Kapitel 42

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Ich wurde von dem lauten Miauen von Asahi wach.
Genervt stöhnte ich auf und keine Sekunde später klingelte mein gestellter Wecker.
Murrend schwang ich meine Beine aus dem Bett und gab Asahi sein Futter.
Mein Magen knurrte und ich blickte zu Asahi, warum bin ich auch so dumm und gehe erst einkaufen wenn ich nichts mehr im Kühlschrank habe und halb am Verhungern bin.
Ich zog mir eine schwarze Jeans und einen weißen Hoodie an und lief dann ins Bad.
Seufzend blickte ich mein Spiegelbild an.
Tiefe Augenringe zierten mein Gesicht, ich war Blass und abgemagert und was nicht sonst noch.
Meine Augen starrten leer und kraftlos auf meine braunen, kaputten Haare.
Ich habe schonmal besser ausgesehen.
Schnell richtete ich meine Haare und machte mich dann fertig um Einkaufen zu gehen.
Ich entsperrte mein Handy und wählte Leonis Nummer. Während es piepte stieg ich in meinen Wagen und startete ihn.
,,O-Oh... Hey Theo!",meldete sich Leoni.
,,Hey, melde mich auch wieder!",lachte ich, ,,Wie geht's dir so?"
Ich hörte wie sie nach Luft schnappte.
,,Ist alles gut bei dir?",fragte ich sie während ich nach links abbog.
Sie lachte nervös und antwortete: ,,J-Ja! Natürlich. Warum rufst du an?"
,,Ach, ich wollte mich nur erkundigen ob es René mittlerweile besser geht. Bist du sicher das es dir gut geht?",meinte ich.
Für eine Sekunden war es still und man hörte sie nervös lachen.
,,Theo? Können wir uns treffen? Jetzt, sofort?",fragte sie mit zitternder Stimme.
,,Uhm.. klar! Wo?",antwortete ich fragend und hielt an einer roten Ampel.
Erleichtert atmete sie auf.
,,Im Park in der Nähe des schönen Cafés indem wir uns Mal getroffen haben, okay? Bis gleich!",verabschiedete Leoni sich und legte auf.
Schnell wendete ich und fuhr ca. 5 Minuten in Richtung des Parks. Ich stieg aus und lief den steinigen Weg entlang.
Was sie will von mir will?

Nach einigen Minuten fand ich sie neben einem der drei Teiche in diesem Park. Sie saß auf einer Bank und hielt sich ihren Kopf. Ihre Haare waren verwuschelt und sie trug eine Jogginghose und einen Hoodie von Moritz.
,,Hey-",ich stockte als ich ihre roten Augen sah.
Besorgt setzte ich mich neben sie.
Mit großen, müden Augen sah sie mich an und fing daraufhin an wieder zu weinen.
,,E-Es tut mir so leid, Theo!",weinte sie nach einigen Minuten. Fragend sah ich sie an.
,,Was ist los Leoni? Hattest du Streit mit Moritz oder gibt's Stress im Rudel?",fragte ich.
Sie fing an zu zittern und holte tief Luft.
,,Theo... René-",sie unterbrach sich selbst und wieder kullerten Tränen über ihre Wangen.
Ein mulmiges Gefühl machte sich in mir Breit und ich fing an zu zittern.
,,René war nie im Koma!"

Werwolf | Gnadenloses ÜberlebenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt