POV. Erzähler
Panisch wuseln die Hexen um Lucia welche leichenblass auf einer Pritsche im Krankenzimmer liegt.
„Was ist mit ihr?
Wieso wacht sie nicht auf?
Wir warten schon seit gut zwei Stunden.", fragt eine der Hexen Mariah, welche alle möglichen Heilungszauber ausprobiert.
„Denkst du dass ich alle Zauber hier ausprobieren würde wenn ich eine Ahnung hätte?", antwortet ihr Mariah leicht angepisst.
Nach dieser Antwort schweigt die Hexe und lässt Mariah einfach machen.
Gerade als Mariah einen anderen der unzähligen Zauber sprechen wollte, der Lucia heilen soll, wacht diese mit einem tiefen Atemzug auf.
POV. Lucia
Ich ziehe die leicht stickige Luft ein und schaue mich panisch um.
Zuerst weiß ich nicht wo ich bin doch dann werde ich mir bewusst dass ich auf einer Pritsche im Krankenzimmer liege.
Aus dem Augenwinkel sehe ich wie eine Person auf mich zustürmt und schaue in diese Richtung.
Keuchend bleibt Tatiana neben mir stehen und lässt ihren Blick über mich wandern.
Als sie damit fertig ist steigen ihr Tränen in die Augen welche auch gleich danach über ihr Gesicht laufen.
„Ich dachte ich hätte dich auch noch verloren.
Was hast du dir nur dabei gedacht?", weint sie während sie mich fest umarmt.
Nun fange auch ich an zu weinen.
„Ich wollte sie zurückholen.", schluchze ich.
„Ich will meine beste Freundin wieder haben!
Ich brauche sie doch.
Ich hätte mich mehr anstrengen müssen, dann hätte es ganz sicher geklappt!"
Weinend umarme ich sie als ich merke dass es anscheinend nicht geklappt hat und Zoé nicht wieder da ist.
Tatiana drückt mich leicht von sich, aber nur so weit damit sie mir ins Gesicht schauen kann.
„Du hast alles getan was du konntest.
Und du wirst es nicht nochmal versuchen, hast du mich gehört!
Ich könnte es mir nicht verzeihen wenn ich auch noch dich verlieren würde.", sagt sie und drückt mich wieder an sich.
Was ich in diesem Moment aber nicht wusste ist dass sich Tatiana die Schuld für den Tod ihrer Tochter gibt.
POV. Klaus
Hope und ich sitzen jetzt schon seit circa zwei Stunden und warten darauf wie es um Lucia steht.
Manche würden jetzt sagen dass ich das alles nur für Hope tue aber auch wenn ich es niemals laut zugeben würde mache ich mir sehr wohl Sorgen um die kleine Tribridin.
Und irgendwie ist das alles auch meine Schuld.
Sie hat nur versucht ihre beste Freundin, welche mit Freuden von mir getötet wurde, zurück ins Leben zu holen.
Ich werde aus meinen Gedanken gerissen als ich leise Stimmen höre.
Sofort schalte ich mein Vampirgehör ein und lausche.
„Ich will meine beste Freundin wieder haben!
Ich brauche sie doch."
Als ich die kleine Tribridin weinen höre kann ich die Schuldgefühle welche sich in mir aufbauen nicht mehr unterdrücken.
Als würde Hope merken was in mir vorgeht dreht sie ihren Kopf in meine Richtung und beobachtet meine Mimik.
„Du fühlst dich schlecht!", erkennt sie und mustert mich weiter.
„Was hast du getan?", bohrt sie weiter.
„Etwas über das du dir keine Sorgen machen musst Prinzessin.", wimmel ich sie ab.
Sie soll nicht wissen dass ich die Freundin der kleinen Tribridin auf dem Gewissen habe.
Sie soll nicht schlecht über mich denken.
Nicht denken dass ihr Vater ein Monster ist.
„Sie ist wach.", teile ich Hope mit welche auch sofort aufspringt und zum Zimmer stürmt in welchem die kleine Tribridin liegt.
Hope macht sich anscheinend große Sorgen um sie was ich nicht dulden kann.
Hope soll keine Sympathie für sie empfinden.
Wir werden diesen Ort schon bald verlassen, das steht fest!
POV. Lucia
Langsam stehe ich auf als die Türe aufspringt und eine kleine Gestalt auf mich zuhüpft.
Noch immer benommen versuche ich zu realisieren wer die Person ist, als sie auch schon zu sprechen beginnt.
„Ich hatte Angst um dich.
Wieso hast du das getan?"
An der Stimme erkenne ich dass es sich bei der kleinen Gestalt um Hope handelt.
Verwirrt schiebe ich sie von mir und schaue ihr ins Gesicht.
„DU hast dir Sorgen um MICH gemacht?", frage ich sie überrascht.
„Ja klar.
Wieso denn nicht?", erwidert sie mich.
„Keine Ahnung.
Nur so.", antworte ich ihr.
Als Hope wieder anfangen will zu reden wird sie unterbrochen.
„Luc braucht nun Ruhe.
Ihr könnt später reden.
Sophie, bring die beiden bitte auf ihre Zimmer.
Wenn du das hast bringst du mir Klaus Mikaelson!", weißt Mariah die eben genannte Hexe an.
POV. Erzähler
Die eben genannte verschwindet sofort mit Luc und Hope aus dem Zimmer.
Mariah wendet sich den restlichen Hexen zu die sich im Raum befinden.
Oder besser gesagt, sie wendet sich Tatiana zu.
„Was sollen wir jetzt machen?", fragt Mariah an Tatiana gewidmet.
„Wieso fragst du mich?
Wir alle haben das zu bestimmen!", antwortet diese.
„Ich will aber deine Meinung dazu hören.
Du musst lernen Verantwortung zu tragen, denn wenn ich nicht mehr da bin kann ich mich um nichts mehr kümmern.
Auch nicht um Luc!", sagt Mariah niedergeschlagen.
Lucia weiß es noch nicht aber Mariah wird immer schwächer.
Es mag sein dass Hexen lange leben aber jedes Leben nimmt nun einmal ein Ende.
Bei Mariah ist es nun schon bald soweit.
Sie begleitet Lucia jetzt schon fast seit 100 Jahren und in dieser Zeit ist ihr das Mädchen unglaublich wichtig geworden.
Mit feuchten Augen wendet sie sich dem Zirkel zu.
„Es dauert nicht mehr lange und ich werde mit den Ahnen vereint sein.
Wenn es soweit ist müsst ihr mir versprechen auf unsere Kleine aufzupassen, sie auf den richtigen Weg zu leiten.
Tatiana wird meinen Platz als Oberhaupt des Zirkels übernehmen.", berichtet sie.
„Wie lange noch?", bekommt sie DIE Frage gestellt.
„Man weiß es nicht.
Vielleicht Monate.
Vielleicht Stunden.
Vielleicht auch nur noch ein paar Minuten."
Betrübt nicken die Hexen.
Die Stille wird von der sich öffnenden Türe unterbrochen...
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(Überarbeitet)
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The only Hope
ParanormalHope Mikaelson : -Tribrid- : ~ Die erste ihrer Art ~ Doch, was wenn nicht? Werden sie diese Person finden um Hope zu retten welche immer mehr Kontrolle über ihre Kräfte verliert Wird diese Person die Entscheidung treffen, welche die Leben aller Anw...
