Kapitel 48: Hoe.

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Mila's PoV

Erschrocken riss ich meinen Mund auf und belauschte ihn. Die Frauenstimme war ruhig, sie sprach nicht mehr, dann hörte ich Geschmatze und es hörte sich nach Küssen an. Nach wilden und feuchten Küssen. Dann hörte ich ein leises Stöhnen und ich drückte mir meine Hand vor die Lippen. Tränen stiegen mir in die Augen und ich wollte nicht klingeln. Ich wollte mir das ganze nicht ansehen, es reichte schon, dass ich es hörte! Ich meine.. wir waren nicht zusammen und ich dachte dadurch komme ich besser klar wenn Justin mich auf die Weise verletzte aber so war es nicht... Es stichte mir gerade mitten ins Herz und am liebsten würde ich am gerade eine klatschen. Ich schluckte kurz, entfernte mich leise von der Türe und verließ das Gebäude. Ich stieg in mein Auto ein, presste meine Lippen zusammen und einige Sekunden darauf liefen mir die Tränen über meine Wangen. Schnell strich ich mir diese weg und fuhr dann los. Am liebsten würde ich gerade zu Nick fahren und aus Trotz wegen Justin mit ihm schlafen. Für solche Spielchen war ich aber gerade nicht in Laune und ich fuhr nach Hause.

Zuhause warf ich mich einfach nur kaputt ins Bett und brauchte lange bis ich einschlief, denn meine Gedanken kreisten sich nur um Justin... wie er es sich gut gingen ließ mit seiner kleinen Hure. Höchstwahrscheinlich nur aus Trotz, weil ich mit Nick Essen war. Arschloch..

Am nächsten Morgen quälte ich mich aus dem Bett und wollte mich am liebsten für immer in diesem Bett vergraben. Ich wollte nicht zur Arbeit und ich wollte niemanden sehen. Das einzige was ich wollte ist ein Eis, ein Film und die Couch. Keine Arbeit. Kein Nick und vor allem, kein Justin.

Ich machte mich für die Arbeit fertig und fuhr dann auch los. Bei der Arbeit angekommen, lief ich sofort ins Büro und schloss dort die Türe hinter mir. Ich hatte heute Nacht so viel nachgedacht und so viele Tränen verloren. Vielleicht hatte Claire auch Recht und Nick auch... Ich sollte jemand neuen kennenlernen und das Nick mein Chef ist, konnte mich nicht davon abhalten, ihn besser kennenzulernen. Ich wollte ihn auch kennenlernen. Er ist ein interessanter und so liebevoller Mann! Scheiß auf Justin.

Ich zog meine Jacke aus und stelllte meine Tasche ab. Ich lief sofort zur Türe von Nick und klopfte an der Türe ehe ich dann auch sofort das Büro betrat um so zu testen ob er da war. In der Regel kamm er immer 30 Minuten oder 1 Stunde später als ich ins Büro. Aber er war da..

Ich trat in sein Büro ein und drückte die Türe zu. „Guten Morgen..", hauchte ich und biss mir auf die Unterlippe. Er achaute sofort zu mir auf und ließ sofort seinen Stift fallen. „Guten Morgen, Mila.. Kamst du gestern noch gut nach Hause?", fragte er mich höflich und stand daraufhin auf. Er lief um seinen Tisch rum ehe er sich dann mit seinem Hintern dagegen lehnte und ich mittlerweile vor ihm stand. Ich nickte mit dem Kopf und sah ihm in die Augen. „Weißt du, Mila.. Wegen gestern..", fing er an und ich hörte ihm zu, während ich dabei auf seine Lippen schaute. „Es tut mir Leid, wenn ich dich so überrumpelt habe gestern... Aber du bist für mich eine interessante und besondere Frau.. Und bei so Frauen, die findet man sehr selten, komm ich einfach nicht von los. Ich muss die Chance ergreifen und mir ist es egal ob du meine Angestellte bist. Wenn ich jemand will, dann will ich es..", seufzte er und ich biss mir auf die Unterlippe. Wow, wie konnte man nur so unfassbar süß sein! Wie konnte man mich gerade so glücklich machen obwohl ich das Gefühl hatte, dass ich die nächsten Tage nur unglücklich durch mein Leben laufen werde. „Wow..", murmelte ich leise und war etwas sprachlos. Ehe er aber weitersprechen konnte, unfasste ich seinen Nacken, zog ihn an mich heran und presste meinen Körper sowie meine Lippen gegen seine. Er legte sanft seine Hände auf meine Hüften und erwiderte meinen Kuss. Wir lösten uns dann langsam voneinander und schauten uns in die Augen. Ich biss mir auf die Unterlippe und er grinste leicht. „Du bist so süß..", sagte er grinsend und ehe ich antworten konnte, ging die Türe auf und wir schauten beide zur Türe. Es war Justin. Daraufhin lösten wir uns voneinander und ich presste meine Lippen aufeinander. Irgendwie war es mir unangenehm, dass Justin uns so sah. Ich denke er hatte den Kuss nicht gesehen, den er kam rein als wir uns voneinander lösten, aber er sah, wie eng wir aneinander standen und das sagte schon alles aus.

„Mr Bieber", räusperte sich Nick und Justin kam auf uns zu. Man sah ihm an wie wütend er war.

„Spar es dir", lachte Justin und duzte ihn ungewohnter weise. Justin drückte Nick die Schlüssel sowie seine Arbeitsklamotten gegen seine Brust. „Schön heiß auf meine Ex Freundin, mh? Sie ist auf jeden Fall gut im Bett. In der Firma haben wir es auch in so einigen Ecken getrieben. Sie zeigt dir bestimmt noch einige andere Ecken. Ich bin froh, dass ich hier erstmal weg bin. Scheiß auf diesen Job", zischte er wütend und blickte mich an. „Hure.", knurrte er noch. „Ey, was fällt dir ein so mit ihr zu reden? Beruhig dich und komm erstmal runter.", zischte Nick ihn an und pckte das Zeug, welches Justin ihm an die Brust gedrückt hatte, auf einen Stuhl. „Ein scheiß mache ich. Hast du mir etwa zu sagen, wie verdammt nochmal ich mit ihr spreche?", zischte Justin und man merkte nun, wie Nick auch leicht angespannt war und wütend wurde aber man merkte es ihm nicht an. „Verzieh dich jetzt, Bieber", sagte Nick und sah ihm ernst in die Augen. „Geh einfach.", murmelte ich bloß und seufzte leise. „Ach, du kannst plötzlich sprechen?", lachte Justin leicht und sah mir in die Augen. „Ihr habt aneinander verdient.", spuckte er und verließ das Büro.

Seufzend fuhr ich mir durch mein Haar und sah ihn dann an. „Stimmt das?", fragte er mich und stirnrunzelnd sah ich ihn an. „Was denn?"
„Das ihr es hier überall getrieben habt?"
„Nicht überall!", wollte ich mich rechtfertigen aber merkte, wie dumm diese Antwort doch war. „Also... ein paar Mal ja... Ich kann dir gerne alles erklären, Nick.", sagte ich seufzend und er lächelte bloß leicht. „Du brauchst mir nichts erklären, Mila.. Alles gut. Mach dir kein Stress.", hauchte er und schob mir eine Strähne hinter mein Ohr. Mit seinem Daumen strich er mir über die Wange und ich schloss kurz meine Augen. Es fühlte sich beruhigend an.. „Danke..", hauchte ich und sah ihm in die Augen. „Ich gehe jetzt weiter arbeiten..", murmelte ich leise. Er nickte daraufhin und entfernte seine Hand von mir. „Ich auch.. Und..", fing er an und biss sich auf die Unterlippe. „Willst du morgen vielleicht zu mir kommen nach der Arbeit? Irgendwas entspanntes?", fragte er mich lächelnd und daraufhin nickte ich sofort. „Lässt sich bestimmt einrichten.", grinste ich und biss mir auf die Unterlippe. Daraufhin lief ich in mein Büro und atmete seufzend aus. Hure.

Wie kam er dazu, mich so betiteln? Wie kam er dazu, mich so zu behandeln, nachdem er gestern höchstwahrscheinlich eine andere flachgelegt hat? So ein Arschloch!

Den ganzen Tag über bearbeitete ich meine Akten während Nick noch Verhandlungen und Gerichtstermine hatte. Nick war bis zu meinem Feierabend nicht da aber hatte mir rechtzeitig zu meinem Feierabend eine SMS geschrieben.

-Einen schönen Feierabend wünsche ich dir du Schönheit.-

-Wünsche ich dir später auch, schöner Mann. 😊-

Ich musste leicht lächeln und seufzte leise. Meinen Mantel zog mir über, packte meine Tasche und verließ das Gebäude.

Zuhause angekommen, machte ich mir was zu essen und haute mich mit meiner Jogginghose sowie meinem Essen auf die Couch. Ich schaltete den Fernseher an und fing an zu essen.

Ich runzelte mit der Stirn als es plötzlich klingelte und daraufhin auch an der Türe klopfte. Ich stellte mein Essen ab, lief zur Türe und öffnete diese. Und ich konnte nicht fassen, wer vor mir stand. Justin fucking Arschloch Bieber.

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So, das Kapitel hat länger auf sich warten lassen, es tut mir Leid. Sobald ich wieder arbeiten muss, ist es sooo schwer 😂 Nach Fehlern habe ich noch nicht geschaut, bitte wie immer darauf aufmerksam machen! Ihr Cuties ❤️

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