In den dunklen Schatten der Unterwelt verwebt sich das Schicksal zweier mächtiger Mafiafamilien, die durch eine Jahrzehnte alte Freundschaft verbunden sind. Doch hinter der Fassade des Vertrauens lauert ein gut gehütetes Geheimnis, das Bianca ahnung...
Ich sah, wie Domenico das Zimmer betrat. Er hatte, einen Strauß Blumen mitgebracht, er sah mich, mit einem lächeln an und kam auf mich zu. ,,Ey du Penner, wo sind meine Blumen?'' sprach Alessio, ihn an. Domenico sah ihn an, er wollte anfangen zu sprechen, doch Antonio unterbrach ihn. ,,sei still, du bekommst bestimmt von Mama Blumen.'' sagte Antonio belustigt, alle fingern an zu lachen. Als es ein bisschen ruhiger wurde, sprach auch endlich Domenico. Er saß bereits, auf meinem Bett. ,,Wie geht es dir?'' fragte er mich, meine schmerzen sind nicht mehr so stark gewesen, ich konnte sie kaum spüren, sie waren ertragbar. ,,Mir geht es gut, danke.'' erwiderte ich ihm, mit einem lächeln.
Er reichte mir, die Blumen. Sie waren Wunderschön, ich zog ihn näher, an mich heran, um ihn einen Kuss zu geben. Er erwiderte den Kuss, als wir uns lösten, sahen wir uns gegenseitig, mit einem lächeln an. ,,Dankeschön, es wäre aber nicht nötig gewesen,'' bedankte ich mich, bei ihm. ,,Doch, ich möchte dich lächeln sehen, il mio guerriero.'' erwiderte er mir. Diese worte, brachten mich wieder zum lächeln.
,,Übrigens Bibi, ihr werdet morgen entlassen.'' sprach Antonio.
>>jetzt schon? ist es nicht zu früh?<<
,,Du meinst Alessio, ich muss noch hier bleiben?'' erwiderte ich ihm, er schüttelte mit dem Kopf. ,,Nein, ihr zwei.'' wiederholte er wieder, seine worte. Ich fragte mich, wieso ich auch entlassen werde, schließlich sagten die Ärzte, dass ich ein paar Tage hier bleiben müsste, um zu schauen, wie es mir in den nächsten tagen gehen wird. ,,Du müsstest, dich nur schonen.'' sprach Dario, ,, und dafür, werde ich sorgen, il mio guerriero.'' sprach auch Domenico weiter, es bildete sich ein Grinsen auf seinen Lippen, was mir sofort verriet, was er damit meinte.
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Domenico wahr bereits, seid zwei Stunden mit den anderen gegangen, jetzt waren nur Alessio und ich hier im Krankenzimmer. Es herrschte stille, niemand hatte irgendetwas gesagt, bis Alessio gesprochen hatte. „Bibi?" erwähnte er meinen Namen, ich sah zu ihm auf, Alessio sah besorgt aus. „Ja?" erwiderte ich ihm, ich wartete bis ich eine Antwort bekam, ich musste nicht lange warten. „Wie ist es für dich zu wissen, dass du jetzt alles weißt ?" fragte er mich, es herrschte wieder für eine kurze Zeit Ruhe. Ich wusste nicht, wie ich darauf antworten sollte. Es war schwer für mich, diese Frage zu beantworten. Da mir sofort in den Sinn kam, dass meine Familie mich jahrelang angelogen hatten, nicht nur meine Familie... sondern auch die Rossi's...
Ein schmerzhaftes stechen, breitete sich in meiner Brust aus, da die Gedanken nicht daran, mir sehr weh taten...
>>sie hatten mich alle angelogen...<< >> wusste Isabella Bescheid ? << >>wieso hatten sie mir das angetan?<<
Ich beruhigte mich wieder, ich erneut zu Alessio, er erwartete immer noch, eine Antwort von mir. Er verstand auch allerdings, dass ich etwas Zeit, für seine Antwort brauchte, dass konnte ich an ihm sehen. „Es tut weh zu wissen, dass ihr mich alle jahrelang angelogen habt. Ich hatte ein Recht dazu, es zu wissen!" hauchte ich, diese Worten hallten in meinem Kopf, Tränen liefen mir über meine Wangen. Man konnte meine zittrige Stimme nicht überhören, Alessio sah, wie verzweifelt ich war. Er stand hastig auf und kam, auf mich zu, um mich in den Armen zu nehmen. „Ich weiß, Bibi..." hörte ich seine sanfte Stimme, er streichelte meinen Rücken. Ich wollte, nicht loslassen. Ich wollte, dass es aufhört, die Lügen, die Schmerzen... alles....
„Ich hatte ein Recht dazu, Alessio!" wiederholte ich immer und immer wieder, meine Worte. „Es tut weh, zu wissen was ihr mit mir gemacht habt.." sprach ich weiter. „Ich will, dass es aufhört, bitte..." hauchte ich, Alessio verfestigte die Umarmung und lies mich nicht los. „es tut mir so leid, Bibi... verzeih uns" ich merkte, wie seine Stimme leiser wurde, war er gerade dabei auch zu weinen? Alessio war verzweifelt, dass konnte man ihn anmerken. Auch ich verfestigte meinen Halt. „Ist schon gut, ich bin hier, Bibi." hauchte er erneut. Wir blieben eine Weile, in diese Position, bis er sich von mir löste und mich ansah, er wischte mir die Tränen weg. „Ich verspreche dir, ab jetzt wird alles gut sein..." sprach er sanft, ich nickte. „Was ist wenn es aber nicht so wird, wie wir es haben wollen?" fragte ich schluchzend, „das darfst du nicht denken, denn positiv, Bibi... Domenico ist da, ich bin da, wir alle sind für dich da..." erwiderte er mir. Eine Träne lief, über seine Wangen hinunter. Ich wischte diese weg, „Danke..." sprach ich leise und sah ihn an, er schaute mich verwirrt an. „Danke?" wiederholte er mein Wort. Ich nickte, „danke, dass du mich beruhigt hast..." bedankte ich mich bei ihm.
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Alessio lag wieder, auf seinem Bett. Wir unterhielten uns sehr lange, bis wir über das Feuer im Anwesen sprachen. „was denkst du, wer es verursacht hat?" fragte ich, er sah mich an. Anscheinend hatten wir den selben Gedanken... „Ich glaub wir haben, den selben Gedanken..." sprach ich weiter, er nickte.
„Giovanni, würde sich aber nicht die Hände dafür dreckig machen..." erwiderte er mir. „Da hast du recht, es muss einer seiner Mitläufer sein..." sagte ich, „und ich denke auch, wer dafür verantwortlich war..." hauchte ich. „Wer?" fragte er mich, ich sah ihn an. „Ich hatte vor ein paar Jahren, seinen besten Freund erschossen, da sie bei uns eingebrochen sind..." sprach ich, er hörte mir aufmerksam zu. „Ich denke es ist, Gabriele." sprach ich meinen Gedanken zu Ende, Alessio sah mich geschockt an. „Nein Bibi, dass kann nicht sein, er würde sich nicht in unsere Nähe trauen." erwiderte er mir.
„Aber mir, denk mal nach, ich habe seinen besten Freund ungebraucht, seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen." fing ich wieder an zu sprechen, „er weiß, dass ihr mir wichtig seid, was ist wenn er sich rächen will?" fragte ich mich, Alessio schien zu überlegen. „Ich weiß nicht, ob ihr Probleme mit ihm habt, dafür habe ich aber Probleme mit ihm..." sagte ich.
„Da ist was dran, Bibi." erwiderte er mir, „siehst du? Er tut es nur, wegen mir..." sagte ich ihm, „Bibi, wenn du recht hast, dann müssen wir sofort Domenico und die anderen Bescheid sagen!" sprach er, er holte seinen Handy raus und wählte eine Nummer. „Wenn rufst du an?" fragte ich ihn, „Domenico!" erwiderte er mir.
>>Oh Gott... was ist wenn ich an alles schuld bin?<<
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