Ich hörte ein knurren und schnelle Schritte. Es war dunkel und ich sprang auf. Ernsthaft?! Ich bin eingeschlafen?!
Aufmerksam sah ich mich um. Der Vollmond schien auf die Lichtung und erhellte mir die Sicht. Plötzlich hörte ich ein knacken hinter mir.
Schnell drehte ich mich um. Doch da war keiner. In der nächsten Sekunde lag ich am Boden. Eine Pfote war auf meinem Kopf.
-Was machst du auf meinen Territorium?!-,schrie mich ein Alpha an.
-Ich wollte nicht in ihr Territorium, ich verschwinde sofort!-,brachte ich panisch hervor. Er lachte.
-Denkst du ich lasse dich so leicht davon kommen?-,lachte er.
Ich nickte. Das hatte ich wirklich gedacht.
-Wann darf ich gehen?-,fragte ich genervt.
-Gute Frage!-, antwortete er,-Du musst mich in einem Kampf besiegen! Wenn ich gewinne darfst du gehen.. aber wenn du verlierst...hm...dann sperre ich dich bei mir im Keller ein.-
Ich antwortete:- Okay.. meinetwegen..-
Erstaunt ließ er meinen Kopf los. Daraufhin ergriff ich die Chance, sprang auf und rannte los. Immer und immer wieder checkte ich ob in die richtige Richtung rannte. Ich würde René sogar aus einem Kilometer Entfernung noch riechen. Eins war klar. Ich war schon nah dran. Plötzlich wurde ich zu Boden gestoßen.
~Liam! Er hat mich!
Panisch stellte ich fest, das es nichts bringt zu kämpfen. Er ist ein Alpha. Ich bin ein Omega.
Unterwerfend verbeugte ich mich.
Triumphierend knurrte er mich immer wieder an. Auf einmal fing er an, mich mit dem Alpha-knurren anzuknurren. Mein Kopf wanderte immer weiter runter und ich hörte sein grinsen aus dem majestätischen Knurren heraus. Ganz ehrlich...
Wie ging der Spruch?
Hochmut kommt vor dem Fall?
Oder war es anders...
Jedenfalls soll er sich nicht zu früh freuen. Immerhin ist er nicht der beste...oder?
Ein leises knurren entwich meiner Kehle. Erschrocken fuhr ich zusammen als er lauter zurück knurrte.
Entspann dich Theo. Lass den Mond auf dich wirken. Spüre den Mondschein, fühle seine Energie. Dann benutze sie zum kämpfen, knurren, leben.
Liams Worte gingen mir durch den Kopf. Ich soll mich entspannen... In so einer Situation? Bis jetzt hat er mir immer aus der Patsche geholfen. Warum sollte er diesesmal unrecht haben?
Ein lauteres knurren entwich meiner Kehle und ich entspannte mich ein Stück mehr, als ich bemerkte wie er sich anspannte.
Ich knurrte noch lauter auf und merkte wie es immer majestätischer klang. Mein Wolfskopf wanderte nach oben und ich stieß ein lautes, majestätisches knurren aus. Ich baute mich vor dem Wolf auf und knurrte ihn noch ein Stück lauter an. Doch plötzlich holte er mit seiner Pfote aus und kratzte mir über meine Brust.
Wütend blickte ich ihn an.
Er will einen Kampf? Dann bekommt er ihn auch!
Der Wolf wollte sich auf mich stürzen, doch ich wich geschickt aus. Schnell begab ich mich in meine Kampfstellung. Wie gesagt: Er will einen Kampf? Dann bekommt er ihn auch!
Ich stürzte ihn zu Boden und knurrte ihn ein paar Mal an.
-Geh einfach weg!-,schrie ich ihn an, -Verpiss dich von hier!-
Er lachte.
-Warum sollte ich?-lachte er.
Ich schloss meine Augen und atmete tief ein. Danach öffnete ich meine Augen wieder und knurrte ihn an.
-WeNn Du diCH NiCht soForT vErPISst, daNn sCHliTZe ICh dIR dEn BAUch auF uNd REiße diR dIE KeHLe rAus. ZUm ScHLusS lEGe iCh dICh voR DeIne eIgEne HaUsTür uNd GrEifE dEin RUdEl An. WObeI Ich es vieLLeiCHt verSCHonEn wERde.-sprach in zwei Tonlagen.
Mit großen Augen sah er mich an, ehe er schnell aufstand und weg rannte. Lachend merkte ich wie ich dem Rudelhaus immer näher kam. Aber ich bemerkte auch, wie mich meine Kraft verließ. Mit einem knacken verwandelte ich mich zurück und blickte auf die drei Kratzer auf meiner Brust.
Ich hoffe es verheilt alleine.
Vorsichtig klopfte ich an die Tür. Bitte, bitte lass jemanden drinnen sein. Bitte.
Als keiner öffnete lief ich den Kiesweg zurück in den Garten. Ich nahm einige Steine und warf sie vorsichtig gegen die Fensterscheibe. Keine Reaktion.
Verwundert Blickte ich auf zum Mond. Wo ist René?
Wait a minute. Das ist das Rudelhaus. Nicht sein Haus.
Lachend lief ich in den Garten nebenan und sah René wie er in den Wald blickte. Als würde er etwas oder jemanden suchen.
,,René? Geht es dir gut?"
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Werwolf | Gnadenloses Überleben
Hombres Lobo*WARNUNG: Diese Geschichte ist mehrere Jahre alt und enthält viele generelle Fehler, sowie Logikfehler und cringe Szenen. Lesen auf eigene Gefahr!* ~Ohne einen Rang, bist du nichts in dieser Welt. Deine Überlebenschancen liegen bei nur 15% Das muss...
