chapter 22

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Am Abend lag ich auf meinem Bett und laß ein Buch.
Naja ich laß nicht wirklich.
Eigentlich dachte ich nur an Joohyun und an, das, was ihre Mutter gesagt hat, dass ich Joohyun auf unzüchtigige Gedanken bringe.
Ich schaute auf mein Handy.
Es war schon 23:30 Uhr.
Joohyun hatte doch gesagt, dass sie noch vorbei kommen würde um mir alles zu erklären.
Ich klappte das Buch zu, legte es auf den kleinen Tisch, der neben meinem Bett stand und legte mich auf meinen Bauch.
Auf einmal klingelte mein Handy.
Es war eine Nummer, die ich nicht kannte.
"Hallo", sagte ich als ich den Anruf annahm.
"Bist du Kang Seulgi?", fragte mich eine vertraute Stimme, die ich nicht ganz zuordnen konnte.
"Ja", antwortete ich.
"Aber wer sind sie?"
"Ich bin Joohyuns Mutter", sagte die Stimme in meinem Handy.
Verwundert runzelte ich meine Stirn.
Wieso ruft mich Joohyuns Mutter um so eine Zeit an und wieso klang sie besorgt.
"Ist Joohyun bei dir?", fragte sie mich.
"Nein", entgegnete ich knapp.
"Ich mache mir solche Sorgen um meine Tochter."
"Ich kann sie nirgendswo finden".
"Was?!"
Joohyun war verschwunden.
Langsam fing ich mir auch an Sorgen zu machen.
"Machen sie sich keine Sorgen Frau Bae".
"Ich werde sie finden", sagte ich und legte auf.
Was ist wenn Joohyun etwas zugestoßen ist und sie deshalb nicht zu mir kommen konnte.
Schnell zog ich mir eine dunkelblaue Jeans und einen roten Hoodie an.
Schnell rannte ich die Treppen, in den Flur, hinunter, doch meine Mutter fing mich unten ab.
"Wo willst du um diese Uhrzeit noch hin, junge Dame?", fragte sie und schaute mich streng an.
"Bitte, Eomma".
"Ich muss jetzt wirklich gehen".
"Es ist wirklich dringend", flehte ich sie an.
"Du gehst jetzt nirgendswo mehr hin", entgegnete meine Mutter, doch ich hörte nicht auf sie und rannte an ihr vorbei aus dem Haus.
So schnell wie ich konnte rannte ich den Weg von mir nach hause zu Joohyun nach Hause ab um zu sehen ob sie noch irgendwo da war.
Doch von ihr war keine Spur.
Ich bog in eine kleine Straße ab, die zu einem nahegelegenden Park führte, doch auch dort war keine Spur von Joohyun.
Auser Atem setzte ich mich auf eine Parkbank und vergrub mein Gesicht in meinen Händen.
Ich fragte mich, wieso ich das alles eigentlich tat.
Was habe ich davon Joohyun zu helfen.
Sollte ich sie nicht lieber, für das, was sie mir angetan hat hassen.
Stattdessen treibe ich mich so spät noch auf den Straßen herum nur um das Mädchen zu finden, was mich in der Schule immer fertiggemacht, blamiert und geschlagen hatte.
Was hatte ich davon, wenn ich ihr helfen würde.
Ich mag sie doch noch nicht mal.
Oder?

𝒃𝒖𝒍𝒍𝒚 𝒍𝒐𝒗𝒆 ; 𝒔 𝒆 𝒖 𝒍 𝒓 𝒆 𝒏 𝒆 ✔Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt