12.Weil ich dich liebe

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Blech - Capital Bra
"Ich werd wieder laut, und sie war wieder frech
Ich bin wieder schuld, und sie hat wieder recht
Sie redet viel, aber niemals schlecht
Unsere Liebe war nicht lang, aber sie war echt"

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Ich stehe auf und schaue mich im großen Zimmer um. Verzweifelt suche ich mein Handy. Wo bin ich? Ich spüre starke Kopfschmerzen und Müdigkeit. Als ich meine Jacke auf der Fentsterbank finde fällt sie mir aus der Hand. Ich höre Schritte die immer näher kommen. Die Tür geht vorsichtig auf und Samra betretet das Zimmer als er mich wach sieht.
"Guten Morgen.", sagt er lächelnd. Ich bin komplett verwirrt und stehe einfach so schweigend da.
"Wo bin ich? Wieso bin ich hier? Was ist los?", sprudelt es aus mir heraus.
" In meiner Wohnung. Du bist gestern im Auto eingeschlafen und ich wollte dich nicht wecken also habe ich nach deinem Schlüssel gesucht. Da war nichts also habe ich dich hierher gebracht.", sagt Samra gelassen. Ich hebe meine Jacke auf und durchsuche die Taschen. Da ist wirklich kein Schlüssel. Ich habe den Schlüssel warscheinlich in Leylas Auto vergessen.
"Ähm...Danke.",sage ich leise und setze ein gefälschtes Lächeln auf. Das war sehr nett von ihm aber ich weiß nicht ob jetzt der richtige Moment dafür ist. Er führt mich zur Küche. Genauso chaotisch wie bei mir. Ich kichere und Samra schaut leicht beschämt auf den Boden.
"Tut mir leid dass es hier so aussieht.", entschuldigt er sich. Wir frühstücken und die Gespräche mit Samra lenken mich vom gestrigen Ereignis ab. Er ist viel interessanter und süßer als ich dachte. Während er seine Zigarette raucht erzähle ich ihm von mir etwas. Doch sein Lächeln verschwindet und er bekommt einen ernsten Blick.
"Aleyna bitte erzähl mir was gestern passiert ist." Er schaut mich flehend an ich vermeide seine Blicke. Es tut weh im Herzen und alle Erinnerungen von gestern kommen hoch. Aber ich sollte es ihm erzählen. Er hört mir aufmerksam zu während ich ihm alles detailliert erzähle. Er bricht sein Schweigen mit:
"Dieser Mann wird also zurück kommen? Glaub mir Capi wird's regeln. Ich kenne ihn und er schlägt immer zurück." Nach dem langen Gespräch entscheide ich mich mit der Bahn zurück zu fahren. Ich nehme einfach den Ersatz-Schlüssel. Ich muss mich erstmal erholen. Nach so einer Woche meldet sich Samra bei mir. Er teilt mir mit, dass es Capi wieder viel besser geht und ich mich mit ihm treffen kann. Ich freue mich und ziehe mich so hübsch an wie nur selten. So glücklich war ich schon gefühlt seit Ewigkeiten nicht mehr. Endlich kann ich Capi sehen! Wir haben ausgemacht, dass wir uns im Park treffen. Als ich dort ankomme sehe ich Capi auf der Bank sitzen wo wir uns kennengelernt haben. Ich renne hin und umarme ihn von hinten. Ich gebe ihm glücklich einen Kuss auf die Wange und setze mich munter zu ihm. Er trägt seine Sonnenbrille und ich sehe nur die Hälfte seines Gesichtes. Mein Lächeln vergeht. Er scheint ganz blass zu sein und nicht gesund. Was ist mit ihm los? Er schaut irgendwo hin und beachtet mich kaum. Es zerbricht mir das Herz. Ich schaue weg und versuche meine Trauer zu verstecken.
"Wie geht es dir?", frage ich besorgt. Er zuckt mit den Achseln und zieht an seiner Zigarette. Wieso ist er so ignorant? Als ich mehrmals versuche mit ihm ein Gespräch anzufangen verstehe ich was mit ihm los ist.
"Du hast was genommen! Wieso machst du das?!", schreie ich verzweifelt. Er dreht sich zu mir und seine Sonnenbrille rutscht leicht nach vorne. Er schaut mir direkt in die Augen.
"Was ist dein Problem!", sagt er laut. Ich wische mir schnell die Tränen aus dem Gesicht und schrei zurück:
"Weil es dir nicht hilft!!" Er steht auf und ich mache es auch. Andere Leute  beobachten uns. Jetzt stehen wir gegenüber und er fängt nun auch an zu schreien:
"Das mir egal!!! Ich mache das immer durch!! Aber du musst existieren und alles hinterfragen!!! Wieso machst du das eigentlich?!!"
"WEIL ICH DICH LIEBE", brülle ich so laut ich kann. Er zuckt zusammen und ein Mann versucht uns zu beruhigen. Ich laufe einfach weg und springe in mein Auto. Ich schließe die Tür und fange an laut zu weinen. Ich haue mein Kopf gegen das Lenkrad und werde immer wütender. Ich weine und weine. Nach einer Zeit versuche ich mich zu beruhigen. Ich atme schwer. Im Spiegel sehe ich mein zerlaufene Wimperntusche und meine zerzausten Haare. Mir geht es so schlecht. Wieso tut Liebe so weh? Wieso liebe ich ihn?

Sicht von Capital Bra:

Ich stehe wie angewurzelt neben der Bank. Mehrere Menschen versuchen mit mir zu reden aber ich starre zu dem Ort wo Aleyna vorher stand. Was habe ich nur angerichtet? In meinen Gedanken höre ich ihre Stimme, sehe ich ihre tränenden Augen. Sie wird mir nicht mehr verzeihen.

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Endlich Ferien. Ich weiß jetzt schon was ich machen werde: meine Geschichte weiter schreiben, CB6 auf Dauerschleife hören😂

Sollte so sein || Capital BraGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt