zu um sich neben mich zu setzen.
Er nimmt meine Hände in seine und schaut mich bittend an.
Ich schaue kurz auf unsere Hände und werde mir bewusst wer da gerade neben mir sitzt und meine Hände in seine genommen hat.
Mit dieser Erkenntniss entziehe ich ihm meine Hände was er mit gerunzelter Stirn entgegen nimmt.
Wie kann ich nur so dumm sein und zulassen das er sich mir so nähern kann.
Das ist doch sicherlich nur ein Plan von ihm und seiner Familie!
Er soll sich bei mir einschmeicheln damit ich bereit bin ihnen zu helfen aber nicht mit mir.
Ich mache da nicht mit.
„Guter Plan!", sagte ich während ich aufstehe und ihn anschaue.
„Dich bei mir einschleimen damit ich euch helfe.
Ist doch so.
Du nimmst mich in den Arm und sagst mir ich wäre stark, und dann versuchst du mir näher zu kommen.
Nicht mit mir.
Meine Antwort ist NEIN und sie wird auch nein bleiben.
Schöne Grüße an deine Familie und jetzt verschwinde!", rede ich mich in Rage und gehe mit jedem Wort das ich sage näher auf den Urvampir zu welcher nun auch aufgestanden ist.
„Du verstehst das völlig falsch!", versucht er sich rauszureden und bleibt dennoch stehen, selbst als ich genau vor ihm stehe und ihn wütend anschaue.
Er schaut zu mir herunter da er fast einandhalb Köpfe größer ist als ich und versucht sich immer weiter raus zureden.
„Ich will davon nichts hören!", schreie ich ihm entgegen.
Die Türen des Raumes öffnen sich und meine Familie kommt herein.
Wahrscheinlich haben sie mich schreien hören und wollen gucken was hier los ist und notfalls eingreifen.
Als sie allerdings sehen dass ich die jenige bin die den Urvampir anschreit beobachten sie uns nur neugierig, bereit einzugreifen falls etwas geschieht.
Der Braunhaarige sieht zu den Hexen welche um uns herum standen und wirkt etwas verzweifelt.
„Bitte du verstehst nicht!", versucht er es nochmal doch wurde von Mariah unterbrochen.
„Ich glaube es ist besser wenn du jetzt gehst bevor sie die Kontrolle verliert.", spricht sie mit einem kalten Gesichtsausdruck an ihn gewann.
„Lasst es mich doch erklären.", setzt er ein letztes mal an als es mir genug wurde und ihn mit meiner Magie aus dem Haus und von unserem Gebiet befördere.
So stehe ich jetzt mit meiner Familie im Wohnzimmer und mir kommen so langsam die Tränen welche mir schon nach kurzer Zeit über die Wangen laufen.
Als meine Familie sieht dass ich weine umarmen sie mich einfach ohne Worte und trösten mich.
Ich bin froh so eine Familie zu haben welche mir hilft und meine Tränen trocknet.
Und diese ganzen Tränen nur wegen der Urvampire.
Hätten sie uns einfach in Ruhe gelassen würde meine beste Freundin noch leben und wir müssten uns keine Sorgen um diese ganze Scheiße machen.
Ich hoffe für sie das sie uns ab jetzt in Ruhe lassen denn das heute war, hoffentlich, das letzte mal das ich ihnen eine Chance gebe.
Das heute war für mich der Schlussstrich.
Das mit Kol war für mich zu viel.
Ich hoffe er lässt sich hier nie wieder blicken denn bei ihm werde ich schwach und das darf ich nicht zulassen.
Ich darf keine Gefühle in der Gegenwart der Urvampire zeigen.
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(Überarbeitet)
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The only Hope
FanfictionHope Mikaelson : -Tribrid- : ~ Die erste ihrer Art ~ Doch, was wenn nicht? Werden sie diese Person finden um Hope zu retten welche immer mehr Kontrolle über ihre Kräfte verliert Wird diese Person die Entscheidung treffen, welche die Leben aller Anw...
