52. Runter

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„Wie Geht es euch da hinten ?"
Newt war nur noch ein paar Schritte von uns entfernt.
„Hervorragend !"
Fry und ich hielten gleichzeitig unsere Daumen nach oben.
„Und dir ?"
Newt lächelte schief.
„Super."
Ich wünschte ich könnte etwas an Newts Schmerz ändern. Er humpelte bei jedem Schritt und auch wenn er sein bestes gab , seine Schmerzen mit Humor zu überdecken , wusste ich es . Ich kannte ihn zu gut, um es nicht zu bemerken. Und Fry anscheinend auch.
„Willst du vielleicht eine kurze Pause machen , Newt ?"
Er schüttelte nur seinen Kopf, während er seine Zähne so hart zusammen presste , dass es schon schmerzhaft aussah. Ich sah hilflos zu Fry , welcher mit den Schultern zuckte.
Wir wussten beide, dass nichts gerade helfen konnte.
Auch wenn man es gerne mal vergaß, war Newt ein unglaublich stolzer Mensch.
Er würde niemals, niemals einfach so eingestehen, dass er gerade schmerzen hatte und Hilfe brauchte .
Außerdem wollte er auch keine Umstände machen.

„Ich schlittere doch nicht in eine scheiß Höhle !"
Kennt ihr den Spruch , bis hier hin und keinen Schritt weiter ?
Genau das hier war es .
Wie dumm muss man sein , um in eine dunkle Höhle zu schlittern . Liefen hier nicht diese Cranks rum ? Und es ist tief.
Niemals , nicht in diesem Leben , werde ich hier runter schlittern. Auf gar keinen Fall.
„Komm schon, Y/N!"
Fry war schon unten und fuchtelte mit seinen Armen rum. Neben mir stand Newt, der mich geduldig ansah.
„Wir müssen da runter."
Seine Stimme war ruhig.
„Wir müssen gar nichts."
„Y/N, ich weiß du hast Angst, aber wir MÜSSEN da runter ."
Ich schüttelte meinen Kopf.
„Gib mir deine unverletzte Hand."
Verwirrt reichte ich ihm meine linke Hand. Er setzte sich hin und zog mich mit sich.
„Wir werden da runter rutschen."
„Nein."
„Doch."
„Nein."
Er erwiderte kein Doch mehr , sondern stieß sich einfach ab und zog mich mit sich in die Dunkelheit.
Ich lies einen leisen Schrei von mir, bevor ich mir auf die Lippe biss. Meine Hand verkrampfte sich um Newts und ich war mir sehr sicher , dass es ihm weh tat.

Ganz ehrlich, das klingt jetzt herzlos aber wenn er denkt mich runter ziehen zu müssen... verdient.

Wir kamen mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden auf.
„Auch mal da ?"
Minho grinste uns an.
Verdutz sah ich mich um, ich war auf Newt gelandet, was meine Wangen rot werden lies. Schnell rollte ich mich von ihm runter. Ich stand auf , lies Newts Hand los, und bevor er reagieren konnte , sprang ich auf und wuschelte Minho durch  die Haare.
„EY ! Finger weg von den Haaren."
Ich klammerte mich an seinem Arm fest, damit er mich nicht weg stoßen konnte und wuschelte solange weiter , bis sie aussahen wie ein Vogelnest.
Dann lies ich ihn los und streckte ihm meine Zunge raus .
„aUCh MAl dA ?"
Äffte ich ihn nach. Ich glaube das war das erste mal , dass ich Minho mit nicht perfekten Haaren sah.
„Trotzdem doch nicht die Haare."
Er lies einen kläglichen Laut von sich, während er verzweifelt versuchte mit seinen Fingern seine Haare zu kämmen.

„Ich will euch ja nur ungern stören , aber wir versuchen hier zu überleben ."
Theresa sah uns genervt an. Die soll mal die Klappe halten. Wer von uns mussten denn wie eine Prinzessin aus dem Krankenzimmer gerettet werden ? Bevor ich einen Kommentar von mir lassen konnte, lies Minho seinen Sarkasmus von sich.
„Natürlich, sorry. Die letzten ... wie viele waren es nochmal ... 3 Tage müssen sehr anstrengend für dich gewesen sein."

You're mine ~NewtGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt