In einem der engen Gänge, der verlassen war, zog ich mir mein Spider-Woman-Anzug an und sicherte mein Rucksack an einer Wand, wo ihn hoffentlich niemand fand.
Mit einem Sprung war ich auf dem 20 Meter hohen Gebäude und testete nochmal die Spinnenweben, welche immer noch super funktionierten. Bevor ich losschwang, atmete ich nochmal tief durch. Wollte ich dies wirklich tun oder sollte Spider-Woman an diesem Tag sterben?
Ich atmete laut aus und sprang vom Gebäude, um mich weiter zu schwingen. Ich schwang erneut zum Times Square, um zu sehen, was sich in der Stadt änderte. Ich landete auf der Mitte des Platzes in der Massenmenge und stand vor einer Statue. Ich musterte die Statue und erkannte mich als Spider-Woman. Auf dem Sockel war eine Innenschriftung mit den Worte: Möge unsere Heldin der Stadt in Frieden Ruhen. Ich fasste über die Schrift und merkte schon die Blicke, die mich durchbohrten. „Spider-Woman? Spider-Woman ist am Leben!", schrie jemand und alle zeigte und sahen zu mir. Sie begrüßten mich alle mit Freude und schossen Selfies mit mir. Eine Reporterin zielte ihr Mikrofon zu mir, während der Kameramann hinterher eilte. "Spider-Woman! Wie kommt es, dass Sie nach 3 Jahren von den Toten auferstanden sind?", fragte sie mich und jeder sah mich erwartungsvoll an. Da ich von allen Seiten mit Blicken überrannt wurde, kam kein einziges Wort aus mir raus. "Bist du Spider-Woman?", fragte die Reporterin. "Sie ist bestimmt eine Betrügerin!", kam es von der hintersten Ecke und alle sahen mich wütend an. "Nein. Nein! Ich bin sie!", sagte ich und die abwendeten Blicke änderten sich nicht. Ich sprang mit einem lockeren Rückwärtssalto auf die Statue und rief in die Menschenmenge:"Ich bin wieder zurück! Ich bin Spider-Woman!". "Beweis es!", rief ein kleiner Junge, der mit einer Spider-Man und Spider-Woman Actionfigur spielte. Ich schmunzelte unter der Maske und sprang 50 Meter in die Lüfte. Alle Blicke wendeten sich zu mir nach oben, aber mein Blick ging in die Weite, wo ich Spider-Man sah. Peter schwang in meine Richtung und ich schwang ihm entgegen. Wir landeten gleichzeitig und umarmten uns zur Begrüßung. Mehrere Kameras waren auf uns gerichtet sowie die Mikrofone der Reporter.
„Also ist sie keine Betrügerin, sondern die echte Spider-Woman?", fragte jemand Peter, welcher mit grimmiger Stimme reagierte:"Wenn Sie solche Behauptungen stellen, sollten Sie keinem Superhelden mit Maske vertrauen. Also auch nicht mir!". Der Reporter sah ihn verwirrt an. „Wo waren Sie Spider-Woman? Sie haben uns hier alleine mit Spider-Man gelassen!", fragte jemand und ich schnappte mir eines der Mikrofone. „Ich bin an dem Tag fast gestorben! Ich habe es nur knapp überlebt, dank meinem tollen Kumpel hier. Danke dir, Spider-Man! ... Ich bin erst vor kurzem wieder zur vollen Kraft gekommen, weshalb ich erst jetzt kommen konnte. Ich habe euch nicht in Stich gelassen und ich hätte es auch nie gewollt, New York!", sagte ich und sah in verschiedene Gesichter und Kameras. „Wollen wir abzischen?", fragte Peter leise und ich nickte. Wir sprangen gemeinsam in die Lüfte und schwangen noch kurz über die Menge. Ich klatschte bei manchen die Hand ab, aber mir fiel dabei jemand auf und behielt ihn im Auge. Er machte seine Jacke zu, in der es rot leuchtete, und nahm etwas kleines heraus.
Ich schwang zu ihm und riss ihm das etwas aus der Hand. „Gib es mir wieder!", sagte er und schnappte erfolglos nach der kleinen Fernbedienung. „Was haben Sie damit vor?", fragte ich den circa 40 Jährigen Mann. Peter kam mittlerweile hinzu und erkannte die Situation. Ich riss die Jacke von dem Fremden auf und sah mehrere Bomben um ihn herum geschnallt. „Oh Gott!", sagte ich und sprang zurück. „Ich muss das tun! Gib den Schalter!", rief er und rannte auf mich zu.
„Spi der ...Man!", sagte ich etwas zittrig. „Wirf es zu mir!", rief Peter und ich tat es so schnell wie ich konnte. Er fing die Fernbedienung und der Fremde umrannte mich mit den ganzen Bomben. „Wieso tun sie so etwas?!", fragte ich und sah auf den Mann, der auf mir lag. „Warum bist du ausgerechnet heute wieder da?", fragte er ohne meine Frage zu beantworten.
„So okay! Die Bomben können nur noch durch Feuer ausgelöst werden.", sagte Peter und warf den Schalter weg. Dieser landete auf dem Knopf und ich sah die Panik in den Augen des Mannes. „Er hat den Timer ausgelöst.", sagte der Mann, welcher einen Timer von einer Minute mir zeigte.
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Spiderwebbed in Spiderverse | Spider-Woman FF
FanfictionIn einem anderen Universum gibt es nicht nur ein Spider-Man, nein, er ist nicht allein. In diesem Universum gibt es noch eine Spider-Woman! Ihr Name ist Sage und sie kennt sich gut mit Spinnen aus! Es wird ein heikles Abenteuer für Sage und Peter...
