Domenico
„Denk dran, sie wird es schaffen!" sprach mich Dario an, er legte seine Hand auf meiner Schulter. Ich stand aber auf, da ich Zeit für mich selber brauchte. „Ich geh raus" sagte ich und verließ das Gebäude, ich holte aus Dario's Auto eine Zigarette. Ich rauchte selten, zu selten wenn man das genauer wissen möchte. Ich musste, mich aber beruhigen und ein klaren Verstand kriegen. Ich lehnte mich, an sein Auto und zündete die Zigarette an und zog an der. Ich pustete, den Rauch aus und sah, wie der Rauch von der Zigarette, langsam nach oben im Himmel schwebte und sich auflöste.
Himmel, ich schaute mir den Himmel an. Es waren keine Wolken zusehen, der Mond schien hell. „Wieso tust du mir das an?" flüsterte ich, während ich nach oben sah. Ich zog wieder an meiner Zigarette und pustete wieder den Rauch in meiner Lunge aus, „Wieso schenkst du mir kein frieden, denkst du nicht, dass ich genug gelitten habe?" Man könnte denken, dass ich mit mir selber sprach, was ich jedoch nicht tat. Viele sagen, dass wenn man nach oben schaut und redet, dass man eine bessere Verbindung zu Gott hat. Was für mich völlig Schwachsinn ist, weil man immer mit Gott reden kann, selbst wenn man nicht draußen ist oder in der Kirche.
Meine Mutter sagte mir immer, dass der Herr im Himmel uns immer zuhört und auf uns achtet. Er sollte uns den Weg zeigen, denn wir gehen müssen.
Doch ich sehe nichts, das einzige was ich sehe ist, dass Bianca im Krankenhaus liegt, mit meinem Bruder. Das ist doch kein Weg, oder doch?
Ich meine- schlimmer kann es nicht werden, es kann nur besser werden. Naja, bei manchen klappt es...
Ich sprach selten in den Himmel, da ich es langsam aufgab zu beten. Ja, Ja ich bete.
Ich rauchte meine Zigarette zu Ende und sah noch eine Weile, den Himmel an. „Wenn du mich jetzt hörst, dann bitte, Gib mir ein Zeichen, lass Bianca wieder zu mir zurück!" sprach ich zu Ende. „Ach, was rede ich da, das ist Schwachsinnig!" Ich hörte vor mir eine Tür aufgehen, es war Dario der rauskam. „Nicht du auch noch..." verdrehte ich meine Augen, ich wollte niemand meine Gefühle zeigen, da ich wusste, dass nur dumme Sprüche kommen würde. Also hielt ich immer mein Mund...
„Beruhig dich, ich will dich nicht alleine lassen, Domenico." erwiderte er mir, ich lachte leise auf. „Mich alleine lassen? Dario, ich will alleine sein! Was versteht ihr daran nicht? Akzeptiert es doch einfach." sprach ich laut, meine zittrige Stimme kam zum Vorschein. Er sah mich nur an, er erwiderte mir nichts. „Die Frau, die da gerade liegt, war meine beste Freundin und zugleich das Mädchen, was ich liebte!" Sah ich ihn an, „Sie kämpft um ihr Leben verdammt! Ihre Familie leidet, merkst du das denn nicht? Bitte lass mich alleine, es ist besser so!" Tränen, Tränen sammelten sich wieder in meinen Augen. Dario nahm mich in seine Arme, ich wollte es erstmal nicht zulassen, doch ich hatte keine Kraft mehr. „Sie kämpft um ihr Leben, Dario...Ich liebe sie verdammt, sie kann sich nicht mal an mich erinnern..." Schluchzte ich. „Gott lässt sie zu viel leiden, genauso wie er mich leiden lässt..." Ich klammerte mich an ihm, er fuhr mit seiner Hand über meinen Rücken, um mich zu beruhigen.
„Sie wird es schaffen, ihr beide seid Stark, Domenico vergiss die Hoffnung nicht, denn erst kommt das schlechte und dann das Gute, vergiss das nicht Bruder." fing er an zu sprechen. „Ich weiß es ist leichter gesagt, als getan. Und ich weiß auch, dass solche Sprüche jetzt nichts bringen, aber vertrau mir, es wird gut werden. Ich bin für dich immer da, und ich werde dich auch nicht leiden lassen, du bist mein Bruder und Brüder lassen sich nicht im Stich. Du bist nicht alleine, Domenico." Seine Worte munterten mich auf, ich nickte einfach nur und wischte meine Tränen weg, ich löste mich von ihm und sah wieder nach oben.
„Denkst du, er wird uns eine Chance geben?" hauchte ich, „Definitiv!" sprach er sofort. „Komm lass uns wieder rein ja?" fragte Dario mich, ich ging also mit ihm wieder rein. Wir nahmen wieder im Wartezimmer Platz und warteten...
