Kapitel 14

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1 Woche war jetzt vergangen und ich hatte Luca nicht einmal gesehen. Aber heute musste ich Leon wieder zu ihm bringen. Ich verstehe immer noch nicht warum er immer auf Ashley hört... Ich meine er kann das doch alles selber entscheiden! Zum Glück hatte er mich im Krankenhaus nicht auf die Baby Sache angesprochen. Ich gebe mir immer noch die Schuld an Lucys Tot und ich werde mir das wahrscheinlich nie verzeihen... Auch wenn es nicht nur an dem Essensmangel sondern auch an einer normalen Fehlgeburt lag. Ein bisschen Angst hatte ich vor nachher, weil ich nicht weiß wie die Stimmung ist. Seit ich heulend das Krankenhaus verlassen hatte, hatten wir nicht mehr gesprochen.

Nachdem ich Leon angezogen hatte, fuhren wir los. Als wir vor Lucas Haus hielten, kamen alte Erinnerungen hoch. Hier hatten Leon und ich 2 Jahre gewohnt... In diesem Haus wurde Leon gezeugt und seine ersten Schritte hatte er hier auch gemacht. Ich lächelte, als ich an den Tag zurückdachte.

Ich stand gerade in der Küche und machte Frühstück. Leon krabbelte im Wohnzimmer rum und Luca war gerade im Badezimmer. Ich packte gerade Pancakes auf einen Teller, als etwas an meinem Sommerkleid zog. Ich sah nach unten und sah Leon wie er sich hingestellt hatte und sich an meinem Kleid festhielt. Ich lächelte und kniete mich zu ihm runter. Leon machte an meiner Hand einen Schritt nach vorne. Ich quiekte vor Freude auf und schrie laut: „Schatzz, komm schnell!" Ich hörte schnelle Schritte näher kommen und keine 10 Sekunden später stand Luca mit einem besorgten Gesichtsausdruck im Türrahmen. Als Luca fragte: „Cathy alles g..." er unterbrach sich selber, denn Leon hatte meine Hand losgelassen und ging mit wackligen Beinen auf seinen Vater zu. Dieser kniete sich hin und betrachtete freudestrahlend seinen Sohn. „Er läuft!" rufe ich lächelnd. Als Leon bei seinem Vater angekommen ist schloss er ihn direkt in die Arme und flüsterte vor sich hin: „Das ist mein Sohn!" Ich lächelte ihn an und er hob seinen Blick um mich anzusehen. Wir sahen uns schweigend in die Augen und ich konnte in seinen Augen einfach nur pure Freude sehen. Wenn man genau hinschaut konnte man sogar einzelne Tränen drin schimmern sehen. Ich sah wahrscheinlich nicht anders aus. In dem Moment wo ich meine große Liebe mit unserem Sohn betrachtete, wusste ich, dass das mit einer der schönsten Momente meines Lebens ist.

„Mama?" fragte Leon. Ich schreckte aus meinen Gedanken auf und blickte in den Rückspiegel. „Ja mein Schatz?" fragte ich ihn lächelnd. „Ich will zu Papaaaa!" schrie er freudestrahlend. Ich lächelte und stieg aus.

Das kann ja was werden.

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Der Vater meines KindesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt