Das Baumhaus draußen nahm langsam Gestalt an. Es war etwas klassisches und etwas altmodisches dabei. Der Dunkle Professor hatte sogar fünf Minuten mit einem Buch dagesessen und verschiedene Zauber gesucht.
Isobel stand gerade neben den großen Bäumen und blickte auf das fast fertige Haus. Von außen sah es wie ein normales Baumhaus aus, aber von ihnen wie ein kleines Hotel. Es waren zwei matten auf kleinen Paletten drin mit einem kleinen Tisch und ein paar Kuschel Sessel. Isobel ging zur Treppe.
,,Es gibt essen!" ,rief sie hoch und ging wieder rein.
Kurze Zeit später saßen die drei Baukünstler am Tisch und aßen genüsslich Kartoffelbrei mit Würstchen. Während die drei mit Isobel und Amalia aßen kam Melcolm mit den Tränken für Minerva zurück und ging zu seiner Schwester. Mit diesen Tränken sollte sie in wenigen Stunden wieder fit sein. Er hasste diese Medizin, aber sie half. Ein Speziall trank von ihrem Vater damals.
Er setze sich zu seiner Schwester und half ihr dabei die Tränke zu schlucken. Er deckte sie wieder zu und ging nach unten. Unten setzte er sich zu den anderen und unterhielt sich mit Severus.
,,Und wie weit seid ihr?" ,fragte er.
,,Fast fertig. Wie geht es Minerva?" ,fragte Severus.
,,Mit den letzten Tränken dürfte sie in wenigen Stunden wieder einiger maßen fit sein."
Severus nickte und blickte auf Hermine. Das Mädchen beteiligte sich nur lustlos an den Gesprächen, aber versuchte zu lächeln. Anni wollte sie so gerne aufheitern, aber sie wusste nicht wie.
,,Minerva bekommt das schon hin." ,flüssterte Melcolm Severus zu.
,,Das weiß ich, aber sie wird nicht erfreut sein..." ,antwortete dieser.
,,Das ist sie nie."
Melcolm stieß ihn leicht an und räumte mit seiner Mutter das Geschirr ab. Anni lief mit Hermine nach draußen und sie kletterten ins Baumhaus zurück.
,,Komm Sevi! Nicht so langsam!" ,kicherte Anni.
Kopfschüttelnt ging Severus hinterher und sie bauten ihr Baumhaus fertig.
Als sie mit diesem dann später endgültig fertig waren saßen Severus, Anni und Hermine mit kalten Getränken im Baumhaus und entspannten.
,,Es sieht toll aus." ,grinste Anni."
,,Eis wäre nicht schlecht." ,antwortete Hermine langsam.
Severus schaute zu den beiden und grabbelte zum Ausgang.
,,Isobel! Hunger!"
Es dauerte zwei Minuten und drei volle Eis Schüsseln schwebten nach oben. Grinsend ließen die drei es sich schmecken.
,,Hermine wie fühlst du dich?" ,fragte Severus nach einer Weile.
Hermine schwieg. Sie wusste es nicht. Wie fühlte man sich den nach einem treffen mit seinen Eltern? Oder nach diesen Worten. Severus berührte das junge Mädchen am Arm und blickte sie an. Er wollte ihr helfen, obwohl er wusste das er es nicht konnte. Es gab eine Person die rankam, aber sie war noch am schlafen.
Es dauerte nur ein paar Minuten und Anni quietschte leise auf. Sie zog an Severus Sachen und kletterte nach unten. Hermine und Severus schauten hinterher und erblickten Minerva. Sie druckte ihre kleine Nichte sanft und blickte zu den beiden hoch.
,,Ihr erwartet hoffentlich nicht das ich alte Frau da hoch Klettere."
,,Katzen können doch gut klettern." ,grinste Severus.
,,Komm ja runter Severus."
Grinsend kletterten die beiden nach unten und Minerva schlug dem Mann auf den Hinterkopf.
,,Was fällt dir ein bei dem Wetter ein Baumhaus zu bauen? ,fragte Minerva verärgert. ,,Dann auch noch ohne mich."
,,Ich musste die Kinder doch etwas ablenken. Immerhin war ihr Mäuschen krank." ,grinste Severus und drückte sich dem nächsten Schlag.
,,Nur ich darf meine Tochter so nennen." ,ertönte Isobels Stimme. ,,Vergiss das nicht Sevi."
Ergebend nickte er und ging nach drine. Dabei stieß er die Verwandlungslehrerin an und deutete auf das Kind. Nickend legte Minerva den Arm um Hermine. Ihre Mutter hatte ihr schon alles erzählt.
,,Ist alles okay kleines?"
,,Ja alles gut." ,antwortete Hermine und setzte ihr bestes Lächeln auf.
Minerva stieß sie an und schüttelten den Kopf.
,,Das kannst du Harry und Ron erzählen und sie würden es vielleicht glauben, aber nicht mir."
Minerva nahm Hermines Hände und lies das Kind sie ansehen.
,,Sag mir was los ist Kleines."
,,Meine Eltern waren da..." ,erzählte Hermine. ,,Warum habt ihr mich aufgenommen?"
Minerva blickte sie verwirrt an.
,,Habt ihr mich nur aufgenommen, weil ich eure Schülerin bin?" ,fragte das Kind wieder.
Sofort schüttelte Minerva ihren Kopf.
,,Auf keinen Fall. Hermine ich hab dich aufgenommen weil du mir wichtig bist. Nicht weil du meine Schülerin bist." ,erklärte die Frau und drückte die Hände des Kindes.
,,Egal was sie gesagt haben es stimmt nicht okay? Du bist ein wunderbares und schlaues Mädchen."
Hermine liefen leichte Tränen über die Augen. Sie hatte Angst das hier alles zu verlieren. Minerva zu verlieren. Die Hauslehrerin legte ihre Arme Hermine und drückte sie an sich. Severus und der Rest beobachtete das ganze von drinen.
,,Warum gibt Minerva nicht wirklich zu, das Hermine für sie eine Tochter ist?" ,fragte Malcolm.
Severus blickte zu dem Mann neben sich.
,,Aus dem selben Grund warum Hermine nicht zugibt das Minerva eine Wundervolle Mutter ist. Angst."
,,Sie wird es schon irgendwann zugeben." ,antwortete Isobel und ging in die Küche zurück. ,,Lasst ihr Zeit."
Anni lief mit ihrer Mutter zusammen Isobel nach uns die beiden Männer blieben allein zurück. Schweigend warteten sie auf Hermine und Minerva. Als diese dazu traten umarmte das junge Mädchen Severus. Dieser drückte die kleinere an sich und grinste leicht.
,,Ich bin mal gespannt ob du ihn auch noch drückst wenn Draco hier ist." ,grinste Malcolm.
Minerva schlug ihrem Bruder auf den Kopf.
,,Das wollte Severus ihr in Ruhe erzählen."
,,Draco kommt? Draco Malfoy?" ,fragte Hermine.
Severus nickte langsam. Ihm wäre es lieber ihr das alles in Ruhe zu Erzähler, aber dank Malcolm musste er es ihr jetzt erzählen. Er legte ihr die Hand auf den Rücken und führte sie in Richtung Keller wo das große Tränkelabor von Minerva Vater lag.
,,Ich erzähl es dir alles in Ruhe."
Minerva lehnte sich als dir beiden weg waren gegen ihren Bruder und lächelte.
,,Irgendwann musst du es ihnen sagen. Du tust dir damit nur selber weh Schwesterherz." ,sagte er leise und strich über ihren Arm.
,,Ich weiß..."
Zusammen blieben sie im Wohnzimmer stehen und unterhielt sich mit ihrem Bruder. Es tat gut das er hier war. Bei ihr. An solchen Tagen vermisste sie ihren Vater und ihren zweiten Bruder. Manchmal hatte sie sich gefragt ob sie je wieder glücklich sein würde.
Jetzt hatte sie Severus und Hermine. Zwei Wunderbare Menschen. Nur konnte sie es den beiden auch sagen?
DU LIEST GERADE
A New Life
FanfictionNachdem Hermine von ihrem Vater geschlagen wird beschließt sie ihre Ferien in Schottland zu verbeingen. Durch die Hilfe einer alten Bekannten fühlt sie sich in ihrer neuen Umgebung schnell wie zu Hause. Sie beginnt ihr neues Leben... Design by Luzi...
