Kapitel 22

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,,Und was hälst du von diesem Pulli?",fragte ich René, welcher mich skeptisch beobachtete.
,,Neeeee! Definitiv nicht!",sagte er. Ich blickte auf den weißen Pulli, der ist aber wirklich hässlich.
Ich ging zurück in die Umkleide und zog einen schwarzen Pulli an. Es sah so aus als hätte jemand Farbe darüber geschüttet, das machte ihn ja gerade so toll.
Langsam trat ich aus der Umkleidekabine. René tippte gerade etwas auf seinem Handy herum.
,,René? Was hälst du von dem hier?",fragte ich.
Mr. Mate sah auf und musterte mich. Seine Augen weiteten sich schlagartig und er starrte einen Punkt an.
,,René? Halloooo! Erde an René!"
Er blinzelte und sah mich an.
,,Den nimmst du definitiv mit!",sagte er.
Ich nickte und sagte dabei:,,Das war der letzte."
Nachdem ich aus der Umkleidekabine herausgekommen war liefen wir zur Kasse.
,,50 Euro bitte.",sagte die etwas dickere Frau.
Nein, 50€?! Für einige mag es ja gar nicht so teuer sein. Aber für jemanden der sein ganzen Leben kaum Geld hatte?
René bezahlte die nette Dame und wie verließen den Laden mit zwei Tüten.
,,Das war ja Mal mega teuer..", murmelte ich.
,,Kleiner, für dich alles!",sagte er und schupste mich sanft zur Seite. Wir näherten uns seinem schwarzen Porsche Cayenne.

 Wir näherten uns seinem schwarzen Porsche Cayenne

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Ich gähnte und wir kamen am Auto an. René sah mich an.
,,Ist da wer müde?",lachte er.
Mit meinem Killerblick blickte ich ihn an.
Wir setzten uns, schnallten uns an und er fuhr los. Meinen Kopf lehnte ich an die kühle Fensterscheiben. Schon nach wenigen Minuten fielen mir meine Augen zu.
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Ich spürte einen Ruck und danach zwei starke Arme.
Ich öffnete meine Augen und erblickte René.
Warum sieht er auch so gut aus?
Seine schwarzen Haare fielen ihm ins Gesicht. Langsam streckte ich meine Hand aus um sie ihm aus dem Gesicht zu streichen, da blickten mich seine braunen Augen an.
Eine Weile blickten wir uns gegenseitig in die Augen.
Es war eine angenehme Stille in der Luft, da unterbrach uns ein Donnern, gefolgt von regen.
Ich zuckte etwas zusammen.
Ich hasse Gewitter.
René lief in Gedanken ins Haus und setzte mich in der Küche auf einen Stuhl. Aus dem Augenwinkel sah ich wie seine Augen immer wieder die Farbe wechselten. Mal war es braun. Mal war es schwarz.
Sein Wolf will die Kontrolle übernehmen. Vielleicht solltest du ihn beruhigen.
Innerlich nickte ich und stand dann auf. Langsam lief ich auf ihn zu und umarmte ihn.
Seine Augen wechselten aber nur noch öfter die Farbe. Genervt knurrte ich auf. Sofort war das braun wieder da.
,,Endlich!",stöhnte ich genervt auf.
René sah mich mit einem undefinierbaren Blick an. Wieder gab es einen Kampf zwischen schwarz und braun.
Wieder knurrte ich auf.
Keine Reaktion.
Ich nahm ein Glas Wasser und schüttete es ihm ins Gesicht.
Wütend starrte er mich an und danach wollte er nach mir greifen, doch ich wich aus.
Lachend rannte ich weg, die Treppen hoch in dein Zimmer. Bevor ich mich ins Bett schmiss und so tat als würde ich schlafen.
,,Ich weiß das du wach bist!",lachte er bevor er sich zu mir legte und sich an mich kuschelte.
,,Du bist einfach alles für mich..",nuschelte er in mein Haar, ,,Was würd ich nur ohne dich machen..."
Ich drehte mich zu ihm um und Blickte ihn an. Schnell zog ich ihn in eine lange Umarmung, was im Liegen schwer ist. So schön der Moment auch war. Meine Augenlieder wurden immer und immer schwerer. Bevor sie mir zufielen und ich in René's Armen einschlief.

Werwolf | Gnadenloses ÜberlebenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt