Kirishimas Sicht:
Schwer musste ich schlucken, ehe ich zögernd die Kiste öffnete. Sie war bis oben hin mit verschiedenen Briefen und Fotos gefüllt. Zitternd griff ich nach einem Papier und wollte den Brief eigentlich lesen, jedoch war es nur eine Zeichnung, die beschrieb, wie sehr ich ihn vermisste.
Auf einmal tauchten dunkle Flecken auf dem Papiet auf und erschrocken fuhr ich mir über die Augen. Er hatte mich nie vergessen! Erst jetzt wurde mir so richtig bewusst, wie sehr ich ihm mit meinem Verhalten verletzt haben musste.
Er hatte mir ja gesagt, er sei der Junge, von damals, aber ich wollte ihm einfach nicht glauben. Und nun? Nun war es vielleicht schon zu spät! Zu spät für mich. Zu spät für ein uns. Für eine gemeinsame glückliche Zukunft mit ihm.
Katsukis Mutter fragte: ,,Izuku, warst du ihn eigentlich schon besuchen?!" Mit leicht belegter Stimme antwortete Izuku: ,,Ja! Die Jungs und ich waren vorhin bei ihm, doch er war noch nicht wieder zu sich gekommen!"
Da fiel mir wieder ein, dass Sero sich ja auch nach ihm erkundigt hatte. Hatte Sero ihm etwa was angetan?! Panik stieg in mir auf, während ich rief: ,,Wo ist er? Ich muss unbedingt zu ihm!" Abwechselnd sah ich beide an, doch sie schwiegen nur bedrückt.
Izuku senkte den Blick und antwortete: ,,Kacchan wurde vorhin ins Krankenhaus eingewiesen, nach dem man ihn halb tot im Regen fand! Mehrere gebrochene oder geprellte Rippen, eine Platzwunde an der Schläfe, Blutergüsse am ganzen Körper und noch viele weitere Wunden. Die Ärzte wussten vorhin jedoch noch nicht, ob seine Arme gebrochen oder nur abgebrochen sind!"
Meine Augen weiten sich. Das alles war Sero?! Schuldbewusst kauere ich mich zusammen, während ich mir das Foto an die Brust drückte. Direkt am die Stelle, an der sich mein Herz befand. Izuku bat: ,,Mitsuki, könntest du mich bitte kurz mit Kirishima alleine lassen?!"
Leicht verwirrt sah ich auf, um ihre Reaktion zu sehen. Mit einem Nicken verschwand die blondhaarige Frau aus dem Zimmer. Kaum war Frau Bakugo verschwunden, kniete sich Midoriya zu mir herunter und fragte ernst: ,,Ihr wart das, die Kacchan das angetan haben, oder?!"
Seine Stimme war so sanft und gleichzeitig doch so kalt, als er dies fragte. Ein Kloß bildete sich in meinem Hals, welchen ich nur mit Mühe hinunter schluckte. Ich wagte es nicht Mal mehr ihn an zu sehen, daher senkte ich wieder meinen Blick. Leise erklärte ich: ,,Ja, das waren meine Leute! Sero hat auf eigene Faust gehandelt! Er wollte sicher Rache für Denki, den ihr zuvor verletzt hattet und in den er schon ewig verliebt ist!"
Seufzend begann der kleinere zu sprechen: ,,Nur das Kacchan mit dem Überfall auf Denki nichts zu tun hatte! Denn ich hatte alles organisiert, um ihm seine Kette zurück zu bringen, an welcher er so sehr hängt!" Seine kalten Worte jagten mir einen kalten Schauer über den Rücken, weshalb ich unmerklich erzitterte.
Doch so plötzlich wie die Stimmung so frostig wurde, so plötzlich hellte sie sich auch wieder auf, als er meinte: ,,Du wirst jetzt gefälligst mit ins Krankenhaus kommen und ihn um Verzeihung anbetteln! Und ich sag es dir besser gleich, wenn du ihn nur liebst, weil er der Junge von damals ist, dann lass es! Ich werde nicht zulassen, dass du Kacchan das Herz brichst!"
Wie er das sagte. Mit gesenktem Blick fragte ich: ,,Kann es sein, dass du heimlich mehr für Bakugo empfindest?!" Schweigen. Und als ich meinen Blick vorsichtig hob, um zu sehen, was Midoriya machte, antwortete er: ,,Nein, ich bin nicht in Kacchan verliebt! Doch er ist mein bester Freund, weshalb ich nicht zulassen werde, dass ihn etwas traurig macht!"
Das war ja nun mal eine klipp und klare Antwort. Damit erhob er sich und verließ das Zimmer. Nach kurzem Zögern folgte ich ihm schließlich. An der Tür warteten bereits Midoriya und Bakugos Mutter auf mich.
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Ersetzt
Fiksi Penggemar⚠️Triggerwarnung⚠️ Lesen an einigen Stellen auf eigene Gefahr _____________________________________________ Die Yuei wird seit jeher in zwei Teile geteil, welche sich schon immer hassen. Jeder Teil hat einen Anführer. Auf der einen Seite ist da Baku...
