Kapitel 53

56 1 0
                                        

Am nächsten Morgen eilte ich wieder ins Café und startete den ersten Tag. Ich bekam meine Uniform an, also schwarzes Shirt, schwarze Hose und einen braune Schürze mit dem Logo drauf. Ich bekam mit dem Abwasch, was jetzt keine Riesen Herausforderung war. Nur waren es viele Gäste heißt viele Tassen. „Hey, kommst du mit der Arbeit zurecht?", fragte mich ein Kollege mit dem Namensschild Nick. „Ja klar, Nick. Danke!", sagte ich und stellte die fertig gewaschenen Tassen in den Schrank an der Bedienung. Ich hatte noch kein Namensschild, da ich ja noch Anfänger war 😞. Natalie gab mir einen Behälter in die Hand und sagte: „Einmal die Tasche 11 und 18 abräumen und abwischen.". Sie sagte es und ich tat es.
Ein Kunde tippte mich von hinten an und ich drehte mich um. „Sage!", sagte sie überrascht und ich erkannte sie wieder. Ihre blonden Haare und blauen Augen hätte ich überall wieder erkannt. „Gwen!", sagte ich zu ihr überrascht. "Du siehst echt gut aus dafür, dass du noch im Koma lagst.", sagte sie und ich sah, dass Natalie dies mitbekam. Sie hörte alles im Café. "Weißt du, ich würde das Gespräch gerne weiter führen, aber ich muss leider arbeiten.", sagte ich und erkannte, dass sie in Begleitung war. Ich wischte den Tisch ab und Gwen und ihre Freundin machten es sich dort bequem.
"SAGE!", rief mich Natalie und ich eilte zu ihr. "Was meinte sie mit Koma?", fragte sie nach und ich merkte, dass ich schwitzte. "Ich war vor nem Monat noch im Krankenhaus und lag im Koma. Gwen war zu der Zeit meine Krankenschwester. Aber mir geht es jetzt wieder gut. Keine Sorge.", erzählte ich und sagte nur die halbe Wahrheit oder eine halbe Lüge. "Mhm, dann werden die beiden deine ersten Kunden sein. Frag sie, was sie trinken wollen.", sagte sie und erteilte mir den Auftrag. Ich schluckte meine Gefühle runter und nickte.
Ich ging zurück zu Tisch 18 und fragte die Beiden:"Hi, was kann ich euch für Getränke bringen?". Ich sah leicht über mein Notizblock und hielt nervös meinen Stift. „Einfach nur 2 Cappuccinos.", sagte die Freundin von Gwen und ich nickte. „Zwei Cappuccinos! Kommt sofort!", sagte ich und ging wieder zum Thresen. „2 Cappuccinos für Tisch 18.", sagte ich zu Nic, der heute der Barista war. „Klaro!", sagte er und reichte mir schon 2 Tassen entgegen. „Ist alles okay bei dir?", fragte er nach und polierte die Kaffeemaschine. „Klaro!", sagte ich und merkte an meiner Stimme, dass dem nicht so ist. „Hey, wir kennen uns zwar nicht so gut, aber du kannst immer mit mir reden.", stellte er klar und nickte dankend. Er füllte die Tassen und ich brachte diese zum Tisch.
„2 Cappuccinos für die Mädels.", sagte ich und stellte die beiden Tassen ab. „Danke, Sage.", sagte Gwen und strich eine Strähne über ihr Ohr. „Gerne.", sagte ich und lächelte sie an. Ich ging wieder zu Nic, welcher die Situation beobachtete. „Achsoo. Deswegen so nervös.", sagte er und erkannte warum ich etwas nervös war. „Du stehst auf Blondie.", sagte er leise und ich nickte leicht, sodass nur er es sah. „Ich weiß es nicht so wirklich. Ich kenne sie noch von der High School, welche ich aus ... gesundheitlichen Gründen nicht Zuende machen konnte und sie wurde dann meine Krankenschwester.", sagte ich und tippte meine beiden Zeigefinger aneinander. „Unangenehm.", sagte er und füllte ein Glas. „Ich weiß.", sagte ich.

Spiderwebbed in Spiderverse | Spider-Woman FFGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt