Kapitel 24

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Zuhause sah ich, dass meine Eltern gerade Nachrichten im Fernsehen sahen. Es lief ein Beitrag über meinen Kampf mit Osborn, weshalb ich mich zu ihnen saß und zuhörte. „Heute gab es einen neuen Herausforderer für unsere neue Heldin Spider-Woman, welche von unseren Bürgermeister Osborn, selbst, angegriffen wurde. Augenzeugen sagen, dass Osborn zu einem Hulkartigen Wesen mutierte und Spider-Woman angriff. Nach seinem letzten Interview ist es kein großes Wunder, allerdings hatte Spider-Woman kaum eine Chance gegen diesen Muskelprotz. Mein Kollege berichtet live von Times Square.", berichtete die Nachrichtenmoderatorin und es wechselte zum Times Square. Neben dem Kollegen stand Spider-Man, weshalb ich etwas erschrocken reagierte. „Alles okay?", fragte meine Mom. „Stehst du etwa auf ihn?", fragte Dad, aber sah nur auf den Fernseher. „Nein, ich stehe nicht auf Spider-Man.", sagte ich und drehte mit meinen Augen.
„Wenn Sie die Bilder von dem Kampf mit Spider-Woman und Osborn sehen, was kommt Ihnen da in den Sinn? Glauben Sie, dass Spider-Woman flüchtet?", fragte der Reporter Peter. „Ich glaube nicht, dass Sie vor ihm flüchtet. Sie verteidigte sich und kämpfte gegen jemand, der vielleicht sogar stärker ist als sie. Osborn hat sie stark verletzt, das sieht man an ihren Schwingstil. Auf anderen Videos und in der Realität ist sie flinker und geschmeidiger. Auf den Aufnahmen sieht man, dass sie zögert und stockt. Er muss sie öfter hart getroffen haben, aber dennoch kämpft sie noch. Sie ist nicht vor ihm geflohen, da liegen Sie falsch.", erläuterte er, wie in der Schule. „Glauben Sie, dass Sie ihn bekämpfen oder sogar gestoppt hätten können?", fragte er ihn und richtete das Mikrofon zu ihm. „Ich denke nicht, dass ich es mit ihm aufnehmen hätte können, aber ich werde bei einem Kampf mit ihm alles geben.", sagte er. Im Hintergrund sah ich kurz das Gesicht von Osborn, was dem Reporter und niemand anderen nicht auffiel.
„Ich muss nochmal los.", sagte ich und stand von der Couch auf. „Okay, komm nicht zu spät wieder.", sagte mein Dad und ich eilte mit meinem Rucksack Richtung Tür, wo ich auf Cara traf und sie mir den Weg versperrte. „Wo willst du hin?", fragte sie. „Ich muss los, Cara. Lass mich durch!", sagte ich und sie machte mir den Weg frei. „Danke!", sagte ich und eilte in die Stadt.
Beim Times Square kam ich schon in meinem Anzug an und sah wie Spider-Man mit dem mutierten Osborn kämpfte. Ich schwang mich hin und half Zivilisten zur Flucht. Ein kleines Mädchen wurde von einer Straßenlaterne eingeklemmt, also hob ich die Laterne mit aller Kraft, sodass sie durchrutschen konnte. „Danke, Spider-Woman!", sagte sie und rannte zu ihrer Mutter.
„Hey, Großer! Willst du dich wirklich mit zweien von uns anlegen?!", schrie ich Osborn an und rannte auf ihn zu. Er drehte sich zu mir und rannte auch auf mich zu. Im vollen Sprint rannten wir aufeinander, aber vorm Aufprall spannte ich ein Spinnennetz an einer Laterne und wich Osborn aus. Das Spinnennetz rammte gegen seine Kehle und ich rannte um ihn herum, um ihn einzuspannen. Spider-Man kam und spannte ihn auch ein. „Wurde auch mal Zeit, dass du kommst.", sagte er , als Osborn fest zugespannt war. Ich klatschte mit Peter ab und atmete tief durch. Osborn mutierte sich zurück und sah wütend zu uns. Ich kam ihm näher und griff in seine Tasche. „Was willst du noch von mir?! Ihr habt mir doch schon alles genommen!", schrie er uns an. „Das stimmt nicht. Ihr Sohn hat an sie geglaubt.", sagte ich und steckte die Spritze von ihm ein, ohne dass es die Polizisten mitbekamen, die ihn festnahmen.
Nachdem er weggebracht wurde, fragte mich Spider-Man:"Du kennst Harry Osborn?". „Ja, kennst du ihn etwas auch?", fragte ich, um noch meine Tarnung zu tragen. „Ja, er ist mein Freund.", sagte er und gab sich sehr offen dar. „Ich muss wieder nach Hause.", sagte ich und schwang los.

Spiderwebbed in Spiderverse | Spider-Woman FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt