Es ertönten schwere Schritte und ein erleichtertes Grinsen bildete sich auf meinem Gesicht.
Verwirrt sah Moritz mich an.
Ich holte mein Handy aus meiner Hosentasche und fing an zu lachen.
,,Du hast es vermasselt, Moritz! Es ist vorbei, gib auf!",lachte ich während die Polizei in den Keller gerstürmt kam und Moritz, nach einer kurzen Rangelei, festnahmen.
Kurz darauf kamen die Sanitäter in den Keller und versorgten René und Leoni.
Unter ihnen war natürlich Josh.
Kaum wurde es wieder ruhiger merkte ich wie sich mein Atem beruhigte und meine Schultern sich entspannten. Ich zitterte und raufte mir durch meine Haare. Daraufhin kamen auch schon die Polizisten auf mich zu.
Zuerst fragten sie mich wie es mir ginge und dann über den Tatverlauf und die Tatmotive.
Ruhig erklärte ich dem einem das es ein Familiendrama war während ich wissend zu seinem Kollegen schaute und ihm zu nickte.
Er war auch ein Werwolf, also konnte er sicher verstehen was ich meine.
Wenige Minuten später wurden René und Leoni in ein Krankenhaus gefahren und ich blieb alleine.
Sollte ich jetzt schon ins Krankenhaus fahren und René besuchen? Oder doch lieber noch warten.
Mit Tränen in den Augen lief ich aus dem Haus, jedoch kam mir Mike entgegen.
Er umarmte mich, löste sich aber sofort wieder und senkte seinen Kopf.
,,Es tut mir so Leid... Theodor, ich hoffe du kannst mir das ganze nochmal verzeihen!",entschuldigte er sich während er nervös auf und ab schaute.
,,Hör Mal Mike, dich trifft keine Schuld, also mach dir da Mal keine Sorgen.",lächelte ich und verabschiedete mich dann von ihm.
Auf dem Weg zurück in mein Auto konnte ich meine Tränen nicht mehr zurück halten und merkte wie sie mir über meine Wangen rollten.
Ich lehnte mich an einen Baum und schloss meine Augen während ich tief durchatmete.
Warum weine ich jetzt? Es ist doch alles gut, oder?
Moritz wurde geschnappt und René wird es bald wieder besser gehen.
Und wir werden endlich wieder zusammen sein können... also warum bin ich traurig?
War das alles vielleicht zu viel für mich?
Oder bin ich einfach glücklich?
Ich wischte mir die Tränen aus meinem Gesicht und setzte meinen Weg fort.
Sobald ich ins Auto gestiegen war klingelte mein Handy. Es war Josh.
,,Ja... was gibts?",fragte ich.
,,Theodor, ich wollte dich nur kurz darüber informieren das du René morgen Früh gern abholen kommen kannst. Gerade schläft er und ruht sich aus. Wir behalten ihn bis dahin zur Beobachtung hier. Ach ja, seine Wunden sind natürlich fast verheilt und sein Gedächtnis ist auch wieder zurück.",antwortete Josh.
,,Ja, danke, das freut mich sehr, ich hole ihn dann morgen gegen zehn ab, okay?",fragte ich.
,,Klar, dir dann noch viel Spaß!",verabschiedete er sich ehe er auflegte.
Erleichtert atmete ich auf und fuhr nach Hause.
Am nächsten Tag
Ich stieg aus meinem Auto und lief in das große Krankenhaus. Nervös fragte ich an der Rezeption in welchem Zimmer er sei und nahm dann den Fahrstuhl in den ersten Stock.
Ich lief die Gänge entlang und suchte nach seiner Zimmer Tür. 256... 257...258...
Ich blieb dann vor seiner Tür stehen. 260...
Ich atmete tief durch und versuchte mich zu entspannen. Mein Herz schlug wie wild und Tränen sammelten sich wieder in meinen Augen.
Zögernd klopfte ich an und öffnete dann vorsichtig die große, weiße Tür.
Ich trat über die Türschwelle und sah René wie er an seinem Handy nervös herum tippte.
,,Hey René...",flüsterte ich und lief auf ihn zu.
Er atmete erleichtert aus und drehte sich zu mir.
,,Theodor...",hauchte er mit Tränen in den Augen.
Kaum war in bei ihm angekommen schlang ich meine Arme um seinen Körper und umarmte ihn.
,,Ich hab dich so vermisst..",flüsterte er.
,,Ich dich auch....",weinte ich in seine Schulter.
Nach wenigen Minuten lösten wir uns und er sah mich mit den selben verliebten, dunkelbraunen Augen an, mit welchen er mich an dem Tag, an dem wir uns getroffen haben, angesehen hat.
Ohne länger zu warten drückte ich meine Lippen auf seine und seufzte zufrieden.
Wie lange war es her?
Unsere Lippen passten immer noch perfekt aufeinander und erst jetzt merkten wir, wie sehr wir uns doch vermissten haben.
Nach einigen wenigen Minuten lösten wir uns von einander und mir wurde schlagartig wieder kälter ums Herz.
Plötzlich murmelte René etwas.
,,Hm? Was hast du gesagt?",fragte ich ihn.
Er sah zur Tür und stand dann auf.
,,Lass uns endlich nach Hause gehen, Theodor..",lachte er und packte seine Sachen zusammen. Seine Kleidung hatte er schon an.
Plötzlich klopfte es und Josh kam rein.
,,Ach, du bist ja schon da Theo, ich wollte eigentlich nur nach René sehen. Ihm geht es aber anscheinend bestens, also lass ich euch dann Mal gehen.",erklärte er bevor er sich von uns verabschiedete.
René bedankte sich noch und wir liefen in die Cafeteria, da wir beide ziemlich Hunger hatten.
Nachdem wir dies getan hatten liefen wir zu meinem Auto und stiegen ein.
,,Jetzt ist es endlich vorbei.."
DU LIEST GERADE
Werwolf | Gnadenloses Überleben
Lobisomem*WARNUNG: Diese Geschichte ist mehrere Jahre alt und enthält viele generelle Fehler, sowie Logikfehler und cringe Szenen. Lesen auf eigene Gefahr!* ~Ohne einen Rang, bist du nichts in dieser Welt. Deine Überlebenschancen liegen bei nur 15% Das muss...
