Komaeda x Hinata

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,,Nghaa !",kam es laut aus dem Badezimmer heraus und man hörte anschließend ein Föhn auf den Boden fallen.Es war ein riesiger Lärm gewesen,aber zum Glück waren seine Eltern gerade nicht zu Hause.Kokichi schaute auf den nun kaputten Föhn und war entsetzt.Na toll,jetzt müsse er einen neuen kaufen ohne,dass seine Eltern davon Wind bekommen,dachte er genervt.Aber dafür war gerade nicht die Zeit ,denn er hatte etwas viel wichtigeres zu tun.Und das war ihm viel wichtiger,als ein kaputter Föhn.,,Wieso versuche ich es überhaupt...Das funktioniert nicht." Zum Schluss gab er hoffnungslos auf,sein Haar in Ordnung zu bekommen. Er wird es nicht schaffen und wahrscheinlich wird das Kaugummi in seinem Haar stecken bleiben. Es gibt auch andere Möglichkeit,wie : 1. Er könnte seine Eltern nach Hilfe fragen,2. Er könnte sich eine Glatze schneiden lassen oder auch 3.,und dies schien ihm am besten, er muss einfach eine Mütze für den Rest seines Lebens tragen. Ja,dies schien ihm vernünftig und Kokichi machte sich direkt auf den Weg in sein Zimmer. Dort angekommen suchte er nach einer passenden Kopfbedeckung.Leider fiel ihm auf,dass er keine besitzt und somit war die Idee ein Reinfall gewesen.Jetzt wusste Kokichi nun wirklich nicht,was er machen soll und deswegen ging er in das Schlafzimmer seiner Eltern.Sein Dad hatte eine grüne Jacke,mit einer Kapuze dran. Vielleicht könnte er ja diese benutzen.Nun hoffte er aber wirklich,dass sein Vater die Jacke zu Hause gelassen hat,denn eine andere Idee fiel ihm nicht ein. Er öffnete die Tür ganz langsam und spähte nur mit einem Auge hinein. Der Raum war dunkel,also bedeutete es,dass keiner drin war. Erfreut darüber,trat er hinein und öffnete das Licht.Ein riesiges Doppelbett stand in der Mitte ,während gegenüber ein Kleiderschrank aufgebaut war. Kokichi machte sich auf zu dem Schrank und öffnete es. Drinnen war alles mögliche. Von Anzügen bis hin zu Hemden,aber die Jacke konnte er nicht erblicken. Dann drehte er sich um und schaute auf das Bett. Glücklicherweise lag sie dort und sein Vater hat sie nicht mitgenommen. Dann nahm er sie und zog sie sich über. Er betrachtete sich im Spiegel. Die Jacke ging ihm bis zu seinen Fersen und Kokichi wusste,wenn er laufen würde,würde er darüber stolpern. Das wusste er ,denn früher, wenn er sich alleine gefühlt hat und sein Dad nicht aufzufinden war,zog er seine Jacke an. Obwohl er auch seinen Papa gern hatte,gab es nun mal Tage,wo er nur seinen Dad an seiner Seite haben wollte. Und dieser Moment war so einer. Kokichi war so in seinen eigenen Gedanken versunken,dass er gar nicht die Person an der Tür bemerkte. Erst als die Person sprach,drehte er sich zu dieser Richtung.

,, Brüderchen...? Was machst du da ?",kam es schläfrig von der kleinen,blauhaarigen Person. Es war sein kleiner Bruder Nagisa,der ihn bemerkte. Eigentlich sollte er schon längst schlafen,aber Kokichi hat ihn wohl geweckt.

,,Nagisa,du solltest schon längst im Bett sein... Hast du schlecht geträumt ?",fragte er besorgt. Bevor er seinen kleinen Bruder ins Gesicht blicken konnte,zog er die Kapuze über seinen Kopf. Er wollte nicht,dass sein Bruder Verdacht schöpft.

,,Mhmm... Dad und Papa haben mir heute keine Geschichte vorzulesen... Deswegen konnte ich nicht einschlafen... Aber wieso bist du wach ? Und wieso hast du Dad's Jacke an ?"

Kokichi wollte das Thema nicht vertiefen und versuchte seinen kleinen Bruder von der Sache abzulenken.

,,Es ist nichts,wirklich. Ich habe mich nur gefragt,wann Dad wiederkommt und weil ich ihn so sehr vermisse,habe ich seine Jacke angezogen. Aber jetzt geht es um dich,mein kleiner. Dein lieber großer Bruder wird dir eine Geschichte vorlesen,wie findest du's ? Na komm,wenn du zuerst in dein Zimmer ankommst,darfst du auch die Geschichte aussuchen."

Kokichi kam auf Nagisa zu und streichelte ihm durchs Haar. Sein kleiner Bruder war noch ein bisschen im Schlafmodus ,aber als er das hörte ,sprang seine Aufmerksamkeit auf hundert Prozent.

,,Wirklich ? Und wirst du auch verschiedenen Stimmen nachmachen ,die Dad macht ,wenn er mir vorliest ?"

Kokichi's Herz kann die Niedlichkeit seines kleinen Bruders kaum ertragen und musste Lächeln.

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