Kapitel 16|| Tagträumerei

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Kirishimas Sicht:

Wütend preschte ich voran und achtete nicht auf eigene Verluste. Alles was für mich im Moment zählte war Bakugo, welcher sich nervös auf der Unterlippe herum kaute und sich nicht bewegte. Stetig lag Bakugos besorgter Blick auf mir.

Und während ich so unbedacht nach vorne stürmte, hielt Denki mir netterweise den Rücken frei und wehrte jeden ab, der mich angriff. Dennoch musste auch ich so einiges einstecken, denn schließlich waren fünf gegen zwei nicht gerade fair. Es war aber noch gerechter verteilt, als sechs gegen einen.

So bahnte ich mir meinen Weg zu Katsuki, mit einem blauen Auge, einer aufgeplatzten Lippe  und ein paar weiteren kleineren Wunden. Glücklicherweise hatte Katsuki, abgesehen von dem kleinen Kratzer am Hals, keine weiteren Wunden aufzuweisen.

Denki war momentan mit drei Schülern der Akuyaku gleichzeitig beschäftigt. Toga hielt Bakugo noch immer als Geisel fest und die anderen zwei kamen auf mich zu gerannt.

Wütend knurrte ich, ehe ich begann ihre Angriffe abzuwehren. Je näher ich Katsuki kam, desto näher zog Toga Bakugo an sich und drückte ihre Klinge ihm immer näher an den Hals.

Ein wütendes Knurren verließ meine Kehle. Durch mein Knurren und meinen Blick, zuckte Toga zusammen und begann augenblicklich zu zittern. Durch den plötzlichen Ruck, welcher durch ihr Körper ging, schnitt sie abermals in die empfindliche Haut von Katsukis Hals.

Meine Augen verengten sich und erneut verließ ein Knurren meine Kehle. Die Hände meines Gegenübers begannen zu zittern, wodurch ihr das Messer aus der Hand rutschte.

Schnell schuckte ich sie von dem blond haarigen und zog ihn schützend an meine Brust. Mit der einen Hand umgriff ich den Griff von Togas Messer, damit sie nicht erneut danach griff. Und die anderen Hand vergrub ich in den weichen Haaren von Katsuki, dessen Gesicht in meiner Halsbeuge ruhte.

Toga knirschte mit den Zähnen und wollte mir das Messer wieder abnehmen, doch dies ließ ich nicht zu. Sie würden Katsuki nicht noch mal was antun!

Sanft kraulte ich Bakugos Hinterkopf und versicherte ihm: ,,Keine Angst, sie wird dir nichts mehr tun!" Katsuki blieb zwar stumm, jedoch spürte ich ein kleines Nicken. Wie gerne ich ihn nun ein wenig von mir gedrückt hätte, um meine Lippen mit seinen zu vereinigen.

Ein Seufzen riss mich aus meiner Tagträumerei. Und verwundert sah ich zu Denki, welcher alle Schüler der Akuyaku ausgeschaltet hatte. Ich ließ das Messer fallen, um auch ihn kurz zu umarmen.

Jedoch schien es nur so, denn plötzlich rappelte sich einer von ihnen wieder auf und griff nach dem Messer. Ehe ich reagieren konnte, holte er aus und griff uns an. Jedoch sah es nicht danach aus, als wolle er uns töten. Es schien, als wolle er uns nur außer Gefecht setzen.

Und da wollte er offenbar bei mir beginnen. Doch ehe er mich mit dem Messerknauf bewusstlos schlagen konnte, stellte sich jemand vor mich und fing dem Schlag ab. Leider traf der Knauf dabei den Kopf von meinem Retter.

Meine Augen weiten sich, als ich ihn erkannte, während er bewusstlos in meinen Armen hing. Es war...

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