Kapitel 5

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Es donnerte und blitzte.
Ich hörte wie die schweren Regentropfen auf den Waldboden platschten.
Mein hellbraunes Fell war ganz durchnässt, doch das einzige was ich vor mir sah, war die riesige Schlucht, der ich mich immer schneller näherte.
Über diese Schlucht zu springen war keine Option. Denn sie ist bestimmt um die Fünf Meter breit und bestimmt mehr als 100 Meter tief. Aber anhalten geht auch nicht, denn hinter mir waren drei wütende Rouges, die Rache wollten.
Es waren Mal vier, aber ich hab den vierten tot gebissen.
Meine Pfoten rammten sich in den Boden und ich hielt an. Weiter geht es nicht. Panisch schoss mein Kopf in jede mögliche Richtung, auf der Suche nach einem Ausweg. Doch...
Ich muss kämpfen oder... springen.
Ich glaube, kämpfen ist die bessere Option. Mein Körper begab sich in die Kampfstellung und ich gab ein knurren von mir.
-Ach komm schon! Du bist doch nur ein kleiner Omega!-schrie der größte mir zu.
Ein kleiner Omega?!
-IMMERHIN BRAUCHE ICH KEINEN DER AUF MICH AUPASST!-schrie ich ihm zu.
Seine Augen wurden dunkler und seine "Freunde" entfernten sich vorsichtig. Ich lief einige Schritte zur Seite und lief dann los. Doch irgendwie war er viel schneller als ich. Er packte mich am Kragen und schleuderte mich quer über den Waldboden. Ich kam schmerzhaft auf dem Boden auf und schwarze Punkte tanzten vor meinen Augen. Doch darauf konnte ich mich nicht wirklich lange konzentrieren, denn ich wurde wieder gepackt und zur Klippe geschleudert. Ich lag sehr nach an dem Abhang und dann stieß er mich beinahe die Klippe herunter. Ich konnte mich gerade so noch mit meinen Pfoten festhalten, denn dann ertönte ein sehr lautes, bedrohliches und majestätisches knurren. Darauf hin wurde ich auch von zwei männlichen Händen hochgezogen. Ich ging einige Schritte zurück und sah den Mann vor mir an. Vor mir kniete ein großer Mann mit tief schwarzen Haaren und einem schwarzen und einem braunen Augen. Er war sehr gut gebaut und hatte eine kleine Narbe über seiner linken Augenbraue.
Mein Mate....
,,Hey, kleiner, könntest du dich zurück verwandeln? Dann können wir besser schauen, wie schlimm die Verletzungen sind.",sprach er ruhig.
-Ich weiß nicht... Ich bin jetzt schon ein Jahr ein Wolf, ich hab mich in der Zeit nicht ein einziges Mal zurück verwandelt.-
,,Hmm... Versuchst du es Mal?"
Ich nickte und versuchte mich zurück zu verwandeln. Meine Knochen verschoben sich schmerzhaft. Es ertönte ein unmenschlichen knacken.
Um es schnell zu sagen.
Es tat weh.
Nun saß ich in meiner Menschenform vor meinem Mate, er sah mich an und er sah geschockt aus.
Mein T-Shirt war komplett zerfetzt so wie meine Hose, dennoch konnte ich sie noch tragen.
Er nahm mein Gesicht in seine große Hand und fragte geschockt:,, Was ist mit dir, in diesem einem Jahr, passiert?"

Werwolf | Gnadenloses ÜberlebenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt