Kapitel 10

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René P.o.V
2.6.2014
Es war mitten in der Nacht als ich wach wurde. Erschrocken sah ich auf meine Uhr. Es war erst zwei Uhr am Morgen und ich war wach. Weswegen ich aufgewacht bin? Keine Ahnung...
Ich wollte mich gerade wieder hinlegen da hörte ich markerschütternde schreie. Eine Gänsehaut überzog mich, als ich realisierte, dass die schreie, die meiner Eltern waren. Panisch sprang ich aus dem Bett. Ich riss förmlich meine Zimmertür auf.
Meine Füße flogen über den Boden und desto näher ich an die Treppen, die runter ins Wohnzimmer führten, desto wärmer wurde es. Es stieg ein feuriger Geruch in meine Nase und ich blieb wie versteinert stehen. Es brannte. Im Wohnzimmer. Meine Eltern.
Schnell löste ich mich aus meiner Starre und rannte runter. Dort erschrack ich.
Meine Mutter wurde von einem umgefallenen Schrank eingeklemmt. Mein Vater versuchte verzweifelt sie zu befreien. Es tat weh sie so zu sehen. Ich packte mein Handy und rief die Feuerwehr an. Sie wollen so schnell es geht da sein.
Schnell bewegte ich mich auf meine Eltern zu. Meine Mutter weinte mittlerweile panisch und schrie zu meinem Vater er soll sie zurücklassen und sich, sowie mich retten. Und als mich beide erblickten, schrien sie, ich soll raus rennen.
,,ICH LASSE EUCH NICHT ZURÜCK! IHR SEID MEINE ELTERN!",schrie ich ihnen mit Tränen in den Augen zu.
Plötzlich ertönten lautet Sirenen und man hörte mehrere Wagen.
Ich rannte auf den Schrank zu, unterdem meine Mutter gefangen zu. Er stand komplett unter Flammen, dennoch kniete ich mich hin und hob ihn an. Meine Hände fingen an zu brennen und mein Vater zog meine Mutter raus. Kurz darauf ließ ich den Schrank wieder fallen. Meine Eltern fingen an zu husten und sie vielen halb zu Boden. Und dann stürmten auf einmal ganz viele Feuerwehrmänner rein, führten mich raus und trugen meine Mutter, sowie meinen Vater raus.
Zwei Sanitäter untersuchten mich, während meine Eltern sofort ins Krankenhaus transportiert wurden. Ich hatte mir nur mittelschwere Verbrennungen an den Armen zugezogen und eine leichte Rauchvergiftung. Ich sollte eine Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.
Meine Eltern, waren hingegen viel schlimmer zugerichtet. Sie hatten schwere Verbrennungen an Armen und Beinen, sowie eine starke Rauchvergiftung. Meine Mutter musste, wegen der starken Verbrennungen am Rücken, in eine Not OP. Mein Vater litt mit ihr mit und hoffte mit mir. Er war stabil.
Wenn meine Mutter sterben würde, wäre mein Vater nur noch eine leblose, traurige Hülle, bis er wegen Trauer stirbt. Wenn er nicht sofort stirbt...
Plötzlich kam eine Nachricht meiner Mutter per Mind-Link.
-Ich hab euch Lieb, René und Leon. Ich werde euch nie vergessen und deine heldenhafte Tat, René. Danke, für die schöne Zeit, du wirst ein toller Alpha werden René. Und du Leon, warst der beste Mann, den man sich nur vorstellen konnte. Ich liebe euch. Für immer und ewig.-
Während ich mir diese Nachricht anhören musste, fing ich an zu weinen.
Weinend antworteten ich und mein Vater gleichzeitig:-Wir lieben dich auch!-
Ich sprach weiter:-Du warst und bist die beste Mutter die ich haben konnte. Ich werde dich nie vergessen. Ich hab liebe dich. Für immer und ewig.-
Dann sprach mein Vater:-Du bist und warst, die beste Frau der Welt. Du bist und warst die beste Luna unseres Rudels. Du hast mir einen mutigen, stolzen und wunderbaren Sohn geschenkt. Ich Liebe dich über alles. Für immer und ewig.-
-Vergesst mich nicht... Ich liebe euch-
Ich nahm weinend meinen Vater in den Arm. Ich spürte wie sein Herz in tausend Teile zerbrach. So hab ich ihn sehr selten erlebt. Er bebte und schluchzte. Meine Sicht war verschwommen, als er plötzlich vier bestimmte Sätze sagte.
,,Du wirst ein guter Alpha werden.
Du bist der beste Sohn, den man haben kann.
Vergiss mich nicht.
Ich Liebe dich und bin stolz auf dich, für immer."
Seine Atmung wurde flacher.
,,Du bist der beste Vater, den man haben kann. Du bist der beste Alpha der Welt. Ich bin so stolz auf dich. Grüß Mama von mir, ja?
Ich hab dich Lieb, für immer."
Sein Herz blieb stehen...
Tränen liefen meine Wangen runter und es kamen Ärzte reingestürmt. Sie versuchten ihn zu reanimieren. Doch es klappte nicht. Meine Welt brach nun komplett zusammen. Mein Vater war vor meinen Augen gestorben und meine Mutter? Ich hatte zumindest versucht. Sie zu retten.
Meine Mutter und mein Vater sind jetzt an einem besseren Ort.
Ich hoffe sie sind jetzt glücklicher.
Und dann hörte ich, das letzte Mal, die zwei Stimmen meiner Eltern:

,,Wir sind stolz auf dich und lieben dich über alles. Vergiss das nicht. Wir sind immer bei dir."

Ich starrte erschrocken in die Luft und flüsterte:,, Ich liebe euch, für immer."

Werwolf | Gnadenloses ÜberlebenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt