Kapitel 27

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Drei Monate später
Ich wollte gerade zu Renés Haus laufen. Doch ich wurde von einem Mädchen aufgehalten.
Sie hatte lange, glatte, braune Haare, blaue Augen und dünne, lange Beine.
Irgendetwas sagt mir, dass das hier nicht gut endet.
,,Halt dich von meinem René fern! Sonst-",sagte sie und schaute auf ihre Fingernägel, ,,Sonst werde ich dich töten müssen."
Ich lachte auf.
,,Und warum denkst du sollte er mich für dich verlassen? Ich bin sein Mate!",sagte ich.
Die B*tch flüsterte:
,,Weil du Schwul bist. Und Schwule Alpha angeblich schwächer sind als normale Alpha."
Plötzlich kam René aus seinem Haus. Er gesellte sich neben die Tusse und blickte mich an.
,,Wo sie Recht hat, hat sie Recht!",meinte er und gab ihr einen Kuss auf den Mund, ,,Denkst du jemand würde dich jemals lieben? Außerdem bist du Schwul! Ihhhhh!"
Mit Tränen in den Augen sah ich, wie er sie küsste.

Ich schreckte hoch. Tränen liefen mir über meine Wangen.
Was war das bitte für ein Traum?
Tief atmete ich ein.
Es war nur ein Traum.
Plötzlich bewegte sich etwas neben mir. Schnell wischte ich mir meine Tränen weg.
,,Warum bist du wach?",fragte René mit einer müden, rauen Stimme. Danach machte er die kleine Nachttischlampe an.
Besorgt sah er mich an.
,,Ist alles okay? Warum weinst du?",fragte René und umarmte mich. Ich seufzte.
,,Nicht wichtig...war ..nur ein ..Albtraum..",antwortete ich.
,,Ich sehe, dass es nicht okay ist..",meinte er, ,,Aber wenn du nicht reden willst, ist es okay. Aber bitte hör auf zu weinen!"
Er gab mir einen Kuss.
,,Würdest du mich je verlassen?",flüsterte ich.
,,Niemals! Du bist mein Mate! Ich kann nicht ohne dich!",antwortete er, dabei umarmte er mich noch fester, ,,Wie kommst du darauf?"
Ich schloss meine Augen.
,,Willst du kein Mädchen? Wie jeder normale Alpha? Wie jeder Alpha der ein starkes Rudel hat? Es heißt doch, dass ein schwuler Alpha, ein schwaches Rudel hat..",seufzte ich.
,,Wenn du es so ansprichst? Nein. Niemals. Du bist MEIN MATE! DU gehörst MIR! ICH brauche DICH! DU brauchst MICH! WIR brauchen UNS! Es ist mir egal was die anderen denken und denken werden! Es ist nicht schlecht, sein eigenes Geschlecht zu lieben! Und wenn jemand etwas sagt, soll er gehen. Wir stehen höher als diese Arschlöcher! Ich würde alles für dich tun! AL-", ich unterbrach René und küsste ihn.
Überrascht erwidert er.
Nach einiger Zeit lösen wir uns von einander.
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,,Okay, heute würde ich dich gern dem Rudel vorstellen.",sprach René beim Frühstück.
,,Okay..", antwortete ich lässig.
,,Unser Gespräch heute morgen hat dich als überzeugt!",grinste er. Ich schüttelte den Kopf.
Fragend sah er mich.
,,Es waren deine Worte...", meinte ich.
,,Du hättest gleich sagen können, dass ich es war!",lachte er.
Ich verdrehte die Augen und flüsterte:,, Selbstverliebt!"

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Werwolf | Gnadenloses ÜberlebenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt