Inshallah - Bushido feat. Capital Bra
"Das Leben ist eine Schachtel Pralin'n
Und alle kriegen das, was sie verdien'n
Egal, wie schnell du rennst, vor Gott kannst du nicht flieh'n
Inshallah deine Sünden werden verzieh'n"
______
Ich halte vor dem Eingang des Krankenhauses an. Überfordert renne ich rein und suche verzweifelt nach einer Krankenschwester. Als ich eine finde sage ich schwer atmend:
"Meine Freundin ist schwer verletzt. Bitte helfen sie ihr." Die Krankenschwester schaut mich geschockt an und ruft mit einem Telefon irgendjemanden an.
"Wo ist sie?", fragt sie mich schnell.
"Im Auto." Kurze Zeit danach wird sie in einer Liege weggetragen nach dem ich den Sanitätern Leyla gezeigt habe. Ich atme tief ein und wieder aus. Mir wird schwindlig. Ich setze mich auf einer der Stühle in der Notaufnahme. Eine Krankenschwester reicht mir etwas Wasser. Ich glaube das alles nicht. Wie ein Alptraum aus dem ich nie erwachen werde. Ich mache mir so viele Sorgen um Capital. Wo ist er? Wie geht es ihm? Alle Bilder erscheinen wieder in meinem Kopf: Capital spuckt Blut, Leyla schreit vor Schmerzen und dieser Mann... Ich balle meine Fäuste und die Wut kommt hoch. Es ist schon sehr spät geworden und die Notaufnahme leert sich allmählich. Ein Arzt kommt auf mich zu. Wird er mir sagen, dass Leyla stirbt? Wie in diesen Filmen?
Er setzt sich neben mich und schüttelt meine Hand.
"Sie sind Frau. Yildiz, nicht wahr?",fragt er freundlich. Ich nicke und er fährt fort:
"Wir haben Leylas Verletzungen genäht und versorgt. Ihr Zustand hat sich verbessert. Ich konnte sehr viele Blutergüsse erkennen. Das ist beunruhigend aber lässt sich einfach behandeln. Sie müssen sich keine Sorgen machen denn sie wird wieder gesund." Er lächelt freundlich. Er schaut wieder auf die Dokumente in seiner Hand und sein Lächeln verschwindet.
"Ich würde gerne wissen was da passiert ist. Ein Sturz wird es nicht gewesen sein.", fragt er nachdenklich. Ich zucke mit den Achseln.
"Darf ich mit ihr reden?", frage ich mit heiserer Stimme. Er nickt enttäuscht und zeigt mir ihr Zimmer. Ich gehe rein und sehe Leyla mich anlächeln. Sie liegt auf dem Bett und ist umgeben von vielen Geräten.
"Wie geht es dir?", frage ich besorgt.
"Mir geht es besser. Ich habe noch etwas Schmerzen aber es könnte schlimmer sein."
"Wer war dieser Mann?"
"Aleyna ich weiß nicht ob-"
"Bitte." Sie schaut mich bemitleidend an und sagt dann:
"Er ist der Mann den ich heiraten sollte. Ich wollte nicht also haben meine Eltern meine Entscheidung akzeptiert und haben ihn dann weggeschickt. Ich wusste von Anfang an, dass er krank ist. Er hat mich bedroht und verfolgt. Das ging so ganz lange. Ich wollte die Polizei anrufen aber er hat mir gedroht meine Familie anzugreifen. Ich konnte das nicht akzeptieren. Er hat versucht mich zu vergewaltigen und glaub mir er wird zurück kommen. Er versucht mit uns zu spielen und es macht ihm mit Capital noch mehr Spaß. Er wird kommen."
Tränen fließen ihr Gesicht runter und das sprechen fällt ihr schwer da sie weint und zittert. Ich drehe mich um und schaue aus dem Fenster. Ich möchte nicht, dass sie mich anschaut. Die dunklen Straßen sind menschenleer. Es regnet stark und im Zimmer scheint das grelle Licht. Es ist ganz still nur der Regen schlägt gegen die Fensterscheibe.
"Es tut mir leid. Das ist alles meine Schuld. Ich hätte dich nicht anrufen sollen. Wegen mir ist Capital schwer verletzt."
Ich drehe mich um und gucke gleich in ihren verheulten Augen.
"Aber dann wärst du jetzt nicht am leben.", sage ich zitternd. Sie zuckt mit den Achseln und dreht sich weg.
"Was hast du mit Capital gemacht? Läuft da was zwischen euch?", flüstert sie und eine Spur von Wut ist zu hören. Ich antworte kalt:
"Nein", und verlasse den Raum. Draußen suche ich eine Bushaltestelle um im Trockenen stehen zu können. Ich habe entschieden Leylas Auto dort zu lassen. Was soll ich denn jetzt machen? Ich zünde mir eine Zigarette an und versuche mich zu beruhigen. Etwas vibriert in meiner Tasche: mein Handy klingelt. Ich geh ran und höre die Stimme eines Mannes. Ist es Capital?
"Hier ist Samra. Aleyna wo bist du?"
"Keine Ahnung.", ich habe keine Lust mit ihm zu reden.
"Ich hol dich ab. Wir müssen reden.", sagt Samra ungeduldig. Ich suche ein Schild oder sowas. Als ich den Namen der Straße finde gibt mir Samra Bescheid in so 10 Minuten zu kommen. Mir ist noch kälter als davor. Ein teures Auto hält an und Samra steigt aus. Er sieht sehr müde aus und hält mir die Tür auf. Wir steigen ein und im Auto ist es totenstill. Ich wische mir die nassen Haare aus dem Gesicht und atme tief ein und aus.
"Wie geht es Vladislav?, frage ich während ich mich wundere, dass ich sein richtigen Namen benutze.
"Mach dir keine Sorgen Aleyna. Sowas passierte ihm früher oft. Ich habe ihn zu den richtigen Leuten gebracht. Er wird wieder gesund.", sagt er gelassen. Ich lehne mich erleichtert an die Fensterscheibe.
"Wieso wollte er keinen Krankenwagen?, frage ich misstrauisch. Samra lacht kurz und antwortet:
"Er will kein Risiko eingehen. Wenn Ärzte in seinem Blut was finden ist er aufgeschmissen. Du weißt was ich meine." Er sieht meine verständnislosen Blicke und versucht etwas vom Thema abzulenken.
"Was ist mit Leyla?"
"Alles gut."
"Willst du mir erzählen was passiert ist?" Ich schließe meine Augen und Samra fährt los. Nur die Scheibenwischer stören die Stille. Ich falle in einen unruhigen Schlaf
Ich öffne meine Augen und merke, dass ich mich in ein fremdes Haus befinde.
________
Ich habe für diesen Teil länger gebraucht als normalerweise. Ich sag nur Schule. Ich weiß es ist ziemlich chaotisch aber ich hoffe ihr habt es irgendwie verstanden.
DU LIEST GERADE
Sollte so sein || Capital Bra
Fiksi PenggemarAleyna ist verloren in ihrer Welt. In einem Kampf aus Liebe, Gewalt, Trauer und Chaos muss sie einen Ausweg finden. Doch nur einer kann ihr helfen... Achtung: Die Geschichte ist frei erfunden! Sexuelle Szenen, Drogen und Gewalt sind vertreten. Alle...