Wann hört das auf ...
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Stunden, Stunden vergingen und wir bekamen immer noch keine Antwort. Mein Vater, war gerade am telefonieren um herauszufinden, wer für den Brand verantwortlich war.
>>Sobald ich diesen Bastard habe, wird er dafür büßen!<<
Eine Ärztin kam auf uns zu, ich stand sofort auf und sah die Ärztin vor mir an. „ihr könnt jetzt zu eurem Bruder, nun bitte ich euch leise zu sein." gab sie uns Bescheid, wir nickten und gingen zu Alessio. Ich sah ihn dort auf seinem Bett liegen, er fing an zu grinsen. „Habt ihr mich vermisst, ihr hübschen" gab Alessio belustigt von sich, er bewegte seine Augenbrauen hoch und runter. „Du Arschloch, wie kannst du jetzt noch Scherze machen." sagte ich mit einem leichten Lächeln im Gesicht, er fing an zu lachen, so das er mich auch damit ansteckte. Ich setzte mich hin, „Wie geht es dir?" fragte ich ihn. „Mir geht's besser, hast du dir die Krankenschwester gesehen? Die kümmert sich um mich" grinste er, ich fing an zu Kopfschüttelnd zu lachen. „Du bist unmöglich, es ist aber gut, dass es dir besser geht." sprach ich und wuschelte seine Haare. „Hör auf, ich mag das nicht, das weißt du!" gab er genervt von sich, ich lachte laut auf aber beruhigte mich schnell wieder, da ich mich an Bianca erinnerte, die Ärztin hatte mir immer noch nicht ihr Zustand gesagt. Mario und Maria waren immer noch bei ihr...
Alessio merkte, dass ich gerade wo anders im Kopf war. „Was ist los?" fragte er mich, ich schaute ihn an. „Nichts was soll sein?" entgegnete ich ihm mit einer Gegenfrage, „Lass mich raten, sie fängt mit B an und endet mit A?" sprach er und ignoriere meine Frage, ich erwiderte nichts, also fing er wieder an zu sprechen. „Wie geht es ihr?" fragte er mich, seine Stimme klang ernst. Er setzte sich aufrecht, er sah mir in die Augen.
„Wir wissen noch nichts, das einzige was ich weiß ist, dass sie mehr abbekommen hat. Sie kämpft um ihr Leben, meine kleine Kriegerin..." Sagte ich ihm, er sah mich mitfühlend an. „hat die Ärztin nichts mehr gesagt ?" fragte er mich, ich schüttelte mit dem Kopf.
„Was ist passiert, als sie bei dir war?" fragte ich ihn.
„Sie hatte mich gefunden, als wir im Flur ankam, fing sie an stark zu husten. Sie wollte aber nicht aufgeben, sie wollte uns lebendig rausholen... bis sie starke Kopfschmerzen bekam, sie weinte und flehte mich an, ihr zu helfen. Ich wusste nicht was ich tun sollte...ihre Worte hallten noch in meinem Kopf. Sie hatte starke Schmerzen, Domenico. Nach einer Weile, war es still, bis sie bitterlich anfing zu weinen. Sie fiel auf dem Boden, da sie keine Luft bekam, sie hielt sich mit ihren Händen ihren Kopf. Sie sagte mir, dass es ihr weh tat. Erst da bin ich ans Fenster gegangen, da sie keine Kraft mehr bekam. Sie befahl mir, ohne sie raus zu gehen, sie sagte mir das sie nachkommen würde. Ich ließ sie aber nicht alleine...
Als die Feuerwehr kam, war es schon zu spät, Domenico. Sie war bewusstlos..." sprach er, man hörte die zittrige Stimme von Alessio. Ich hörte ihn aufmerksam zu, ich stellte mir jedes Detail vor. Und da waren sie schon, die Tränen...wann hört das auf ?
Ich atmete tief ein und aus, ich fuhr mit meinen Händen durch mein Gesicht und stand auf, um Alessio zu umarmen. „Alles wird wieder gut..." hauchte ich und fuhr mit meinen Händen durch sein Rücken. „Ich weiß...und jetzt bitte hör auf, sonst denkt die Ärztin noch das ich eine Pussy statt ein Schwanz habe!" grinste er.
>>dieser Junge schafft es immer und immer wieder, mich zum Lachen zu bringen...<<
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It Was Love That Brought Us Back
RomanceIn den dunklen Schatten der Unterwelt verwebt sich das Schicksal zweier mächtiger Mafiafamilien, die durch eine Jahrzehnte alte Freundschaft verbunden sind. Doch hinter der Fassade des Vertrauens lauert ein gut gehütetes Geheimnis, das Bianca ahnung...
