Zusammen saßen wir nun am Tisch. Ich spürte René's Blick auf mir. Fragend sah ich ihn an.
,,So süß du auch in meiner Kleidung aussiehst, wir müssen shoppen gehen!",sagte er.
Das erste Mal, seit dem Feuer, werde ich das Haus verlassen.
Endlich...
------------
Wir saßen gerade im Auto und ich starrte aus dem Fenster. Als wir aus René's Haus gegangen sind, starrten mich alle an, als wäre ich Abschaum.
Zum Glück hatte René nichts bemerkt. Ich will nicht, dass er sich Sorgen macht.
,,Theo? Alles in Ordnung?"
Ich nickte und schielte zu ihm rüber. Gebannt starrte er auf die Straße und er umklammerte das Lenkrad.
Etwas wütend antwortete er:,,Ich mag es nicht wenn man mich ablügt."
Mein Kopf drehte sich zu ihm und ich schluckte.
,,Es ist aber wirklich nichts."
Innerlich spürte ich die Blicke des Rudels und die gemeinen Gedanken..
Nun spannte er sich an.
,,Theodor, ich weiß das du lügst.",sprach er mit weniger Emotionen.
Ich drehte mich zurück zum Fenster und ignorierte seine Aussage.
Nach wenigen Minuten spürte ich wie das Auto anhielt und René sich zu mir drehte.
,,Was ist los?",fragte er nur besorgt.
Ich nickte in die Richtung aus der wir kamen.
,,Die Rudel- ... mitglieder. Ihre Blicke.... ihre Gedanken.. jedes einzelne Wort...",meine Stimme brach und ich spürte wie mir Tränen in die Augen schossen.
René wollte etwas sagen doch ich unterbrach ihn.
,,Siehst du nicht wie schwach ich bin?! Als die Jahre! Jeder hatte Recht! Warum versuche ich das zu erklären, du wirst es wahrscheinlich nicht verstehen! Jedes verf*ckte Jahr in meinem Leben war die reinste Hölle, jede verdammte Minute wurde ich beleidigt. Und jedes verdammte Mal stand ich auf. Weil ich gehofft hatte dich zu finden! Nun bist du da, die Blicke, die Gedanken und die Gerüchte auch!",ich sah ihn an. Sein trauriger, besorgter und verzweifelter Blick sagte mehr als 1000 Worte. Wieder kamen mir die Tränen.
,,Toll gemacht Theodor, du hast es wieder verkackt...",murmelte ich zu mir selbst und schnallte mich ab. Danach stieg ich aus dem Auto. René saß regungslos im Auto und schien nachzudenken.
Seine Augen blitzten auf und er stieg aus dem Auto. In Windeseile stand er vor mir. Ich sah ihm tief in die Augen.
,,Theo? Du bist mein Mate und ich weiß, wie haben noch nicht lange Kontakt, aber du für mich jetzt schon das wichtigste. Es ist so, als würden wir uns nicht das erste Mal sehen. Theo, jedes verdammte Mal als wir uns sahen, als Kinder, als Jugendliche, vor Wochen im Wald... Wir waren uns so nah und doch unerreichbar. Ich hab die Blicke gesehen, die Gedanken gehört. Theo. Ich hab es verdammt nochmal gehört und gesehen!",er raufte sich verzweifelt durch seine Haare, ,,Du bist alles für mich. Und jetzt lass auf die anderen scheißen und shoppen gehen!"
DU LIEST GERADE
Werwolf | Gnadenloses Überleben
Manusia Serigala*WARNUNG: Diese Geschichte ist mehrere Jahre alt und enthält viele generelle Fehler, sowie Logikfehler und cringe Szenen. Lesen auf eigene Gefahr!* ~Ohne einen Rang, bist du nichts in dieser Welt. Deine Überlebenschancen liegen bei nur 15% Das muss...
