Als Hermine am Morgen auf stand ging sie leise in die Bibliothek. Das ganze Anwesen war noch ruhig, aber das lag ab der Uhrzeit. Das junge Mädchen hatte alle Hausaufgaben bereits fertig und somit viel Freizeit zum lesen oder um mit den anderen Sachen zu machen. Ziemlich überrascht stellte sie fest das Draco bereits wach war und in der Bibliothek in einem Sessel saß. In seiner Hand lag ein Verwandlungsbuch.
Da er sie noch nicht entdeckt hatte ging sie rückwärts nach draußen. Dort stieß sie mit ihrem Rücken gegen etwas warmes. Das Mädchen drehte sich um und fing augenblicklich an zu schreien. Ihr Vater packte sie grob am Arm und grinste Teuflisch. Hermine zitterte.
,,Wie... Wie bist du hier reingekommen?" ,fragte sie mit zitternder Stimme.
,,Ich hab ihn rein gelassen." ,ertönte Dracos Stimme.
Er trat in die Tür der Bibliothek und lehnte sich grinsend gegen den Tür Rahmen.
,,Onkel Sev gehört nähmlich mir und nicht dir."
,,Ich dachte wir verstehen uns mittlerweile!" ,rief Hermine verzweifelt. ,,Minerva!"
,,Sie sind nicht hier." ,knurrte der Mann. ,,Sonst wäre ich nicht hier."
Er zog seine Tochter grob und schmerzhaft am Arm nach unten. Draußen vor dem Gelände des Anwesens begann das Mädchen zu schreien, aber keine hörte sie. Tränen begannen ihr über die Wangen zu laufen und sie schaute zu dem Jungen an der Tür.
,,Keiner wird dich hier vermissen."
,,Das weißt du nicht!" ,schrie sie unter Tränen.
Ein Schlag traf sie an der Wange und ihr wurde schwarz vor Augen.
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Schnell Atment und weinend schreckte sie in ihrem Bett nach oben. Die Tränen liefen ihr über die Wangen und sie hatte alle Mühe nicht zu schreien. Zwei Starke Arme legten sich um ihren Körper und sie wurde gegen etwas warmes gedrückt. Der sanfte Geruch von Kräutern und Pfefferminz trat in ihre Nase.
Zitternd drückte sie sich von ihm weg und blickte auf ihre Hände. Ihre Arme schmerzten und Severus berührte sie ganz sanft dort. Sofort zuckte das Kind zusammen.
,,G... Geh weg..." ,murmelte sie leise.
,,Hermine... Kleines ich bins." ,sagte Severus sanft. ,,Du hast schlecht geträumt."
,,Minerva?"
,,Sie ist mit Isobel und Draco etwas erledigen." ,erklärte er.
Vorsichtig rutschte der Tränkemeister näher zu ihr und hob ihr Kinn. Ganz vorsichtig strich er die Tränen weg.
,,Ich würde dir nie wehtun kleines." ,sagte er sanft und küsste sie auf die Stirn.
Hermine blickte in seine Augen und erneut kamen ihr die Tränen.
,,Ich schau mir das an, aber es wird nicht wehtun. Versprochen."
Der Mann nutzte die Legimentik und schaute sich den Traum an. Ein unwohles Gefühl breitete sich in ihm aus und das obwohl er wusste, dass Draco so etwas nie tun würde. Als der Mann Hermine dann schlug über kam ihn eine starke Wut. Er trennte die Verbindung wieder und schloss das zitternde Mädchen in seine Arme.
,,Ich bin hier kleines."
Seine Stimme war sanft und ruhig. Hermine hörte nur langsam auf zu zittern und drückte sich enger an ihn. Sie bemerkte allmählich das es wirklich nur ein Traum gewesen war, aber Angst vor Draco hatte sie komischerweise trotzdem.
,,Er würde dir nie was tun. Hörst du Hermine?" ,fragte er.
,,Ich weiß nicht was ich glauben soll Severus." ,murmelte sie. ,,Der Traum war so real und er mochte mich ja vorher auch nicht."
,,Ihr habt euch gestern doch gut verstanden." ,stellte er fest. ,,Draco würde es nie tun. Dafür würde ich meine Hand ins Feuer legen."
Hermine schloss an seiner Brust die Augen und ließ sich von ihm nach unten tragen. Dort setzte er sie auf die Couch, legte ihr ein Kissen hinter den Rücken und eine Decke über die Beine.
,,Pfannkuchen mit Kirschen und Vanille Soße?" ,fragte er. ,,Dazu heiße Schokolade?"
,,Mit Sahne und schokostücken?"
Er lachte und nickte. Während Hermine den Fernseher an schaltete und nach einem Programm suchte machte Severus das Frühstück. Er erinnerte sich das seine Mutter es früher auch so machte, wenn er schlecht geträumt hatte.
,,Wann kommen die anderen den wieder?" ,fragte Hermine aus dem Wohnzimmer.
,,Gegen frühen Nachmittag. Deswegen haben wir heute ein wenig Zeit." ,erklärte er. ,,Möchtest du heiße Kirschen?"
,,Ja."
Das Mädchen kuschelte sich ins Kissen und schaute ihre Serie. Ihre Gedanken gingen immer wieder zum Traum zurück, aber der Geruch vom essen lenkte sie wieder in die Gegenwart.
,,Minerva würde so ein Frühstück am Bett sicher auch gefallen und dazu ein Kuss."
,,Noch irgendwelche Wünsche Prinzessin?"
,,Eine Krone und ein Zepter." ,lachte sie.
Severus packte die fertigen Sachen auf ein Tablett und brachte es zu ihr. Im Fernsehen lief eine Kinderserie mit einer Katze und einer Maus. Er stellte ihr das Tablett auf den Schoß und setzte sich in den Sessel.
,,Lass es dir schmecken."
,,Danke. Kennst du Tom und Jerry?" ,fragte sie und deutete auf den Fernseher.
,,Nein. Sieht lustig aus." ,stellte er fest und aß von seinem Teller.
,,Ist es auch."
Die beiden aßen still zusammen und schauten fern. Hermine genoss dir Zeit mit dem Mann, weil er hier so viel anders als in der Schule war. Das gefiel ihr besonders.
,,Severus? Warum bist du in der Schule beim brauen nicht so wie hier?" ,fragte sie langsam.
,,Weil wir dort gut dreizig Leute sind. Da muss ich mehr aufpassen." ,antwortete er. ,,Du kannst dazu noch sehr gut brauen."
,,Wir könnten es ja mal mit Gruppen versuchen. Ein guter Schüler mit einem schlechten."
Severus grinste und stellte den Teller weg.
,,Hilfst du mir beim Gruppen machen?"
Sofort war das Mädchen Feuer und Flamme.
,,Klar!"
,,Aber erst am Ende der Ferien. Heute machen wir uns einen tollen Vormittag und nachher brauen wir was für Poppy."
Hermine stellte ihr Tablett auf den Tisch.
,,Wir können für Minerva auch einen Liebestrank brauchen."
Severus stand auf und hob das Kind hoch. Quitschend schrie Hermine auf als er sie auskitzelte. Sie war sich nicht sicher ob sie bereit war diese Seite an dem Mann wieder abzugeben, wenn sie in der Schule waren. Nach fünf Minuten hörte er auf und zog sie auf seinen Schoß. Die Gryffindor lehnte sich gegen seine Brust und lächelte.
,,Du bist frech kleines." ,stellte er fest.
,,Und du nicht mehr gefürchtet."
,,Weil ich dir gegenüber mein weiches Herz gezeigt habe?"
,,Genau deshalb. Du bist einfach perfekt." ,lächelte sie.
Das sie sich über legte wie es lang mit dem Wort Dad dahinter ließ sie erst mal weg. Sie kuschelte sich gegen ihn und sie schauten weiter fern.
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A New Life
FanfictionNachdem Hermine von ihrem Vater geschlagen wird beschließt sie ihre Ferien in Schottland zu verbeingen. Durch die Hilfe einer alten Bekannten fühlt sie sich in ihrer neuen Umgebung schnell wie zu Hause. Sie beginnt ihr neues Leben... Design by Luzi...
