Kapitel 4

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Als ich am nächsten Morgen neben Leon aufwachte, fühlte ich mich schwach. Ich konnte die ganze Nacht nicht richtig schlafen, weil ich über die Verlobung nachgedacht habe. Bin ich zu hässlich? Brauch er eine Frau ohne Kind? Die Fragen schwirrten mir die gnaze Nacht im Kopf herum. Und die Tatsache, dass ich Leon gleich zu Luca und Ashley bringen musste, machte es nicht besser.

Nachdem ich mit Leon gefrühstückt hatte zog ich ihm sein Lieblingsoutfit an und setzte ihm eins von Lucas Caps auf. Der Kleine liebte die Caps seines Vaters und durfte sich deswegen letztens ein paar mitnehmen. Ich zog mir schnell etwas einfaches über und nahm dann Leon an einer Hand mit zum Auto.

 Ich zog mir schnell etwas einfaches über und nahm dann Leon an einer Hand mit zum Auto

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Als ich vor Lucas riesigem Haus hielt, freute sich mein kleiner Mann schon riesig seinen Papa wieder zu sehen. Leon hatte eine gute Bindung zu Luca, was mich glücklich machte, da ich nicht wollte das Leon ohne Vater aufwächst. Ich stieg aus und ging mit Leon auf dem Arm zur Tür. Zögerlich klingelte ich und wartete. Ich hörte schwere Schritte, die sich der Tür näherten. Dann wurde sie aufgerissen und ein oberkörperfreier Luca schaute mich verdutzt an. Einen Moment starrte ich auf seinem Sixpack, sammelte mich dann aber wieder und starrte in Lucas verwirrtes Gesicht. Er fragte zögerlich: "Was macht ihr denn hier?" Ich schaue ihn etwas wütend an. Hatte er etwa seinen Sohn vergessen? "Papa-Wochenende? Leon ist doch heute und morgen bei dir?" Luca brauchte eine Sekunde um meinen ausgesprochenen Satz zu verstehen, dann bildete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht und er wendete sich lächelnd Leon zu. Der Kleine wollte natürlich sofort zu Papa und streckte seine Arme aus. Ich überreichte ihn lächelnd und verabschiedete mich dann recht schnell wieder. "Tschau Cat!" rief Luca mir nach. Augenblicklich verlangsamten sich meine Schritte, bis ich schließlich ganz stehen blieb und mich umdrehte, aber die beiden hatten bereits die Tür hinter sich geschlossen. Er hatte mich bei meinem Spitznamen genannt. So hatte mich noch nie jemand genannt außer Luca. Das war so sein Ding. Kopfschütteln wende ich mich meinem Auto zu und fuhr mit quietschenden Reifen von der Einfahrt.

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Der Vater meines KindesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt