-Katsuki-
Es war eine seltsame Atmosphäre während der gesamten Fahrt nach Hause. Stille hing in der Luft, so dick, dass man sie beinahe schneiden konnte. April saß still in der Ecke des Wagens, der Blick nach draußen gerichtet, aber sie schien vollkommen in Gedanken zu sein. Ich konnte es ihr nicht übelnehmen, nachdem was gerade passiert ist. Ich wollte mit ihr reden aber wusste, dass sie im Moment einfach ihre Ruhe haben will. Heer Aizawa ging es genauso. Wir wollten sie nicht stören oder ihr gar auf die Nerven gehen.
-...-
Als wir endlich im Wohnheim ankamen, wirkte April noch mehr in sich gekehrt. Kiyoshi, besorgt um sie, wollte mit ihr reden, doch sie reagierte nicht auf ihn. Sie ignorierte ihn einfach und stürmte direkt in ihr Zimmer.
Kiyoshi wollte daraufhin mit mir unter vier Augen reden. Als wir alleine waren fing er an "Katsuki du musst zu ihr und mit ihr reden." "Ich glaube es ist offensichtlich, dass sie nicht mit jemandem reden will." erwiderte ich. Kiyoshi seufzte und fuhr fort "Das macht sie immer, wenn sie mit einer Situation nicht klarkommt. Sie isoliert sich von jedem, also bitte rede mit ihr." Ich nickte nur und machte mich dann auf den Weg in ihr Zimmer.
Die Geräusche von Gegenständen, die geworfen und umhergeschleudert wurden, drangen an meine Ohren, als ich die Tür zu Aprils Zimmer langsam und vorsichtig öffnete. Mein Herz zog sich zusammen, als ich den Anblick des total verwüsteten Zimmers sah. April war in einem wortwörtlichem Wut rauch. Sie wirkte so hilflos und verletzlich. Ich wusste, ich musste irgendetwas tun, um ihr zu helfen. Doch was? "Hey April beruhig dich und rede mit mir" sagte ich in ruhiger und mitfühlender Stimme. Leider half es nicht. Panik breitete sich in ihr aus, ihre Atmung wurde flacher, und ihr Blick war voller Angst. Ich spürte die Verzweiflung, ihre innere Zerrissenheit.
In diesem Moment überlegte ich nicht lange. Etwas in mir sagte mir, dass ich da sein musste, dass ich für sie da sein musste. Ich trat näher und nahm sie sanft in den Arm. Ihre Panik nahm zu, und ich wusste, dass ich schnell handeln musste. Schnell etwas tun musste, um ihre Atmung wieder unter Kontrolle zu bekommen. Ich hob ihr Gesicht an, sah sie an und entschied mich für eine Handlung, die vielleicht unerwartet war, aber hoffentlich helfen konnte.
Ich küsste sie.
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Was machst du mit mir ! (Bakugou x OC)
FanfictionAls April mit 4 Jahren erfahren hatte, dass sie ein Normalo ist brach eine kleine Welt für sie zusammen. Sie wollte immer eine Heldin werden, aber wie sollte das ganz ohne Spezialität funktionieren. Irgendwann stellte sich heraus dass April ein gute...
