Theo P.o.V
Kaum hatte ich das Radio ausgeschaltet, umhüllte mich schon das Geräusch der Sirenen von Krankenwagen und Feuerwehr. Neu war es mir nicht. Immerhin lebte ich schon eine Weile in diesem Viertel der Stadt. Es war heruntergekommen und nicht selten kam es hier zu Morden und Raubüberfällen.
Ich selbst wurde noch nicht angefallen, was mich sehr freut. Aber was mich noch mehr freut ist, dass ich morgen Frei hab. Wobei ich trotzdem noch zum Kellnern ins Restaurant muss. Aber zumindest hab ich morgens Frei und kann endlich ausschlafen.
Wie lange ich darauf gewartet hab, weiß ich nicht genau. Aber für jedes Mal wenn mich mein Chef anmault weil ich zu viel Arbeite bin ich froh. Denn vielleicht erhöht er meinen Lohn und ich kann dann endlich in eine größere Wohnung ziehen.
Schnell stieg ich aus meinem Wagen aus und lief in das heruntergekommene Mehrfamilienhaus. Ich lief die Treppen bis zu meiner Wohnung im 3. Obergeschoss hoch. Dort öffnete ich die Haustür und trat ein.
Da ich mir leider keine größere Wohnung leisten konnte, musste ich mich damit zufrieden geben, dass mein Schlafzimmer auch meine Küche ist und mein Bad durch eine Tür von meinem Schlafzimmer getrennt wird.
Ich zog meine Schuhe und Jacke aus und lief in mein Zimmer. Ich zog meinen Anzug aus und zog mir dafür einen ehemaligen Hoodie von René an.
Er war mir wie damals schon zu groß und ging mir bis zur Mitte meiner Oberschenkel. Wenn ich mich recht erinnere war er selbst René ein bisschen zu groß gewesen.
Ich lief in die Küche und schaute an meinen Plan am Kühlschrank. Ich hab noch genau 210 Euro zur Verfügung bis zum nächsten Lohn als Sekretär sowie als Kellner. Das sollte ja eigentlich reichen, aber man weiß ja nie und da es schon längst nach Mitternacht war, konnte ich mir auch nichts bestellen.
Ich öffnete meinen Kühlschrank. Nichts außer einer letzten Pizza. ,,Dann muss ich morgen wohl oder übel auch noch einkaufen gehen..",flüsterte ich und sah zu meinem Kater Asahi, welcher schon ungeduldig auf sein Futter wartete.
Ich holte seinen Napf und lief zu der Komode neben dem Kühlschrank. Schnell holte ich eine Packung aus dieser und machte seine Schüssel voll.
,,Da. Jetzt kannst du essen!",sagte ich während ich ihm sein Essen hinstellte. Mein Magen knurrte und ich legte die Pizza in den Ofen. Nach 20 Minuten aß ich diese und fing an den Abwasch von den letzten zwei Tagen zu machen.
Kurz vor halb zwei war ich fertig mit dem Abwasch und legte mich in mein Bett. Sofort kam Asahi und legte sich neben mich. Ich strich ihm ein paar Mal über den Bauch woraufhin er anfing zu schnurren.
Ein Lächeln bildete sich auf meinen Lippen.
Zumindest ist einer von uns glücklich.
Ich seufzte und machte das Licht aus.
Wann wohl René endlich wach sein wird?
Langsam wird es Zeit, ich könnte ja Leoni morgen früh anrufen und mich erkundigen. Immerhin bin ich in den letzten Wochen garnicht dazu gekommen. Vielleicht ist er auch endlich wach, endlich nach fast zwei einhalb Jahren.
Wobei es mir schon etwas komisch vorkommt. Sein Zustand hat sich in den letzten Jahren angeblich kaum gebessert und ich darf ihn nichtmal besuchen! Wobei ich glaube das er längst wach ist.
Denn heute, als mich mein Chef wieder angemeckert hat, da ich ja so viel arbeite, habe ich seine Anwesenheit gespürt. Ohne Witz.
Aber es hätte auch Einbildung sein können. Leider konnte ich mich auch nicht weiter darum kümmern, da mein Chef mich im wahrsten Sinne des Wortes rausschmiss.
Ich gähnte und merkte wie meine Augen schwerer wurden. Ich stellte mir noch schnell einen Wecker für 7 Uhr und schloss meine Augen.
Morgen wird es bestimmt entspannter sein als heute und vielleicht sagt mir Leoni endlich die Wahrheit.
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Werwolf | Gnadenloses Überleben
Manusia Serigala*WARNUNG: Diese Geschichte ist mehrere Jahre alt und enthält viele generelle Fehler, sowie Logikfehler und cringe Szenen. Lesen auf eigene Gefahr!* ~Ohne einen Rang, bist du nichts in dieser Welt. Deine Überlebenschancen liegen bei nur 15% Das muss...
