Nach einem Monat voller Unterricht, Spannung und auch Langeweile stand die letzte Prüfung für die Champions an. Hermine hatte sich in dieser Zeit wieder gut erholt. Ihre Eltern haben die Versorgung mit Essen an Harry und Ron abgegeben, weil die mehr wussten. Dazu kam auch, dass Harry ein treffen mit Albus hatte.
Bei diesem hatte er das Denkarium des Mannes kennengelernt und auch eine Erinnerung von früher gesehen. Es ging dabei um eine frühere Gerichtsverhandlung mit den Todesstern und das Severus Snape erwähnt wurde, hatte ihn doch irgendwie verwirrt. Noch mehr verworrt war er aber durch seine Träume.
Immer wieder sah er Dinge die er sich nicht erklären konnte. Selbst Albus Dumbledore konnte ihm nichts sagen. Trotzdem glaubte der Junge, das der Mann es ihm einfach nur nicht sagen wollte. Nun stand aber auch das wichtigste an. Die dritte und Finale Aufgabe des Trimagischen Turniers. Alle machten sich dafür fertig und man merkte so langsam, wie die Nervosität stieg. Jetzt war es eine Nacht davor und Harry schlich sich nach oben in die Mädchen Schlafsäle.
Dort betrat er leise das Zimmer von Hermine ubd er stellte sich an ihr Bett. Bevor er sie aber berühren konnte um sie zu wecken, hatte er ihren Zauberstab vor der Brust. Das Licht ging an und sie richtete sich verschlafen auf. Kurz danach legte sie den Zauberstab wieder weg und ließ sich zurück in die Kissen fallen.
,,Hast du mal auf die Uhr geschaut?" , fragte sie leicht angesäuert.
,,Es ist gleich um Eins ich weiß... Ich kann nicht schlafen..." , murmelte er und setzte sich nach Aufforderung auf das Bett.
,,Weil du Angst vor nachher hast oder weil du Albträume hast?" , fragte sie und setzte sich hin.
,,Ein bisschen was von beidem. Ron schläft da gegen wie ein Baby."
Sie begann zu lachen.
,,Nenne mir eine Nacht, in der das nicht so ist."
Er begann etwas zu schmunzeln.
,,Ich glaube da gibt es keiner."
,,Na siehst du. Willst du Schokolade? "
Harry sah sie an und zog eine Augenbraue hoch.
,,Schokolade? Jetzt?"
Das Mädchen stand auf und holte eine Tafel aus einem Schrank. Mit dieser setzte sie sich wieder zu ihm, öffnete die Verpackung und hielt sie dem Jungen Aufforderd hin.
,,Ja, jetzt. Schokolade ist toll und das macht dir den Kopf frei."
Harry zuckte kurz mit den Schultern und brach sich etwas ab. Noch während er das Stück aß merkte er wie ihm warm wurde. Danach sah er sie an und hächelte sich Luft zu. Hermine begann zu lachen.
,,Ich sag doch die macht dir den Kopf frei."
Harry war rot im Gesicht geworden und nachdem er von ihr Milch entgegen genommen und getrunken hatte, sah er sie Böse an.
,,Die Zwillinge Färben auf dich ab."
,,Ach wie nimmst du den darauf?" , fragte sie grinsend und hielt ihm die Tafel nochmal hin.
,,Auf keinen Fall."
Das Mädchen packte die Tafel weg und legte sich zurück. Harry schaute aus dem Fenster.
,,Du kannst auch hier schlafen und dann schauen wir morgen weiter" , erklärte die Gryffindor.
Langsam schüttelte er den Kopf.
,,Dann halte ich dich nur vom Schlafen fern und das will ich nicht. Wir sehen uns morgen Mine."
Während er Aufstand beobachtete sie ihn. Trotzdem nickte das Mädchen nur leicht um ihm zuzustimmen. Das Harry diese träume hatte machte ihr sorgen, weil das letzte mal haben sie sich auch bewarheitet. Nachdem er wieder wegwar stellte sie das Licht aus und ließ sich in die Kissen fallen. Der Mond schien leicht hinein und sie konnte die Sterne am Himmel sehen.
Müde schloss sie ihre Augen wieder und machte sich in Gedanken die Notitz, mit ihrem Vater zu reden. Während Hermine ruhig schlief schlug Harry sich noch fast die ganze Nacht um die Ohren. Am Ende konnte er zwar einigen Stunden schlafen, aber sicher nicht genug um ins Turnier zu starten. Aus diesem einfach Grund hatte Hermine Ron einen Brief zukommen lassen und sowohl er als auch Neville ließen Harry weiter schlafen. Immerhin wussten beide, dass Hermine ihnen sonst das Leben zur Hölle machen würde.
Während die beiden schon in die große Halle zum essen gingen betrat Hermine die Gemächer ihres Vaters. Eigentlich hatte sie erwartet das es ruhig war, aber das Gegenteil war der Fall. Die Laute Stimme des Tränkemeisters Halle durch die Räume gefolgt von der des Schulleiters. Verwirrt zog sie eine Augenbraue hoch und schob die Tür weiter auf. Unbemerkt trat sie in die Küchentür.
Severus lehnte an der Küchenzeile und in seiner Hand befand sich eine Kaffeetasse. Albus dagegen stand vor dem Esstisch in der Mitte des Raumes und gestikulierte mit der Hand.
,,Dir ist doch hoffentlich klar, das mir das Verhalten nicht gefällt oder?" , fragte Albus ihn.
,,Ach mein Verhalten gefällt dir nicht? Ich versuche wenigens den Jungen zu beschützen im Gegensatz zu dir!" , zischte er zurück.
Hermine zog erneut eine Augen braue hoch. Die redeten doch über Harry. Jedenfalls würde ihr niemand anderes einfallen.
,,Ich hab mir nicht ausgesucht, das er beim Turnier mit macht, Severus."
,,Du hast auch nichts unternommen um es zu ändern. Albus du weißt wie gefährlich dieses Turnier ist und ich weißes auch!"
,,Ja ich weiß in diesem Turnier sterben Menschen! Das sagst du schon zum dritten mal, Severus" , gab der Alte Mann sauer zurück.
,,Wie bitte?" , kam es dann leise von Hermine.
Zwei Wörter die sofort ihre Wirkung zeigten. Severus und Albus drehten sich zu ihr um. Ersterer stellte die Tasse ab und trat einen Schritt mit erschrockener Miene auf sie zu.
,,Kleines..."
,,Was kleines?! Bleib da!"
Severus blieb stehen. Albus Miene hatte sich jetzt ebenfalls geändert. Von wütend auf reuevoll und er trat hinter Severus.
,,Ihr seid krank! So ein Turnier zu veranstalten und dann nichts zutun..." , murmelte sie und ihr kamen Tränen auf. ,,Harry könnte sterben. Cedric, Fleur und Viktor könnten sterben, aber saß spielt ja bei Zaubern keine Rolle."
,,Hermine..." , versuchte es der Tränkemeister erneut.
,,Nein nur weil ihr mit einem Wink oder einem Trank alles heilen könnt, bedeutet es nichts das ihr Götter oder Heilige seit! Euch ist nur der Unterhaltungswert wichtig. So wie dem Ministerium!" , rief sie und lief kopfschütgelnd raus.
,,Hermine!"
,,Ich hasse dich!"
Die Tür knallte hinter ihr laut ins Schloss und als der Mann ihr mach wollte, hielt ihn lediglich die Hand von Albus an seinem Arm ab.
,,Lass ihr die Zeit, mein Junge."
,,Ich bin nicht dein Junge und wärst du nicht hier aufgetaucht, dann wäre das nicht passiert. Du kennst seine Träume und weißt das sie meistens war sind. Geh endlich, Albus."
Severus riss seinen Arm los und wies auf die Tür nach draußen. Der Mann verschwand mit einem leichten Kopfschütteln. Er wusste das es auch seine Schuld war, aber gerade gab es wichtigeres zutun. Nachdem er wegwar zerwarf der Tränkemeister mit Wucht eines seiner Glässer. Minerva würde ihm den Kopf abreisen. Spätestens wenn Hermine mit ihr redete. Jetzt ließ er sich aber erstmal in seinen Sessel fallen und schlug die Zeitung auf. So konnte er jetzt auch nichts weiter machen als abwarten.
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A New Life
FanfictionNachdem Hermine von ihrem Vater geschlagen wird beschließt sie ihre Ferien in Schottland zu verbeingen. Durch die Hilfe einer alten Bekannten fühlt sie sich in ihrer neuen Umgebung schnell wie zu Hause. Sie beginnt ihr neues Leben... Design by Luzi...
