„Dusselgurr? Hast du Team Plasma gefunden?", rief ich Dusselgurr in den mittlerweile rot- orangenen Himmel zu. Bell und ich irrten durch die Straßen von Stratos City. Team Plasma hatte wieder zugeschlagen, diesmal bei meiner Freundin Bell. Keuchend lehnte sie sich an eine Laterne. Abrupt blieb ich stehen, drehte mich zu ihr um und meinte: „Komm, weiter!" Sie sah mich an und ihre Augen füllten sich mit Tränen. „Das hat doch alles keinen Sinn! Ich werde mein geliebtes Somniam nie wieder sehen!" Ich machte einige Schritte auf sie zu. „Wir finden Team Plasma! Keine Sorge!", beruhigte ich sie und betrachtete sie einfühlsam. Bell gab viel zu schnell auf, aber irgendwie hatte sie auch gute Gründe dazu. Die Schergen von Team Plasma in einer Mega-Stadt wie Stratos City zu finden, war wie das Suchen einer Nadel im Heuhaufen. Das war wirklich ein Ding der Unmöglichkeit, aber dies erzählte ich ihr nicht, sonst verlor sie noch komplett den Verstand.
Plötzlich kamen Lilia und der Arenaleiter Artie aus einer Straße gestolpert. „Und?", fragte ich erwartungsvoll. Artie schüttelte seinen Kopf. „Bei den Piers sind sie nicht." Hoffnungsvoll sah ich Lilia an. „Auch nicht in der Slim Street und Trend Street.", sagte sie enttäuscht. Bell begann wieder zu schluchzen und Lilia nahm sie tröstend in den Arm. Artie betrachtete Bell besorgt und biss sich auf seine Lippen. „Dann bleibt nur noch die Straße zur Pokemon-Arena übrig.", meinte Artie nach kurzem überlegen. Im selben Moment flog Dusselgurr aufgeregt aus der Straße. „Dussel!", rief er mir zu. Erleichtert breitete sich ein Lächeln in meinem Gesicht aus. Es gab doch noch Hoffnung für meine Freundin. „Los kommt! Dusselgurr hat Team Plasma gefunden.", teilte ich ihnen mit. Schnell wischte Bell sich ihre Tränen weg und schöpfte neue Hoffnung.
So schnell wir konnten, liefen wir Dusselgurr hinterher, der uns den Weg zeigte. Kurz nach der Arena, bog Dusselgurr zu einem Gebäude und flatterte aufgeregt mit seinen Flügeln. „Da drinnen müssen sie sein.", meinte Lilia. Ich ging einige Schritte auf die Tür zu, als mir plötzlich drei Plasamarüpeln den Weg versperrten. „Keinen Schritt weiter!", befahl mir der Plasmatyp und baute sich vor mir auf. „Hier gibt es nichts zu sehen.", meinte der zweite der Truppe. „Ja, hier ist kein Team Plasma und auch kein gestohlenes Somniam.", sagte der Dritte und kassierte dafür vom ersten Rüpel einen Schlag auf den Hinterkopf. „Du Idiot!", zischte er. Ich konnte nur grinsen. Dieser Typ war wohl nicht die hellste Birne am Kronleuchter. „Irgendwie habt ihr alle einen an der Waffel.", meinte ich und sah den ersten Rüpel an. „Damit euer Kollege nicht so alleine dasteht.", fügte ich noch hinzu. Ich konnte mich einfach nicht zurückhalten. Meine große Klappe war mal wieder schneller, als mein Gehirn. „Ergreift sie!", kommandierte er seine beiden Kollegen. „Windstoß Dusselgurr, schnell!" Schon wurden die drei von dem sehr starken Windstoß in die Büsche und Bäume verweht. Die Rüpel fluchten und schimpften vor sich her, während sie sich versuchten, aus ihren Uniformen zu schälen, um irgendwie von den Bäumen herunterzukommen. Deshalb nutzten ich, Artie, Lilia und Bell die Gelegenheit, um in das Gebäude hinein zu stürmen.
Meine Augen mussten sich erst vom dunklen, an das grelle Zimmerlicht gewöhnen. Vor uns standen G-Cis und fünf weitere Plasmarüpeln. Als er uns entdeckte meinte G-Cis: „Sieh an, sieh an! Arenaleiter Artie und Emily!" „Ihr von Team Plasma... ihr seid wohl von der Sorte, die sich einfach nimmt, was sie haben will, auch wenn es jemanden anderen gehört, richtig?", stellte Artie zornig fest. Einer der Plasma Rüpeln flüsterte G-Cis etwas ins Ohr. „In der Tat.", antwortete dieser. „Das war nicht sonderlich klug von uns.", meinter er und zog seine Augenbrauen hoch. „Nun, wie auch sei. Sagt mir, kennt ihr die Legende von der Einallregion?" „Ja klar.", schoss es mir und Lilia gleichzeitig heraus. Was hatte der Kerl jetzt schon wieder vor? Eine kleine Lehrstunde in Mythologie oder was? „Wie lässt sich eine Welt vereinen, in der so viele Völker sich bekriegen?", begann G-Cis. „Ich!- Nein, Team Plasma wird Kyurem herbeirufen, um den Pokemon die Freiheit zu schenken! Wir werden diese Welt zu einem besseren Ort machen.", präsentierte er uns stolz und breitete dabei seine Arme aus. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, ihm etwas zu lehren.
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Pokemon- Freunde fürs Leben
FanfictionDie 15 Jährige Emily wartet schon sehnsüchtig auf den Tag, an dem ihre Reise beginnt. Nach einem chaotischen Morgen, hetzt sie in das Labor der Professorin. Doch der letzte Starter ist weg! Sie macht sich auf die Suche nach dem Pokemon und lernt den...
