Wir gingen in einen schönen kleinen Pup direkt um die Ecke, nicht weit von Harry seinem Haus entfernt. Dort war nicht so viel los, dass wir einen Platz in der Ecke bekamen. Es war draußen sehr ungemütlich und ich war dankbar für den Hoodie. Harry war die ganze Zeit über ein Gentleman, fragte nach meinem Empfinden, hielt mir die Tür auf, sowie zog den Stuhl für mich zurück. Es fühlte sich wie ein Date an, doch war es nur ein Treffen unter alten Freunden. Alte Freunde die sich nach langer Zeit einen gemütlichen, schönen Abend machten.
Wir bestellten uns eine Flasche Sekt, Wasser und natürlich Crepes mit Früchten und Schokolade. Das war ja unser Ziel, etwas süßes zum naschen, alkoholhaltiges zum trinken und nette Gespräche. Da mein Auto bei Harry sicher stand, hatte ich schon mit Dana gesprochen, dass diese mich später abholen und nach Hause bringen würde.
"Ich habe gehört, dass Sam und Freya geheiratet haben?" Ich sah ihn nickend an. "Ja letztes Jahr....es war eine schöne Hochzeit. Ich war anfangs von der Idee nicht so begeistert, aber ist nicht meine Entscheidung gewesen" Er sah mich nachdenklich an. "Kann ich verstehen...deine Einstellung zu dem Thema kenne ich noch gut...Manche Menschen können Seitensprünge, Fehler oder Situationen in Beziehungen verzeihen und neu anfangen."
"Hast du schonmal mit jemanden einen Neuanfang nach einer Trennung begonnen?" "Nicht direkt, also mit Kendall gab es zwei Anläufe, doch geworden ist daraus ja auch nichts. Ich denke aber das ist machbar. Wenn man jemanden liebt und sich nicht durch negative Gefühle oder so getrennt hat...wieso dann nicht?"
"Ich sehe das auch so...Ich meine die Liebe kann auch wieder neu entstehen, oder noch besser werden. Doch es müssten beide sich im klaren sein, dass es nur diese Chance gibt. Manche Menschen haben einfach ein Happy End verdient." Bei diesen Worten grinste er mich mit seinem schiefen lächeln an. Unser kurzes Gespräch wurde unterbrochen, da unser Essen und Getränke gebracht wurden. Ich schnappte mir sofort die Flasche um die Korken knallen zu lassen.
"Du hattest recht, der Crepe ist soooooo lecker" bekam er von mir mit vollgestopften Mund und einem dicken grinsen. Er lächelte mich nur an und schob sich auch seine Gabel in den Mund. Wir teilten uns eine Portion und zum Schluss lag nur noch ein Stück auf dem Teller, dieses piekte Harry sich auf die Gabel und hielt es in meine Richtung. Ich beugte mich über den Tisch und nahm dieses mit Genuss in den Mund. Irgendwie war dieser Moment prickelnd.
Ich spürte das kribbeln in meinem Bauch wie schon lange nicht mehr. Meine Gefühle zu Harry waren mir noch bewusst, doch nicht so intensiv. Ich würde diesen Menschen am liebsten Küssen und nicht mehr loslassen. Ich wusste nicht was in meinem Kopf und Herzen passierte. Doch mochte ich nicht, dass es aufhörte und für immer blieb.
"Woran denkst du?" Ich schaute ihn an und spürte die röte in meinem Gesicht. "Wenn ich ehrlich bin, dann an uns" "Was meinst du mit uns?" "An unser kennenlernen, unsere Verabredungen...es fühlt sich grad alles so vertraut an...ich weiß auch nicht...es ist schön mit dir"
"Freut mich zu hören Aria...ich fühle mich auch sehr wohl grad. Könnte man öfters machen" "Wie lange bist du denn noch in London?" Er zuckte mit seinen Schultern.
"Keine Ahnung, es ist nichts direkt gerade geplant. Ich habe einige Projekte am laufen und plane die Welttournee, doch etwas festes habe ich nicht. Ich bin gerade sozusagen ungebunden. Außerdem bin ich ja noch dabei, eine neue Immobilie zukaufen." "Dann kannst du es bestimmt einrichten, dass wir uns nochmal treffen...wenn du überhaupt Lust hast."
Er nahm einen Schluck Sekt, schenkte uns nochmal nach und nickte dann zustimmend. "Gerne...Ich habe dir damals auch gesagt, dass ich gerne in deiner Nähe bin...egal ob wir zusammen sind oder nicht"
***
Wir sprachen noch einige Zeit über vergangene Geschichten, tranken noch eine zweite Flasche Sekt, bis man diesen schon deutlich spürte. Unsere Berührungen wurden immer mehr auch wenn es nur eine flüchtige Berührung der Finger oder unserer Knie unter dem Tisch war.
Dana konnte mich erst nach Mitternacht abholen, da sie auf einem Geburtstag war. Daher entschieden wir, dass wir uns bei Harry noch einen Film anschauen würden, da es erst halb 11h war. Der Weg nach Hause war ein reines Deja - Vu, es regnete so stark, dass wir wieder einmal komplett durchnässt bei ihm ankamen. Wir fanden dieses beide amüsant.
Komplett durchnässt und tropfend standen wir in Eingang bei Harry und zogen uns die kompletten Nassen aus, bis wir beide nur noch in Unterwäsche vor uns standen und anschauten. Es ging alles so schnell, da spürte ich schon Harry seine Lippen auf meinen.
Der Kuss war intensiv, zärtlich und fordernd. Dieser Kuss fühlte sich wie tausende Glücksgefühle gleichzeitig an. Ich wollte mehr und er sollte niemals enden. Ich spürte bei dem Kuss, dass Harry mich gegen die Wand und sein nasser Körper an meinem drückte. Ich zog ihn näher an mich heran und er packte mich unter meinem Gesäß, hob mich hoch und ich umschlug meine Beine um seinen Körper.
Ohne den Kuss zu unterbrechen ging er mit mir zum Sofa, setzte mich sanft ab und lag schon auf mir drauf. Dort unterbrach er kurz diesen Kuss, schaute mich lächelnd an und strich dabei sanft über mein Gesicht.
"Möchtest du das auch wirklich?" Ich nickte nur zustimmend und zog ihn wieder zu einem Kuss an mich heran.
Es war ein toller Moment, ich spürte wie sehr mein Körper und auch ich Harry vermisst hatten. Es war so vertraut, aber doch auch magisch. Unsere Körper tanzten wild, intensiv und Leidenschaftlich miteinander, bis der Höhepunkt mit einem Feuerwerk gefeiert wurde.
***
Wir lagen anschließend völlig durchgeschwitzt und nach Luft ringend auf dem Sofa und starrten beide an die Decke. Ich konnte sein grinsen auch im dunkeln spüren und wahrnehmen. Es schien so, dass keiner von uns beiden diesen Moment zerstören und zu Nichte machen wollte. Da niemand ein Wort sagte. Harry spielte mit meinen Finger und ich genoss dieses gerade sehr. Das aufblitzen und der Donner ließ uns zusammenzucken und machte diesen stillen Moment, zu einem realen Moment.
Harry stützte sich auf seinen Ellbogen ab und sah mich von der Seite an. "Geht es dir gut?" Ich strich mir meine Haare aus dem Gesicht und grinste ihn breit an. "Ja und dir?" Er erwiderte das grinsen und nickte zustimmend. Dann beugte er sich über mich, gab mir einen Kuss und stand auf. Da stand er komplett nackt vor mir und ich konnte ihn betrachten.
Er sah so umwerfend aus. Er hielt mir meine Hand einladend hin. "Komm wir gehen Duschen" Er sagte dieses, als wäre es das normalste der Welt. Nicht das wir beide mal zusammen und nun wieder getrennt waren. Es fühlte sich auch nicht wie ein One Night Stand an, sondern wie damals.
Ich nahm seine Hand einladend an, stand auf und ging mit ihm nach oben ins Badezimmer. Das warme Wasser der Dusche prasselte auf meinen Körper. Harrys Berührungen waren sehr sanft und vertraut. Ich spürte die Gänsehaut und das Kribben bei jeder zarten Berührung auf meinem Körper. "Ich habe das hier vermisst" hauchte er mir von hinten in das Ohr. Ich drehte mich um und schaute in seine Augen.
"Ich habe dich vermisst Styles" Seine Augen funkelten in diesem Licht und er grinste leicht. Nahm meine Hände in seine und küsste mich wieder. Dieser Kuss fühlte sich nach einem Neuanfang an. Nach diesem Neuanfang den ich schon immer wollte. Dieser Neuanfang, den wir damals nicht machen konnten und dafür noch nicht bereit waren.
Es war diese Begegnung auf der Straße in London, eine Begegnung die mir meinen Weg zu dem Neuanfang zeigte und mich wieder zu meiner Liebe Harry Styles brachte. Diese Begegnung die alles veränderte und mich zu diesem Entschluss brachte, dass ich ohne ihn gerade nicht mehr weiter gehen möchte. Wir erlebten viele Umwege in unserem Leben, viele Begegnungen und Erfahrungen die uns zu dem gemacht haben wer wir waren.
"Diesmal machen wir es richtig Chérie" "Diesmal werden wir es schaffen und nichts kann dieses hier zerstören Styles" "Diesmal werde ich mehr um dich kämpfen wenn es sein muss" Ich legte meine Arme an seinen Nacken, spielte mit seinen nassen Haarspitzen.
"Ich Liebe Dich Styles...Ich habe nie damit aufgehört" Er küsste meine Lippen sanft, dann schaute er mich wieder an, legte seine Stirn auf meine. "Ich liebe dich auch Chérie. Du bist die Person, die ich an meiner Seite möchte...keine andere mehr...nur du"
"Nur du und ich"
ENDE!
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encounters (H.S)
Fanfiction"Manchmal sollte man einfach nicht an Morgen denken und das Jetzt genießen...Sich Frei fühlen und Dinge machen die einem morgen vielleicht komplett bescheuert vorkommen oder man diese bereut" Aria Miller hat gerade eine 2 Jährige Beziehung hinter si...
