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Uuuuund schon ist der nächste Teil raus😛😛
Bin gerade ziemlich motiviert und hoffe, es gefällt euch!!!😘

Und btw: diese Ff ist einfach gestern (28.03.) 1 Jahr alt geworden! Das ist so krass...Haha🥰😅😅

*****

Ich spürte etwas feuchtes und kaltes auf meiner Stirn, als ich mein Bewusstsein wiedererlangte.
Was war passiert?
Mit großem Bemühen öffnete ich meine flackernden Augenlider und war daraufhin in der Lage, die Umrisse einer Wohnung zu erkennen, die mit der Zeit immer schärfer wurden.
Wo war ich?
"Du bist wach", ertönte es plötzlich neben mir und die Stimme der Person jagte mir eine Million Stromschläge durch meinen Körper.
Denn ich wusste genau, wessen Stimme das war.
Eilig stemmte ich meinen Oberkörper nach oben, um ihn sehen zu können, doch eine Hand hinderte mich daran und drückte mich an der Stirn wieder in meine vorherige Position.
"Mach langsam. Sonst kippst du wieder um", hörte ich ihn wieder sagen.
Nun griff auch ich an meine Stirn und bemerkte, dass es sich bei dem feuchten, kalten Etwas um einen nassen Lappen handelte.
"Was ist denn passiert?", fragte ich noch ein bisschen benommen und richtete mich diesmal ein bisschen langsamer auf.
Levis Blick verfinsterte sich und er schaute zur Seite.
"Du standest auf einmal vor meiner Tür, hast mich geküsst und bist dann ohnmächtig geworden. Sehr charmante Geste übrigens", erzählte er und verdrehte die Augen.
Mit einem Male kamen alle Erinnerungen wieder.
Stimmt! Ich war in der Praxis und Christa hatte mir seine Adresse gegeben!
Dann bin ich her gerannt und hatte ihn geküsst!
Bei dem Gedanken an den Kuss wurde mir unglaublich heiß und ich schlug mir eine Hand vor den Mund, was Levi nur mit einem "Tzz" kommentierte.
Mein Körper zitterte. Oh mein Gott.
Ich habe ihn tatsächlich geküsst...
"Wenn es so schlimm war, wieso hast du es dann getan?",fragte  Levi schnippisch, stand auf und ging in die Küche, doch ich konnte ganz genau erkennen, wie enttäuscht er war, was meinem Herz einen Messerstich versetzte.
"Nein, das verstehst du falsch!", verteidigte ich mich und sah ihm dabei zu, wie er mit einem Glas Wasser in der Hand zu mir kam.
"Hier. Trink' das und danach gehst du nach Hause, klar?", er versuchte seine Stimme so stark wie möglich zu halten, doch ich war mittlerweile gut darin, ihn zu lesen.
Und er war traurig. Das wusste ich.
Ich nahm also das Glas Wasser entgegen und stellte es neben mich auf den Tisch.
Dann griff ich nach seiner Hand, was ihn zusammenzucken ließ.
"Levi, bitte hör' mir zu!", flehte ich und hoffte einfach, er würde mir jetzt eine Chance geben.
Doch er hingegen zog an seiner Hand, um sie aus den Fängen meiner zu befreien.
"Nein, Eren. Ich habe mich jetzt nur um dich gekümmert, weil es dir nicht gut ging. Ich wollte bestimmt kein Gespräch mit dir anfangen!", beteuerte er und lief in Richtung Küche, um von mir wegzukommen.
Er ging wohl davon aus, dass ich noch nicht aufstehen könnte.
Das war vermutlich auch richtig, doch es war mir egal.
Ich wollte nur mit ihm reden und alles klarstellen.
Also drückte ich mich von der Couch ab und spürte auf einmal wieder den Schwindel, der mich schlagartig in die Knie zwang.
"Eren!", hörte ich Levi rufen und schneller als ich gucken konnte kniete er auch schon vor mir und packte an meine Stirn.
"Du sollst doch noch nicht aufstehen, wenn dir noch schwindelig ist!"
Die Sorge, die dabei mitklang, war nicht zu überhören und ließ mein Herz höher schlagen.
Ich erhob meinen Blick und lächelte ihn sanft an, was er nur mit einem verwirrten Blick erwiderte.
Dann umschlang ich seinen zarten Körper mit meinen Armen und lehnte mich nach vorne zu ihm, was dazu führte, dass wir beide nach hinten rüber kippten.
"Eren", kreischte Levi, als wir auf den Boden knallten.
Doch ich hörte erst gar nicht drauf.
Ich sah nur sein wunderschönes Gesicht vor mir und konnte gar nicht anders, als ihn erneut zu küssen.
Als meine Lippen seine berührten, zog sich mein Magen kurz in freudiger Erwartung zusammen und auch meine Sauerstoffzufuhr stoppte für einen Moment.
Es war das unglaublichste und schönste Gefühl, das ich jemals verspüren durfte.
Doch leider hielt es auch diesmal nicht lange an, denn Levi drehte seinen Kopf weg und hielt sich die Hand vor den Mund.
"W-was sollte das denn schon w-wieder?", meckerte er mich an.
Als ich sein Gesicht jedoch betrachtete fiel mir auf, dass er total rot war!
Wieder beschleunigte sich mein Puls und mir wurde unfassbar warm.
Unbewusst musste ich grinsen, was ihn total empörte.
"Warum grinst du so? He? Wie kannst du es wagen, mich einfach so zu küssen? Das macht man nicht, verdammt! Du kannst doch nicht einfach so-", er unterbrach sich selbst, als ich seine linke Hand ergriff und sie gegen meine Brust drückte.
Er sollte spüren, was er mit mir mit nur einem Kuss von ihm anstellte.
Levis Augen weiteten sich und er entfernte langsam die rechte Hand vor seinem Mund.
"Dein Herz...", sagte er leise und sah auf die Hand an meiner Brust.
Ich nickte nur leicht.
Dann legte ich meine Hand ebenfalls auf seine Brust und was ich da spürte, machte mich glücklicher als alles andere auf der Welt und ließ mich bis über beide Ohren grinsen.
Es raste! Sein Herz raste auch!
Doch bevor ich es noch weiter genießen konnte, zog er meine Hand weg und sah beschämt zur Seite.
"Was soll das ganze hier? Kannst du mir mal erklären, was du hier machst? Was willst du von mir?"
Ich rutschte seitlich von ihm runter und zog ihn hoch, sodass er nun vor mir saß und wir uns in die Augen sehen konnten.
"Levi, ich bin hier, weil ich dir unbedingt etwas sagen muss", gestand ich und strich vorsichtig über seinen Handrücken.
Mein Gegenüber wurde sichtlich nervös und wollte scheinbar auch fliehen, aber ich hielt ihn an seinem Handgelenk bei mir.
"Hör zu...In den letzten Wochen, wo ich bei dir war, da...Naja...habe ich dich immer besser kennengelernt. Anfangs dachte ich, dass du jemand bist, der Menschen einfach nur abgrundtief hasst und ich fragte mich, warum du dann diesen Job ausübst. Doch ich habe mit jeder weiteren Behandlung immer mehr begriffen, wie viel Spaß und Leidenschaft du bei deiner Arbeit empfindest und das hat mich sehr beeindruckt!
Und es hat auch mir so viel Spaß gemacht, dir bei der Arbeit zuzusehen, das glaubst du gar nicht.
Und...dann war da dieser Vorfall vor ein paar Wochen...in der Rückenschule..."
Ich musste meine Erklärung unterbrechen, denn Levi fing auf einmal wieder an, an seinem Handgelenk zu ziehen.
"Wieso fängst du jetzt wieder damit an? Ich habe mich doch bei dir entschuldigt! Es war ein verdammtes Versehen, nichts weiter! Was willst du noch? Es hätte nicht passieren dürfen, aber ich kann die Vergangenheit doch auch nicht ändern! Was erwartest du von mir? Kannst du diese Scheiße nicht einfach vergessen?", schrie er mich verzweifelt an und versuchte sich erneut zu befreien, aber ich packte ihm immer wieder aufs Neue und hielt ihn fest bei mir.
"Nein!", schrie ich zurück, woraufhin er mich erschrocken und perplex ansah, "Ich kann es gar nicht vergessen! Und ich will es auch nicht! Und weißt du warum? Weil ich mich von diesem Tag an immer mehr in dich verliebt habe, Levi!"
Plötzlich war alles still.
Keiner von uns sagte ein Wort.
Ich traute mich nicht einmal laut zu atmen.
Die Spannung zwischen uns stieg und je länger er nichts sagte, desto unruhiger wurde ich.
"Du...hast was?", fragte er nach etlichen Minuten verwirrt.
In meinen Wangen hatte sich mal wieder viel zu viel Blut angesammelt und ich zitterte leicht vor Aufregung.
Es war endlich raus. Mein Geständnis.
"Ich...habe mich in dich verliebt. Du...bist einfach etwas ganz besonderes und ich konnte gar nicht anders, als mich zu verlieben, Levi. Du verdienst so viel Liebe...Und ich möchte sie dir so unbedingt geben, wenn du mich lässt!"
Wieder war es einen Augenblick ruhig.
"Aber du...", fing er an und biss sich auf die Unterlippe, "Du wolltest doch nichts mehr von mir. Du wolltest nicht mehr mit mit zusammen arbeiten, weil du doch so genervt von mir warst!"
Mein Blick wurde mitleidig, weil ich genau wusste, wie sehr ihn das verletzt haben muss.
"Das stimmt nicht. Bitte glaub' mir. Petra hat dir das erzählt, weil sie total in dich verknallt ist und uns unbedingt trennen wollte. Anscheinend hatte sie auch gemerkt, dass da was zwischen uns ist...Das musst du mir glauben. Ich würde niemals so etwas sagen, Levi", wieder nahm ich seine Hände in meine und drückte diesmal einen Kuss auf seinen Handrücken.
Als ich aufsah konnte ich erkennen, wie eine kleine Tränen seine Wange hinunterlief.
Sofort schmerzte mein Herz.
"Hey, nicht weinen! Bitte! Bitte nicht!", verzweifelt nahm ich sein Gesicht in meine Hände und wollte ihn somit dazu bringen, mich anzusehen, "Hör bitte auf zu weinen. Das ertrage ich nicht..."
Daraufhin fing er an zu schluchzen und mein Magen zog sich ein weiteres Mal zusammen.
Ich wollte doch nicht mehr, dass er wegen mir weinen musste!
Levi, es tut mir so leid!
Bitte hör auf! Du musst lächeln! Denn du bist so schön, wenn du lächelst!
Nun bahnten sich auch bei mir einige Tränen ihren Weg aus meinen Augen und ich lehnte meine Stirn vorsichtig gegen die seine.
"Bitte, hör auf zu weinen...Bitte...Ich kann-"
Doch auf einmal hörte der Fluss meiner Tränen auf und ich konnte nur total überrascht in das Gesicht vor mir starren.
Denn Levi hatte nach meinen Haaren gegriffen und drückte nun gerade sehnsüchtig seine Lippen auf meine.

The guy I'm working with / Ereri (Ger)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt