⚠️Triggerwarnung⚠️
Lesen an einigen Stellen auf eigene Gefahr
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Die Yuei wird seit jeher in zwei Teile geteil, welche sich schon immer hassen. Jeder Teil hat einen Anführer. Auf der einen Seite ist da Baku...
Noch während ich rannte, zog ich mein Handy hervor und rief Jiro an und bat: ,,Du müsstest für mich mal bitte Adresse und ein paar Stammplätze einer bestimmten Person heraus suchen! Bei der Person handelt es sich um Bakugo Katsuki!" Ein Seufzen erklang am anderen Ende der Leitung und während sie kurz nach schaute, murmelte sie: ,,Du bist heute schon der zweite, der danach fragt!"
Der zweite?! Wer hatte sich denn bitte noch erkundigt? Ohne dass ich es bemerkt hatte, hatte ich meine Frage laut ausgesprochen, weshalb sie etwas verdutzt antwortete: ,,Sero wollte das vorhin auch unbedingt wissen!" Sero?! Eine schlechte Vorahnung beschlich mich und ich beschleunigte mein Tempo noch mal, während sie mir die Infos durch gab.
Zuerst rannte ich zu seinem Haus, doch das gesamte Haus war dunkel. Daher rannte ich schnell weiter. Erst in den Park, dann zu seiner Schule. Bis ich schließlich keuchend vor einem kleinen Supermarkt hielt.
Erleichterung überkam mich, als ich endlich sein Gefolge entdeckte. Doch weit und breit kein Anzeichen von dem blond haarigen Anführer. Mit großen Schritten näherte ich mich ihnen und ignorierte dabei gekonnt ihre hasserfühlten Blicke.
Kaum hatte ich die kleine Gruppe erreicht, da platze es aus mir raus: ,,Wo ist Bakugo?! Ich muss dringend mit ihm reden! Es ist wichtig!" Grimmig sahen sie mich an und einer von ihnen knurrte: ,,Einen Scheiß werden wir dir sagen! Wagt es nicht noch mal euch ihm zu nähern! Sonst..." Auch wenn der lilahaarige seine Drohung nicht aussprach, musste ich schlucken.
Leise und unverständlich murmelte ich etwas vor mich hin, ehe ich einfach ging. Als ich letzten Endes wieder vor seinem Haus ankam, wartete ich im einsetzenden Regen auf den blonden Jungen. Er musste ja schließlich irgendwann mal nach Hause kommen.
Als plötzlich jemand einen Schirm über mich hielt, sah ich verwundert in die grünen Augen. Leise meinte mein Gegenüber: ,,Du solltest Heim gehen! Kacchan kommt heute nicht mehr!" Doch bevor ich noch was erwidern konnte, fragte eine weibliche Stimme: ,,Huh?! Midoriya?! Was machst du denn da im Regen!? Komm rein! Und deinen Freund kannst du gleich mitbringen!"
Eigentlich wollte ich nicht, doch dieser Brokkoli zog mich einfach mit sich mit. Kaum hatten wir die Türschwelle überschritten, da blieb ich wie angewurzelt stehen, weshalb das kalte Wasser zu Boden tropfte. Plötzlich wurde mir ein weiches Handtuch auf den Kopf gelegt und meine Haare wurde vorsichtig trocken gerubbelt.
Die Frau meinte: ,,Ihr könnt Kleidung von Katsuki anziehen, bevor ihr euch noch erkältet. Ich mach euch währenddessen eine heiße Schokolade! Izuku, du weiß ja, wo Katsukis Zimmer ist!" Damit verschwand sie und der grün haarige zog mich wieder mit sich.
Wenig später kamen wir in einem ordentlichen Zimmer zum stehen und während dieser Midoriya wie selbstverständlich an den großen Schrank ging, blickte ich mich ein wenig neugierig im Zimmer um. Mein Blick blieb an einem Foto auf dem Nachtisch hängen. Zitternd nahm ich es in die Hände und betrachte es.
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Midoriya rief: ,,Oh, du hast das Foto gefunden! Kacchan hat die und ein paar andere all die Jahre wie ein Schatz gehütet!" Verwundert sah ich ihn an, ehe ich mit leicht brüchiger Stimme fragte: ,,Es gibt noch mehr?!" Die selbe Frau wie vorhin erklärte: ,,Ja, er hat sie alle aufgehoben! Jedes Foto, jeden Brief! Einfach alles! Sieh mal unter dem Bett nach!"
Ich sah zum Türrahmen, in welchem die blondhaarige Frau lehnte. Erst jetzt fiel mir ihre große Ähnlichkeit zu Bakugo auf. Leicht zitternd ging ich auf die Knie und zog einen großen Karton unterm Bett hervor.