Kapitel 8

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Ashley guckte mich entgeistert an. "Hallo?! Als ob du ihn besser kennst als ich?!Er liebt dich doch gar nicht!" Dieser Satz verstzte mir einen leichten Stich, aber ich ließ mir nichts anmerken. "Ja dann mal los: Sag mir seine größte Angst? Sein schönster Kindheitsmoment? Oder sein Kindheits-Traumberuf?" Ich verschrängte die Arme vor der Brust und sah sie herausfordernd an. Sie antwortete: "Als ob du das weißt! Seine Angst ist mich zu verlieren. Und sein schönster Kindheitsmoment weiß ich nicht aber sein Kindheits-Traumberuf war Fußball!" Ich sah sie belustigt an. Auch Luca sah seine Freundin entgeistert an. "Nicht eine Sache richtig Ashley. Super Freundin bist du..." "Als ob du es besser weist!" Ich hole tief Luft und fange dann an zu Sprechen: "Ich weiß es sehr wohl! Seine größte Angst ist es, seinem Vater zu begegnen, weil sein Vater ihn früher geschlagen hat und er ihn eigentlich für immer abhaken wollte. Seine schönste Kindheitserinnerung ist als er Messi mit 8 Jahren getroffen hat und sein Kindheits-Traumberuf war Arzt, weil er seine kleine Schwester, die nebenbei Leukämie hat, heilen wollte!"

Alle im Raum starrten mich mit offenem Mund an. Selbst Leon war ruhig und lief nur mit kleinen Schritten durch den Raum. Auf Kristins Gesicht bildete sich ein Grinsen, Luca starrte mich mit offenem Mund an und Ashley schaute mich wütend an. "Du kannst dir das doch nur alles merken, weil du sonst keine Hobbys hast! Dir ist doch noch nie irgendwas schlimmes passiert!" Als ich realisiert habe, was sie gerade gesagt hat musste ich erstmal lachen. Und als ich fertig war, musterten mich alle verstört. Ich stellte mich ganz nah vor Ashley und sagte: "Als ob du jemals etwas durchgemacht hast! Du weißt nicht wie es ist, wenn man mit 19 schwanger wird und von jedem komisch angeguckt wird! Du weißt auch nicht wie es ist eine 9 Stunden lange Geburt durchzuhalten! Du weißt auch nicht wie es ist jede Nacht wegen Kindergeschrei aufzuwachen! Du weißt nicht wie es ist von der Liebe seines Lebens verlassen zu werden! Du weißt nicht wie es ist, den Vater deines Kindes mit einer anderen zu sehen! Und du weißt nicht wie es ist ein Kind zu verlieren!" Ich trete einen Schritt zurück und schaute ein weiteres Mal in die geschockten Gesichter der anderen. Erst jetzt fiel mir auf was ich gerade gesagt habe. "Oh shit!" murmelte ich leise, schnappte mir Leon und verließ ohne ein weiteres Wort das Zimmer.

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Ohohoh...

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Der Vater meines KindesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt