(Hab unten noch mal ne Anmerkung ;D)
Erwartend sah ich den Arzt an, welcher die röntgenbilder wieder in seine Akte packte (das hat sich gereimt) und auf ein weiteres Formular blickte.
„Also die Laborwerte sagen, dass es ihm an sich recht gut geht. Der Blutdruck ist im normalbereich, sowie auch der Zuckerhaushalt und es gibt keine Auffälligkeiten. Alles sieht nach bester Ordnung aus.” der Arzt machte eine kurze Pause, in der ich wooyoung alles übersetzte.
Dieser fragte mich natürlich, wo denn nun das Problem sei.
Der Arzt fuhr fort, „Nur das Becken des Jungen sieht nicht schön aus, gar nicht. Ich werde ihn sofort im OP anmelden. Der Bruch ist sehr kompliziert, es kann mehrere Stunden dauern, und bis wir mit allem fertig sind, kann ich Ihnen auch noch nicht viel mehr sagen. Naja, außer... Sie sollten sich ausruhen und nach Hause fahren.”
Auch wenn mich der Arzt nett an lächelte, ich fiel gerade aus allen Wolken.
Im Ernst?!
„Nach Hause geht nicht, wir sind auf Tour...” meinte ich schließlich kleinlaut.
Ein erstaunter Ausdruck lag im Gesicht des jungen Mannes vor mir, ehe er nickte.
„Dann dürfen sie selbstverständlich hier bleiben, ich wusste, dass wir einen solchen Patienten haben werden, nur nicht, wer genau es sein sollte. Ich stelle ihnen ein Bett zur Verfügung.”
Nickend bedankte ich mich bei ihm, ehe er mir 20 Minuten gab, um Wooyoung mental auf alles vorzubereiten, und aus dem Raum ging.
„WAS?! EINE OP? SO SCHLIMM?!” wooyoung wollte sich gerade aufsetzen, als er sich wieder zischend ins Kissen fallen ließ.
Sein Gesicht war von Schmerz verzehrt.
„Scheint so. Der bruch ist kompliziert meinte der Arzt.” Ich drehte mich wieder zu Fensterscheibe und beobachtete die Autos, welche unter der Mittagssonne ziemlich hell strahlten.
„Das bedeutet, ich darf erstmal nicht tanzen?”
Bemitleidend drehte ich mich um und schüttelte den Kopf.
Das wäre die schlechteste Idee überhaupt...
„In 3 Minuten geht die OP los. Je eher desto besser.” murmelte ich, als ich mein Handy zur Hand nahm.
Sobald wooyoung im OP lag wollte ich den Manager anrufen und ihn informieren.
Wie der wohl reagieren würde?
Nah, verdammter Klonk.
„Und was machst du? Wo willst du jetzt hin?” unterbrach Wooyoung meine Gedankengänge.
Ich zuckte die Schultern, „Mal sehen. Diese Nacht darf ich hier schlafen.”
Und damit schien unsere Unterhaltung auch zu enden, denn niemand sagte mehr was.
Auch nicht, als zwei Schwestern ins Zimmer traten, und Wooyoung zum OP fuhren, ich wünschte ihm lediglich noch viel Glück.
Dann begab ich mich in den Wartebereich.
„Zimmer 309, nebenan liegt ihr Freund.” Die junge Dame an der Rezeption lächelte mich lieb an, als sie mir ein Formular reichte.
Da musste ich Alles mögliche zu wooyoung eintragen, wie damals bei Jongho.
Also vorerkrankungen, allergien, Anschrift und so weiter.
Kopfschüttelnd trat ich in den kleinen Park hinter dem Krankenhaus.
Wie absurd es doch war, dass ich schon wieder im Krankenhaus hocken durfte.
Und wieder mit einem der Jungs.
Schnell tippten meine Finger über das Display meines Handys. Dann auf den grünen Button und schon tutete es.
„Ja?” erklang eine Stimme aus dem Hörer.
Ok, das war definitiv nicht der Manager...
„Ehm... Yunho, was machst du am Telefon von deinem Manager?” mahnend fragte ich den Jungen am anderen Ende der Leitung.
„Er hat gesagt, sobald du anrufst, soll ich rangehen, da er gerade schnell wohin musste um was zu regeln, keine Ahnung.”
„ok... Pass auf” mir entkam ein tiefer Seufzer, als ich mich auf eine der Bänke niederließ, „Es dauert vermutlich ziiieemlich lange, bis wir, oder eher Wooyoung, hier wegkommt...”
„Wieso?! WAS IST?! WAS HAT ER?!”
„Jetzt breuhig dich mal, er ist gerade im OP u-”
„IM OP?! UND ICH SOLL MICH BERUHIGEN?! SAG MAL HACKTS?!”
Geschockt riss ich das Handy von meinem Ohr.
Das... War laut...
„Er hat sich das Becken gebrochen und da der bruch recht kompliziert ist, musste er in den OP und das kann dauern. Aber jetzt piss dir nicht gleich ins Hemd, die Laborergebnisse sind top.”
„Boah Meine Güte, erschreck mich nicht so!”
„Wer hat denn hier wen nicht aussprechen lassen hm?”
Kurz herrschte Stille auf der anderen Seite, was mich zum schmunzeln brachte.
„Pass auf, sag den anderen Jungs bescheid, leg auf und sag dem Manager, er soll mich so bald wenn möglich anrufen.”
„Mach ich... Viel Glück euch beiden und richte wooyoung alles gute von uns aus!”
„Gebongt, bis.... Irgendwann.”
„Ciao...”
Seufzend legte ich auf.
Das konnte doch alles nicht wahr sein....
Müde schloss ich meine Augen und legte meinen Kopf in den Nacken.
Auf einmal fühlte ich mich so schwach... Wie schon lange nicht mehr.
Ich fühlte mich ausgelaugt, auch wenn ich nicht viel getan hatte.
Ein zarter, kühler Windhauch wehte meine Haare durcheinander, drang durch meinen Pullover und brachte mich zum zittern.
Ich rieb meine Oberarme und stand auf, wollte wieder reingehen, mich ins warme setzen, doch ich kam nicht mal 10 Meter, da wurde ich aufgehalten.
Eine Person in meinem Augenwinkel erlangte meine Aufmerksamkeit, weshalb ich mich nach rechts drehte.
Dort stand jemand, schwarze Hose, schwarze Jacke, schwarze Schuhe (wow, das könnt ja glatt ich sein xD) und starrte mich an.
„Du?!” entkam es uns beiden entgeistert.
Ok, das war unerwartet...
„Was machst du hier?” fragte ich erneut, jedoch diesmal deutlich ruhiger.
„Das kann dir egal sein, geht dich eh nichts an.” ok Punkt für sie, „Und du? Was suchst du hier? Nen Psychiater?”
Ein hamisches Lachen schwang durch die Luft, was mir einen kalten Schauer den Rücken hinunter sausen ließ.
„Ja, für dich.” entgegnete ich jedoch nur kalt, denn das war ich auch. Kalt.
Ich erfror gerade fast.
„Nett, wie immer.” sie zwinkerte mir zu.
Ignorierend lief ich ein paar Schritte weiter, um endlich mal reingehen zu können, ehe mich jemand am Arm packte und zurück riss.
„Du glaubst doch nicht, ich lass dich einfach gehen?!”
Ihre laute Stimme knallte gegen meine wange, bevor ich unsanft auf dem Boden landete.
„Ich hasse Dich, ich tat es schon immer!” spuckte mich meine ehemalige Freundin an.
„Mmh, und ich bin voll und ganz schuld.”
„Natürlich! Vance liebte mich, nicht dich dahergelaufene trute vom dreckigen Bauerhonf!”
Oh nein, nicht die alte Leier wieder...
Ungewollt rollte ich die Augen, „Es war nicht meine Absicht, und dass er sich auch noch von dir getrennt hat, konnte ich nicht ahnen.”
„Schlampe!”
Eigentlich wollte ich irgendwas erwidern, oder überhaupt irgendwas machen, doch ich konnte keines falls reagieren, so schnell wie der Schlag kam.
Ihre Faust traf mein Gesicht, ich knallte auf den Boden, das Licht wisch aus meinen Augen.
(So helau ma frens.
Jaja...
Ich war im Urlaub, hatte nämlich Ferien, und war absolut mit meinen Gedanken wo anders.
Es tut mir leid:(
Ich werde trotzdem versuchen, regelmäßig weiter zu machen, wie bisher. Aber wie und ob ich das schaffe... Keine Ahnung, hab noch ein paar Auftritte, schule ist heute auch wieder losgegangen und ja.... Naja, mal sehen.
Aber nur das ihr euch keine Sorgen macht, die Story geht natürlich weiter wie bisher:D
Und ja, eine neue Person.
Egal, ich widme mich jetzt wieder meinem Buch 'Maze runner' und wünsche euch einen schönen abend:P)
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Stay... (Ateez ff)
FanfictionYuki kommt durch eine Verfolgungsjagd bei einer Gruppe Jungs unter. Keiner weiß, wer sie bedroht. Als sie dann bei den Jungs wohnt und dort als Putzhilfe, oder eher Babysitterin, arbeiten soll, ändert sich so einiges für sie. Die Drohungen jedoch...
