René P.o.V
Einige Jahre später
Ich trank meinen Kaffee und aß meinen Salat. Es war Mittag und ich hatte gerade Mittagspause. Eine Arbeitsstelle in einem der größten Unternehmen in der ganzen Welt ist nicht ohne, da wird man schnell überfordert. Wie ich hier rein gekommen bin?
Keine Ahnung.
Denn was vor den letzten 2 Jahren war weiß ich nicht. Mir wurde gesagt ich hätte mein Gedächtnis bei einem schweren Unfall verloren, davon wohl auch die vielen Narben an meinem Körper. Einige jedoch, die sind anders. Ich glaube nicht das sie von dem „Unfall" sind.
Aber wie gesagt, ich hab keinerlei Erinnerung an jenen Tag.
Jedenfalls hatte ich anscheinend keine Familie, geschweige denn Freunde außer Moritz. Moritz Banders.
Er ist mein bester Freund, er half mir mit meinen Gedanken und war eigentlich die ganze Zeit bei mir. Dafür bin ich ihm sehr dankbar, mehr als dankbar..
[...]
Warum bekomme ich immer die langweiligen Aufträge? Ich soll mich ernsthaft darüber informieren ob es eine Seelenverwandtschaft wirklich gibt, vor allem unter „Werwölfen". Das ich nicht lache! Natürlich nicht! Jeder weiß das! Vor allem weil es keine Werwölfe gibt!
Nur damit es keine Missverständnisse gibt:
Unsere Firma besteht aus zwei Hauptabteilungen. Die ,,normale", geschäftliche Abteilung für den äußeren Schein. Diese entwickelt z.B. eine spezielle Art von Bettbezügen, diese sind aus einem Stoff der verhindern soll, dass man Träume nach dem Aufwachen vergisst. Wie das jedoch funktioniert weiß ich nicht genau.
Dann gibt es aber die zweite Hauptabteilung, meine Abteilung. Die ,,spezielle", geheime Abteilung. Wir sind genau dafür um herauszufinden wie man z.B die Bettbezüge herstellt und pflegen muss. So müssen wir z.B. „Hexen" aufsuchen.
Dumm oder? Die gibt es sowieso nicht! Das weiß jeder f*cking Mensch!
Naja, in dieses 2 Jahren musste ich immer wieder nur recherchieren! Was für ne scheiße!
Meine Kollegen hingegen sind die ganze Zeit auf Reise! Das ist... unfair?
Ich nahm einen Schluck von meinem Kaffee. In einigen Minuten ist Feierabend und ich kann endlich nach Hause. Denn das einzige was mich am Leben hält ist dieser Kaffee.
Endlich! Es ist 22 Uhr! Nach fast 13 Stunden im Büro kann ich endlich nach Hause!
Schnell machte ich den Computer aus und nahm meine Sachen. Ich lief aus meinem Büro und stieg in den Fahrstuhl. Gerade war ich im 7. Stock von 15.
Ja, dieses Gebäude ist riesig. Ein Klingeln ertönte und ich lief aus dem im Erdgeschoss stehen gebliebenen Fahrstuhl. Ich beeilte mich zu meinem grauen Mercedes zu kommen und stieg schnell ein. Es fing an zu regnen und ich machte das Radio an. Es liefen nur Nachrichten, also schaltete ich das Radio genervt wieder aus.
[...]
Genervt schlug ich mit meinem Kopf auf das Lenkrad. Ich seufzte auf.
In dieser halben Stunde in der ich hier stand könnte ich längst zu Hause sein! Und dieser Stau wird sich natürlich nie auflösen!
,,Was ist das für nh scheiße!",murmelte ich sauer.
Doch plötzlich ging es weiter. Endlich? Ist das das Gefühl das man Freude nennt?
Nach einer weiteren halben Stunde war ich endlich zu Hause.
Moritz stand sauer im Flur und sah mich an.
,,Man René! Wo warst du? Es ist 23 Uhr!",meckerte er mich an.
,,Es tut mir leid, ja? Ich stand im Stau..",antwortete ich gähnend, ,,Außerdem, wieder, wir leben nur zusammen, Moritz. Wir sind beste Freunde. Ich komme schon nach Hause. Der Unfall ist nun 2 Jahre her. Ich glaub du kannst dich langsam auf mich verlassen."
Er sah zu Boden und antwortete:,, Stimmt, sorry. Du bist nunmal wie ein kleiner Bruder für mich!"
Ich nickte:,, Ich weiß!"
Mein Magen knurrte. Schnell zog ich meine Jacke und meine Schuhe aus und lief dann in die Küche.
Ich fing an zu grinsen. Moritz macht mir immer etwas zu essen. Dieses Mal: ein Pizzabrötchen.
,,MORITZ? WEIßT DU EIGENTLICH WIE DANKBAR ICH DIR BIN?",schrie ich quer durch unser Haus.
Moritz antwortete:,, JAHA! DANN MAL GUTE NACHT!"
,,GUTE NACHT!"
Schnell aß ich das Pizzabrötchen auf und schlenderte ins Bad. Dort putzte ich meine Zähne und lief in mein Zimmer. Ich zog mir mein Hemd und meine Jeans aus und zog mir einen Hoddie über. Mit einem letzten Blick auf die Uhr legte ich mich in mein Bett. Es ist Mitternacht und höchste Zeit schlafen zu gehen.
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Werwolf | Gnadenloses Überleben
Werwolf*WARNUNG: Diese Geschichte ist mehrere Jahre alt und enthält viele generelle Fehler, sowie Logikfehler und cringe Szenen. Lesen auf eigene Gefahr!* ~Ohne einen Rang, bist du nichts in dieser Welt. Deine Überlebenschancen liegen bei nur 15% Das muss...
