Stark ist das neue schön

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Neuer Tag , neues Glück! Oder wie heißt es so schön?
Genau das dachte ich mir als mein Wecker klingelt und mein Handy für kurze Zeit zum Feind wurde
Ich drücke auf „Schlummern" damit ich noch acht Minuten ruhen konnte
Dann ging mir der Gedanke ‚neuer Tag, neues Glück' noch mal durch meine Sinne
Denn Moment mal , ich musste zwar wie schon so oft sehen wie mein Vater unter seinem Alkoholkonsum leidet , obwohl noch nie so schlimm war das er ins Koma gefallen ist , aber so leid es mir auch tut und so sehr ich auch zusehen muss wie mein eigener Papa den Bach runter geht musste ich mich damit abfinden das ich nichts dagegen tun konnte
Aber da war ja noch Julian der mit gestern Abend einen wunderschönen Abend mit ihm geschenkt hatte , ich wollte irgendwie das er mir noch mehr schöne Orte hier in Frankreich zeigt
Doch eher ich mich weiter in meinen Gedanken versunken konnte , klingelte mein Wecker zu zweiten mal für den heutigen Morgen und musste mich etwas beeilen da ich schon in 45 Minuten los zu Arbeit musste
Ich ging ins Bad putze meine Zähne , ließ das Make-up weg ,machte meine Haare irgendwie und schwups hatte ich meine Arbeitsklamotten an
Ich ging noch kurz über den Flur in meine Küche , schmierte mir ein Brot mit Erdnussbutter und nahm ein Wasser ohne Kohlensäure aus dem Kühlschrank
Ging
Zog meine Schuhe an , und wollte grade meine Wohnung da vibrierte mein Handy aus meiner Handtasche, ich zog es heraus und es erschien eine deutsche Nummer auf meinem Display
Und diese Nummer kam mir bekannt vor , es war das Krankenhaus
„Guten Morgen" sagte ich
„Morgen Frau Huber , hier ist Oberarzt Schulte , von der Intensivstation..."
ich untersprechte  ihn  hektisch „Sorry aber könnte ich sie in fünf Minuten zurückrufen"
Er war einverstanden und raste runter in mein Auto um ihn über meine Freisprechanlage zurückzurufen
Ich hoffte das er mir sagen würde das mein Vater aufgewacht ist und außer Lebensgefahr ist
Also rufte ich voller Hoffnung zurück
„So jetzt nochmal , Guten Morgen Herr Schulte , sie wollten mich sprechen?"
„Ja genau Frau Huber und zwar geht es um ihren Vater , wie sie ja bereits schon wissen liegt er bei uns auf der Intensivstation im Künstlichen Koma ... und ich muss ihn mitteilen das sich der Zustand um ihren Vater tragisch verändert hat , im jetzigen Zustand hat er nur noch eine 3 protzige Überlebenschance und wenn sich dies nicht schnellst möglichst verbessert wird er höchstwahrscheinlich versterben"
Und da saß ich in meinen Audi mitten auf den Straßen Paris und bei mir zogen Gewitterwolken auf , über meine Wangen liefen die Tränen und aus lauter Verzweiflung legte ich ohne ein Wort zu sagen auf
Ich erreiche den Parkplatz vom Trainingsplatz unter Tränen
Parkte schnell mein Auto , schnallte mich ab und machte dem Motor aus
Musste aber weiter heulen und so vergrub ich mein nasses Gesicht in meine Hände
Und haute irgendwann mit meiner ganzen Kraft auf mein Lenkrad und sagte Fuck voller Wir vor mich hin , denn zum schreien hatte ich keine Kraft mehr
Ich sah aber ein da die Arbeit rufen würde , nahm ein Taschentuch raus und trocknete damit meine Wangen und Augen
Verletzt und mit schreiendem Herzen stieg ich trotz aller dem aus und ging zu Thomas und den Jungs
Die Begrüßung war herzlich aber zu jedem der mich begrüßte war ich eingeschüchtert
Ich sagte zu Thomas ich ging schon mal in meinen Physiotherapieraum , er sollte doch bitte Julian nach schicken , der übrigens noch nicht aufgetaucht war
Und so ging ich dort hin und bereitete alles vor
Ich hatte alles für die heutige Therapie vorbereitet, da klopfte es an der Tür
Ich drehte mich um und dort stand auch schon Julian in der Tür
Er hatte seine Haare nicht wirklich gemacht, und stand dort in Jogginghose und T-Shirt
Aber irgendwie standen ihm die verwuschelten Haare ja trotzdem sehr gut
Ich sagte ihm er sollte sich einfach schon mal auf die Liege oder wie auch immer das hieß , setzen
In der Zeit nahm ich etwas Salbe aus dem Schrank die ich nach der Behandlung auf sein Handgelenk schmieren sollte
Also fing ich an , ich nahm seine Warme Hand in meine und fing mit den Lymphgriffen
Und schon wieder kniff  er sein Gesicht zusammen und dies tat mir ehrlich auf leid
Aber das würde ihm ja helfen , nach einer viertelstunde klopfe es schon wieder an der Tür
Ich ließ seine Hand langsam los und legte sie auf sein Oberschenkel
„Erwarten wir noch jemanden?" fragte er verwirrt
Ich guckte ihn ratlos an „Eigentlich nicht,ne"
Er guckte noch verwirrter als eh schon und ich ging zur Tür und öffnete sie langsam
„Guten Morgen Frau Huber und Herr Draxler was hat das denn so lange gedauert?" witzelte der Arzt der Mannschaft und strecke mir seine  rechte  Hand entgegen
Ich gab ihm meine Hand und er marschierte durch die Tür weiter zu Julian der ihm ebenfalls die Hand gab
„Also was haben sie bereits mit dem Julian unternommen?" fragte er mich
„Unternommen?" fragte Julian den Arzt verwirrt und betone dies etwas seltsam
„Ich meine damit welche Behandlung wegen deinem Handgelenk , du Esel" sagte er zu ihm und lachte
Ich erklärte ihm alles was ich mit ihm bereits gemacht habe , und er gab mir noch ein paar Schmerzmittel für den schlimmen Fall
Begleitete den Arzt dann noch zu Tür und als er die Tür hinter sich schloss , äffte ich Julian nach
„Unternommen?, oh man ey das war echt nicht dein hellster Moment"
Er guckte mich an verdrehte deine Augen , ich musste aber lachen , worauf er auch lachen musste
„Haha sehr witzig" grinste er
„Juli , sollen wir vielleicht mal was Essen ich hab Hunger?" fragte ich ihn und setze mich neben ihn auf die Arztliege
„Ja gern eine Pause find ich gut , ich hab zwar nicht zu essen dabei aber du kannst gerne was essen"
Ich lächelte und ging zur meiner Tasche und suchte mein Brot
Während ich in meiner Tasche kramte um mein Frühstück zu finden,  fragte Julian mich dann wirr „Hast du mich eben Juli gennant"
Ich drehte mich mit meinem Brot zu ihm um „Ja im Kindergarten hatte ich in meiner Gruppe einen Julian den haben wir immer noch gennant"
„Ja dann" lachte er und ich setze mich wieder zu ihm
Ich biss in mein Brot da frage er plötzlich „Was hast du denn auf deinem Brot?"
„Erdnussbutter, willst du mal probieren?"
„Ja gern"
Und sofort machte ich mein Brot halb und gab ihn die andere Hälfe
„Eigentlich sollte ich mich ja gesund ernähren" sagte Julian dann nach den ersten zwei Bissen
Ich verdrehte meine Augen und schaute tief in seine braunen kuller Augen „Stimmt , deine Oberarme werden jetzt schlaff , dein Oberkörper dick und verliert allerlei deiner Ausdauer"
Er musste lachen und aß Wortlos sein Brot weiter
Nachdem wir fertig mit unser Frühstückspause waren , legte er sich wieder auf die Liege und ich nahm wieder sein Handgelenk in meine Hände und schmierte dies mit etwas Schmerzsalbe ein , und damit dies nicht so klebte, wickelte ich etwas Verband drum
Und da die Zeit so schnell verging war es auch schon Zeit alles einzupacken und nach hause zu fahren
Denn auch die Jungs sammelten sich schon so langsam in den Gemeinschaftsduschen , was wir kaum überhören konnten da sie mit ihrem Getrampel , selbst einen Elefanten übertönten
Also verließen wir gemeinsam den Raum , ich schloss hinter mir die Tür und schloss ab
Danach ging ich zu meinem Auto und Julian nochmal zum Mannschaftsarzt der nochmal ein Blick über sein Handgelenk werfen wollte
Und plötzlich war ich wieder so allein , ich spürte eine Kälte über meinem Körper ziehen trotz 34 Grad und mein Herz blutete
Denn ich war allein und hatte keine Ablenkung wie in den letzen zwei Stunden mit Julian
Sofort fing ich wieder an zu weinen , und die Worte von Doktor Schulte tanzten in meinem Kopf
Ich wackelte unter Tränen zu meinem Auto und suchte in meiner Tasche nach dem Schlüssel fürs Auto aber da ich so viele Tränen in den Augen hatte , sah ich nur verschwommen und dies macht die Suche nach dem Schlüssel unmöglich
Plötzlich sprach eine Stimme zu mir „Hey kleine, was ist los?" Ich wusste das es Julian mir sein kann und auf irgendeine Weise freute ich mich das er da war
Aufgelöst in Tränen drehte ich mich zu ihm um und schaute mir in meine Blauen weinenden Augen , er fragte nicht was los seih, sondern legte seine Arme  um meinen Hals , zog mich an sich heran und ich legte meine Hände um seine Taille
Dank Julian hatte ich mich etwas beruhigt und wir lösten uns voneinander
Er strich mir eine Haarsträhne „Willst du erzählen was los ist?" Ich schaute zu ihm hoch und schüttelte nur leicht meinen Kopf aber er akzeptierte meine Meinung und ich war ihm dafür dankbar
„Soll ich dich nach hause fahren?" fragte er mich dann fürsorglich
„Nein , das geht schon"
„Sicher"
„Ja alles gut" sagte ich dann zu ihm
Er gab einen Kuss auf meine Stirn „Schreib mir bitte wenn du zuhause bist" sagte er nach dem Kuss
„Ja klar mach ich"
Er umarmte mich nochmal und ging dann zu seinem Auto
„Danke" rief ich ihm zurück , und er lächelte mit über seine Schulter nochmal entgegen
Dann endlich hatte ich meinen Autoschlüssel gefunden, und fuhr nach diesem chaotischen Tag nach hause
Als ich mein Zuhause erreichte , schrieb ich Julian das ich gut und sicher angekommen bin
Legte mich dann in gemütlichen Klamotten auf mein Bett , trank ein Wasser weine noch ein paar mal bis ich vor Tränen keine Luft mehr bekam , aß ein Müsli , ging trotz der Hitze draußen gemütlich Baden und so gegen 22 Uhr folgte ich dem Land der Träume

Hey Leuds
Ich hoffe euch gehts allen gut..
Aber ich habe mal an euch alle zwei kleine Fragen und zwar
Immoment  erzählt nur Clara die Geschichte aus ihrer Sicht , wollt ihr auch mal das Julian von seiner Sicht erzählt ?
Und da wäre noch was  , soll ich auch hier nochmal eine „Personenvorstellung" posten , mit dem ganzen wichtigen Informationen über Clara , Lia und Julian wenn ihr das wollt , soll ich dies dann auch mit den Eltern von Clara machen , damit ihr immer alles über die jeweiligen Personen nach lesen könnt
Ich fände es super von euch wenn ihr eure Ansichten zu meinen Fragen in die Kommentare schreiben würdet🙏🏻💗

Dächer von Paris Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt