„Pika-Pika! Pikachu!", brüllte Pikachu mir in mein Ohr. Mit einem Ruck war ich wach. „Warum um Himmels willen brüllst du mir so ins Ohr?", fragte ich ihn und sah Pikachu grimmig an. „Pika-ka." „Ich weiß das wir weitergehen müssen, aber das ist noch lange kein Grund mich so aufzuwecken.", gab ich genervt von mir. Pikachu war mit seinen Weckmethoden viel schlimmer als Geronimatz. „Pika." „Ich weiß, das wir uns um elf mit den anderen am Tor treffen.", erinnerte ich ihn an die Abmachung und sah zur Wanduhr. Dann sah ich wieder zu Pikachu. „Siehst du, es ist erst dreiviertel elf.", meinte ich und deutete auf die Uhr. Pikachu verschränkte die Arme und sah mich trotzig an. Meine Kinnlade rutschte hinunter und ich ließ meinen Arm sinken. „Dreiviertel elf! Verdammt!", rief ich hektisch und schwang mich mit Karacho aus dem Bett. Ich hatte genau eine viertelstunde Zeit, mich fertigzumachen, zu frühstücken und dann zu diesem Tor zu gelangen! „Pikachu.", gab das Elektropokemon rechthaberisch von sich. „Ist ja schon gut!", unterbrach ich ihn. So schnell ich konnte, fand ich in meine Klamotten, schnappte meinen Rucksack und stürmte durch das Pokemoncenter auf die Straße. Frühstück ließ ich ausfallen und ich eilte durch die Slim-Street zu dem Parkgelände, wo mir dann ein Wegweiser erklärte, wo ich das Tor zur Route 4 finden konnte.
Schnaufend durchlief ich dieses und fand mich im Wüstenresort wieder, wo ich auch auf Ash, Rocko und Lilia traf. „Morgen!", keuchte ich. „Guten Morgen.", kam es zurück. „Emily, du siehst ziemlich fertig aus.", meinte Lilia. „Vielen Dank. Ich habe auch nur gerade einen halben Marathon hingelegt.", schnaufte ich und stützte mich auf meinen Oberschenkeln ab. „Also gut, dann lasst uns weiter.", meinte Rocko.
Vor uns erstreckte sich ein breites Sandfeld. Ab und zu türmte sich der Sand zu einem Hügel und ich kletterte auf einen dieser hoch. Vor mir lag das Sandmeer und ich musste zugeben, dass ich wirklich beeindruckt war. Ash stolperte mir hinterher und hatte viel zu viel Schwung, weshalb er auf der anderen Seite wieder hinunter rollte und im Sand landete. „Ich habe Sand in der Hose!", jammerte er und ich begann zu lachen. Er sah mich gespielt genervt an und ich wollte mich auf den Weg zu ihm machen, als ich selbst das Gleichgewicht verlor und den Hügel nicht gerade graziös hinunter kugelte. Ash sah mich von oben grinsend an. „Na?", scherzte er. Ich streckte ihm die Zunge raus und hievte mich zurück auf meine Füße. „Zumindest habe ich keinen Sand in der Hose.", gab ich frech zurück.
Endlich hatten wir den größten Teil der Wüste hinter uns gelassen. Wir waren nun im gebirgigen Teil der Wüste angekommen und machten dort gerade eine Pause. Rocko kochte das Mittagessen, während ich, Lilia und Ash den Tisch deckten und die Pokemon versorgten. „Essen ist fertig.", sagte Rocko und stellte den Suppentopf auf den Tisch. Er gab Suppe in jede Schüssel und ich nahm einen Löffel davon. „Das ist wirklich sehr lecker, Rocko.", sagte ich und lächelte ihm entgegen. „Vielen Dank, es freut mich das es dir schmeckt.", lächelte er zurück.
Als wir alle unsere Rucksäcke geschultert hatten und weitergehen wollten, tauchten zwei Typen mit einem Mauzi vor uns auf und schnappten sich kurzerhand Ashs und mein Pikachu. „Hey, was soll das?", rief ich. „Team Rocket!", rief Ash. „Team...wer?", fragte ich. Plötzlich begannen die drei Posen einzunehmen und sagten irgendetwas auf, doch ich verstand nur Fetzen davon. Das Trio nannte sich Team Rocket und bestand aus Jessi, James und Mauzi. „Gebt uns unsere Pikachus zurück!", rief Ash. „Mann, ich habe die Nase von diesen Organisationen echt langsam voll.", seufzte ich genervt. Diese Typen waren schlimmer, als Pickel. „Habt ihr sonst keine Arbeit, oder was?", rief ich den Kerlen zu. Jessi streckte mir die Zunge raus und hüpfte in einen grünen Heißluftballonkorb. „Schätzchen, das klauen der Pokemon ist unser tägliches Brot.", meinte sie. „Schätzchen?", fragte ich und meine Augen wurden groß. Das konnte doch nicht ihr verflixter ernst sein. Der Ballon stieg auf und unsere Pikachus wurden in eine Glaskiste gesteckt. „Sie wollen fliehen!", rief Lilia. „Ach, die kommen nicht weit.", meinte ich gelassen. Die drei schienen mir nicht gerade besonders schlau und deshalb machte ich mir keine großen Sorgen um unsere Pokemon. „Dusselgurr, hol' diese Typen wieder zurück auf den Boden!", befahl ich Dusselgurr und warf dabei seinen Pokeball. Mit einer wundervollen Schnabelattacke bekam der Heißluftballon ein Loch und sank zurück zur Erde. Ash sprintete los und nahm sich die Glaskiste ins Visier, während ich versuchte, Team Rocket abzulenken. „Vergesst es, dass sind unsere Pikachu!", rief Mauzi. „Alter, halt die Klappe und lass es gut sein!", gab ich zurück. Mauzi sprang fauchend auf Ash zu und wollte ihm eine Kratzfurie verpassen, aber Dusselgurr kam ihm zuvor und beförderte das Pokemon wieder zurück zu seinen Teamkollegen. Ash öffnete die Kiste und beide Elektropokemon hüpften gesund und munter aus der Kiste. „Pikachu, befördere Team Rocket mit einer Donnerblitzattacke ins All!", befahl Ash. „Pikachu, unterstütze deinen Kumpanen dabei.", reagierte ich. Die Donnerblitzattacken schossen geradewegs auf Team Rocket zu und diese wurden zum Glück weit weg geschleudert. „Immer diese elendigen Banausen.", knurrte ich und klopfte mir meine Arme ab. „Das geschieht so gut wie jeden Tag, dass Team Rocket etwas anstellt.", erklärte Ash. „Und immer erwischt es uns.", fügte Rocko noch hinzu. „Mein herzlichstes Beileid, das ihr euch auch mit solchen Schergen herumschlagen müsst.", meinte ich mitfühlend. Ash begann zu lachen. „Vielen Dank.", meinte dieser unbeholfen und kratzte sich grinsend den Kopf.
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Pokemon- Freunde fürs Leben
FanfictionDie 15 Jährige Emily wartet schon sehnsüchtig auf den Tag, an dem ihre Reise beginnt. Nach einem chaotischen Morgen, hetzt sie in das Labor der Professorin. Doch der letzte Starter ist weg! Sie macht sich auf die Suche nach dem Pokemon und lernt den...
