Julian
Kennt ihr das wenn die Welt sich aufhört zu drehen? Wenn euer Herz stehen bleibt und erfriert wenn die Liebe deines Lebens vor dir steht?
Dann wisst ihr ja wie ich mich gefühlt habe als ich Clara gesehen hab
Der Klang wenn sie meinen Namen sagt ist wunderschön und einmalig
„Clara?" wisperte ich
Ich war verletzt und enttäuscht von Claras Äußerungen , doch ich liebte sie
Aber fiel es mir wirklichen leicht ihr zu verzeihen wie ich es mir wünsche
Tief und schweigend schauten wir uns Augen und sahen den Schmerz des jeweils anderen
„Willst du rein kommen?" nuschelte ich und machte mit meinem Kopf Bewegungen die auch mein kleines Einzelzimmer deuteten
„Gern" sagte sie und schlich ins Zimmer hinein
Ich schloss die Tür und mit ihr ging ich auf den engen , schmalen Balkon
Wir lehnten uns beide ans Geländer und konnten auf eine nicht viel befahrende Seitengasse guckten
„Julian wie soll das zwischen uns weiter gehen?" fragte meine Freundin mich und schaute zu mir
Ich schnaufte nach Luft und suchte in meinen Kopf nach einer Antwort , doch es klappte nicht
„Das was du zu mir gesagt hast, hat verdammt weh getan. Es geht mir nicht darum das du zu mir gesagt hast, dass ich eine Niete im Bett wäre , sondern darum das ich mich so leer und verletzt gefühlt habe.Das ich dir nicht fremdgehen werde hoff ich ist dir klar. Clara ich liebe dich und ich plante alles mit dir . Meine Zukunft, ich hab mir eines Abends sogar mal überlegte ob unsere Kinder blaue oder meine braunen Augen bekommen werden. Und nach solchen Gedanken so etwas von der Frau die ich liebe zu hören war mehr als schmerzhaft"
Ich sah wie sich Tränen in ihren Augen sammelten , es tat mir weh meine Freundin so zu sehen
„Sollen wir jetzt da weiter machen wo wir aufgehört haben oder sollen wir eine Pause machen und die Zeit stoppen?" Fragte mich Clara und wischte sich die Tränen weg
Ich überlegte kurz und wusste nicht was ich machen sollte
„Ich bin verletzt aber trotzdem liebe ich dich"
Vorsichtig fing sie an zu lächeln, dies zu sehen machte mich so glücklich und löste irgendwas in mir aus sodass ich ebenfalls anfing zu weinen
Aber wie sagt man , weint einer war es mal Liebe , weint keiner war es nie Liebe und weinen beide ist es Liebe
„Och Julian" Clara nahm mein Gesicht in ihre kalten Hände und wischte die Tränen mit ihrem Daumen weg
Wir schauten uns tief in die Augen und auch ich legte meine Hände um ihr Gesicht
Eng aneinander standen wir auf dem engen Balkon bei kalter Luft
Ich merkte wie sie anfing zu frieren und sich zu schütteln
„Ist dir kalt?"
„Ja schon"
„Willst du eine Jacke haben von mir?"
Zurückhaltend nickte sie , ich ließ ihr Gesicht los und ging schnell ins Zimmer
Stürmisch kramte ich in meinen Klamotten rum und griff nach meiner dicken Winterjacke
Im Arm geklemmt mit der Jacke ging ich wieder auf den Balkon , stellte mich hinter Clara und hielt sie auf , damit sie mit den Armen problemlos darein kam
Sie sah wirklich süß mit meiner Jacke aus , sie ging ihr über die Knie und die Ärmel waren auch viel zu lang
Sie drehte sich um und unsere Schuhspitzen berührten sich , so nah waren wir uns
Sie schaute hoch , mir tief in die Augen
„Und jetzt küss mich , du Idiot" tuschelte die Braunhaarige
Frech grinste ich und legte meinen Kopf schief und küsste sie
Und genau jetzt wünschte ich mir die Zeit bleib stehen und der Moment würde für immer anhalten
Der Kuss schmeckte vertraut und voller Liebe
Claras Lippen wirkten auf mich wie auf mich wie Gummibärchen als ich drei Jahre alt war
Mit ihrer linken Hand kniff sie mir in mein Ohr und mit der anderen streichelte sie meinen Rücken
Meine rechte Hand massierte ihren Nacken und die andere klebte förmlich an der Seite ihres BHs denn ich nur wenig zu sprühen bekam da meine Jacke die sie trug so dick war
„Komm lass uns von hier verschwinden und nach Hause fahren" flüstere Clara während sie den Kuss stoppte
Ich griff nach ihrer Hand und packten so schnell es geht meine Tasche
Wir verließen ordentlich das Zimmer und machten uns auf den Weg zum Aufzug
Als wir an der Rezeption ankamen , legte ich den Zimmerschlüssel auf die Ablage
„Ich checkte aus"
Die noch jüngere Frau als Clara wirkte verwirrt „Okay trotzdem Danke für ihren Besuch"
„Danke Tschüss"
„Ciao"
Hand in Hand verließen wir das Hotel , mussten aber mit zwei Autos fahren da wir ungern eins der Auto stehen lassen wollten
Ich fuhr vor Richtung zu uns nach Hause und Clara folgte mir mit ihrem Auto
Zuhause angekommen warf ich meine dreckigen Sachen in die Wäsche und packte meine Zahnbürste etc. wieder zurück ins Badezimmer
Ging ins Wohnzimmer wo Clara planlos mitten im Raum stand „Wir haben erst 17:10 was sollen wir noch machen?" fragte sie mich und hoffte das ich ihr was gescheites vorschlagen konnte
„Sollen wir in die Stadt was essen gehen?"
„Essen ist immer gut" grinste sie und küsste mich
Sie ging duschen während ich die Waschmaschine anstellte bzw. programmierte das sie morgen früh um elf angehen würde
Ich hörte wie Clara fertig mich dem duschen war und sich im Handtuch eingewickelt die Zähne putze und die Augenbrauen zupfte
Also ging ich duschen und rasierte danach mein Gesicht
Ich konnte hören wie Clara sich schminkte und sah das mein Bademantel fehlte
Guckte kurz zu ihr und sah das sie meinen Bademantel trug
Mit dem Handtuch um die Hüften und nassen Haare , rasierte ich meinen 3-Tage-Bart ab und putze mir die Zähne
Danach föhnte ich meine Haare und tat noch etwas Gel hinein
Ging in Unterhose ins Schlafzimmer und sah das auch meine Freundin sich Anziehsachen an raussuchen war
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Dächer von Paris
Fiksi PenggemarDu verlierst deine Mutter mit zwölf Jahren an einem Autounfall, dein Vater? Seit dem Alkoholiker Clara will ihr Leben neu als Physiotherapeutin in Paris anfangen und ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen Doch als bei ihrem neuen Job be...
