Kapitel 26

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Ich sah ihn fassungslos an. Und deswegen habe ich 1 Jahr geglaubt, dass ich Schuld bin?! Ich sah ihn immer noch schockiert an als er wieder anfing zu sprechen: „Warum ist sie gestorben?" fragte er leise. Ich presste die Lippen aufeinander und sprach dann das aus, was ich seit 1 Jahr glaube: „Ich war schuld." Luca sah mich ungläubig an. „Was?" fragte er. „Ich war schuld. Mich hat die Trennung so mitgenommen, dass ich nichts mehr gegessen habe. Das Kind hat zu wenig Nährstoffe bekommen." Sagte ich leise. Luca sah mich mit Tränen in den Augen an. „Also bin eigentlich ich schuld." Stellte er fest.
Ich widersprach ihm nicht.
„Die Ärzte meinten es war eine normale Fehlgeburt aber ich glaube ich war schuld. Sie hätte Leben können, hätte ich etwas gegessen." Sagte ich schluchzend. Luca kam auf einmal auf mich zu und nahm mich einfach in den Arm. „Du bist nicht schuld! Hörst du? Du hast nichts falsch gemacht!" flüsterte er mir ins Ohr. Wie gerne würde ich das glauben. „Nein ich hätte mehr ess..." ich wurde durch Lippen unterbrochen, die sich stürmisch auf meine pressen. Erst war ich verwirrt, dann griff ich in Lucas Nacken und zog ihn an mich ran und erwiderte stürmisch den Kuss. Luca packte mich an den Hüften und schon waren alle Sorgen vergessen. Verlangen und Leidenschaft erfüllte meinen Körper. Luca dirigierte mich langsam Richtung Bett. Unsere Zungen spielten leidenschaftlich miteinander. Ich spürte das Bett in meinen Kniekehlen und sofort fiel ich rückwärts drauf und Luca beugte sich über mich. Wir unterbrachen den Kuss kurz, um Luft zu holen. Dann presste Luca wieder seine Lippen auf meine. Er glitt mit seiner Hand langsam unter mein Shirt. Das war der Moment indem mein Gehirn sich wieder anstellte. Ich drückte ihn weg und war verwirrt: „Was machen wir hier?" fragte ich außer Atem. Luca lächelte mich verschmitzt an und antwortet: „Das wonach ich mich seit einem Jahr sehne." Ich musste grinsen und er drückte seine Lippen wieder auf meine. Mein Gehirn schaltete sich wieder aus und ich ließ ihn einfach machen. Ich wusste, dass ich es morgen bereuen würde aber in diesem Moment war ich glücklich und das zählte.

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Und?
Zu früh?

Der Vater meines KindesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt