Kapitel 42

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Er biss dem New Yorker den Kopf ab und die Polizisten steckten ihre Handys weg, um ihre Waffen herauszuholen. Sie richteten die Waffen auf uns und sahen uns ängstlich an. „Lassen Sie den Menschen fallen und nehmen Sie die Hände hoch!", rief ein Polizist, während sein Kollege nach Verstärkung rief. Venom lächelte ihn an und kam dem Polizisten näher. „Halt! Bleiben Sie dort stehen! Keinen Schritt weiter!", rief er hoffnungslos und schoss wild auf uns, aber die Kugeln machten uns nichts aus. Venom packte ihn und sagte, „Ich bin Venom!, bevor er ihm dem Kopf abbiss.
Gewöhnlich sagte er immer Wir sind Venom, aber wieso jetzt Ich bin Venom? Jeder, der uns zuvor filmte, erkannte erst jetzt die Lage und rannte um ihr Leben. Venom genoss diese Furcht und erkannte sein neues Ich. Er wollte nie den Menschen helfen. Er wollte nur einen kraftvollen Wirt, um mehr Macht zu erhalten und um zu leben. Venom schlachtete einen nach den nächsten mit Genuss ab.
Aus dem Augenwinkel sah ich etwas rotes kommen und versuchte den Gedanken zu verlieren, aber Venom konnte meine Gedanken hören und sah Spider-Man a.k.a. Peter schon kommen. Er schwang sich auf das Schlachtfeld, wo schon über 20 kopflose Leichen von Kindern, Frauen und Männern lagen. Er versuchte uns von der Seite zu kicken, aber Venom nahm Peter an den Füßen und schleuderte ihn in eines der Gebäude.
Es kam etwas neues auf uns zu und Venom sah in die Richtung des brummenden Geräusches. Ein Militärhubschauber kam angeflogen und beschoss uns, aber Venom lachte bloß darüber. „Ihr könnt mir nichts anhaben!", brüllte er und sprang, als der Hubschrauber nah genug war, auf ihn rauf. „Er ist auf uns. Er ist auf uns.", sagte der Pilot über Mikro und jemand nahm eine Waffe, die noch nie im Leben sah, und schoss einen blauen Strahl auf uns, dem Venom leicht auswich. „Ihr seid alle TOT!", brüllte er und riss den Propeller vom Gehäuse ab. Venom schwang uns in Sicherheit, während der Hubschrauber abstürzte und in Flammen aufging. Peter beobachtete das auch von der Ferne und erkannte den Fehler von Venom. Venom sprang in Peters Richtung, welcher auf uns zu schwang, und versuchte Peter zu schlagen. Peter wich uns allerdings aus und schleuderte uns in Richtung der Explosion, welche bei unserem Aufprall erneut explodierte.
Ich spürte nur noch Hitze. Extrem unangenehme Hitze, die jede einzelne Schicht meiner Haut verbrannte. Ich lag einfach nur auf irgendetwas extrem heißen und konnte mich nicht mehr bewegen, da ich nur Schmerz spürte. Alles um mich herum war heiß. So heiß, dass ich nicht mal meine Augen aufmachen wollte. Ich spürte auf jeden Fall, dass Venom nicht mehr in mir war. Er war auf jeden Fall kein Teil mehr von mir. Wenn die Hitze nicht wäre, würde ich endlich mich wieder bewegen können.
„Spider-Woman!", rief jemand, aber ich konnte die Stimme nicht identifizieren. Ich war zu schwach und ich spürte, wie meine Haut sich auflöste. Ist das mein Ende? Wenn dies mein Ende wäre, dann wäre ich nicht stolz auf mich. Ich tat zu wenig für meine Familie und zu wenig für mich. Ich war für die Hilflosen da, aber nicht für meine Eltern. Das kann nicht mein Ende sein.

Spiderwebbed in Spiderverse | Spider-Woman FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt