chapter 19

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In den nächsten drei Wochen passierte nicht sonderlich viel.
Ich kehrte in mein normales Leben zurück, wobei ich immer noch Albträume von jenem Tag hatte.
Seokjins lebloser Körper verfolgte mich überall hin.
Meine Schwester und Yeri waren die Einzigen, die in dieser schweren Zeit für mich da waren und mir halfen, wieder normal zu leben, was auch half.
Nachdem ich eine einwöchige Schulpause hatte, um mich zu erholen ging ich wieder in die Schule.
Dort war es aber nicht gerade besser, denn nun war ich als das Mädchen bekannt, dass Seokjin umgebracht hatte und es traute sich keiner mir mehr über den Weg.
Anstatt mich fertig zu machen, wurde ich nun ignoriert aber damit konnte ich leben.
Ich hatte ja auch immerhin Yeri auf meiner Seite, die immer an meiner Seite war.
Nur Joohyun hatte ich in den ganzen drei Wochen nicht gesehen.
Ich weiß nur, dass sie diejenige war, die den Krankenwagen gerufen hatte.
Seitdem hatte ich sie nicht mehr gesehen.
Ehrlich gesagt machte ich mir sogar große Sorgen um sie, dass ich an einem Nachmittag beschloss sie nach der Schule zu besuchen.
Bevor ich an der Prunkvollen Villa, in der Joohyun mit ihren Eltern lebte, atmete ich einmal tief durch.
Eine große schlanke Frau, mit schulterlangen schwarzen Haaren öffnete mir due Tür.
"Ja", sagte sie und schaute mich streng an.
Das war zu hundert Prozent Joohyuns Mutter, denn sie sah genauso aus wie sie.
"Ist Joohyun da?", fragte ich schüchtern.
"Wer bist du?".
"Kang Seulgi", antwortete ich.
Als sie meinen Namen hörte sagte sie wütend.
"Nein, meine Tochter ist nicht da und lass dich hier nie wieder blicken".
Mit diesen Worte knallte sie mir die Tür vor der Nase zu.
Geschockt starrte ich die Tür an.
Was war das denn?
Hatte ich etwas falsches gesagt?
Ich wollte gerade gehen, als mir ein kleiner weg neben dem Eingangstor auffiel.
Es sah so aus, als ob er in der Garten führte.
Gut, Joohyuns Mutter hatte gesagt, dass ich verschwinden solle aber ich musste einfach mit Joohyun reden.
Also lief ich den schmalen Weg bis in den Garten entlang.
Dort gab es einen großen Pool und eine Sitzecke, mit einer großen Gartencouch.
Ich sah, wie Joohyun dort saß und in einer Zeitschrift blätterte.
Von wegen sie ist nicht da.
Ihre langen Haare, waren zu einem wuscheligen Dutt zusammengebunden und sie trug einen grauen Jogginganzug.
Sie schaute auf und als sie mich sah, schaute sie mich verdutzt an.
"Seulgi, was machst du denn hier?", fragte sie mich und legte ihre Zeitschrift zur Seite.
"Ich muss unbedingt mit dir reden", antwortete ich.
"Es gibt nichts, worüber wir reden sollten", entgegnete sie kalt und verschränkte ihre Arme.
"Wenn meine Mutter dich sieht, dann kriegst du großen Ärger.
Ich war von ihrem kalten Ton, während sie sprach vetwirrt aber das war mir egal.

𝒃𝒖𝒍𝒍𝒚 𝒍𝒐𝒗𝒆 ; 𝒔 𝒆 𝒖 𝒍 𝒓 𝒆 𝒏 𝒆 ✔Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt