Domenico und ich hatten Nummern ausgetauscht. Als wir im Auto waren schrieben wir die ganze Zeit miteinander. Heute genoss ich wirklich tatsächlich die Zeit mit ihm, es hat Spaß gemacht als wir zusammen im Restaurant saßen und nur Blödsinn gemacht haben.
~seid ihr zuhause heile angekommen?~ fragte er mich, ich erwischte mich dabei, wie sich ein Lächeln auf meinem Gesicht schlich. Jedoch fand ich es niedlich, dass er sich Sorgen machte... wenn man das so sagen kann.
Ich schaute nach vorne um zu schauen wo wir uns befanden, ich bemerkte, wie mein Vater unser Grundstück betrat und hinauffuhr.
~wir sind gerade angekommen!~ schreib ich ihm zurück.
~gut. Morgen Abend sehen wir uns.~ Schrieb er, was mich leicht verwirrte.
~wie wäre es wenn du mich mal netter fragst?~ antwortete ich.
~Ich frage nicht gerne. Ich gebe gerne Befehle. Also dann. Bis morgen Abend !~ sprach er was mich leicht nervös machte aber mich auch zum Lächeln brachte.
„An ihn muss noch gearbeitet werden..." nuschelte ich lächelnd leise. „An wen muss noch gearbeitet werden?" sprach Sofia und schaute mich grinsend an. „Was? Warum mischt du dich ein?" lachte ich und sah, dass wir anhielten. Wir stiegen aus und gingen rein. Im Foyer angekommen streckte ich mich und ging nach oben ins Zimmer. Ich legte meine Tasche ab und schloss die Tür hinter mir. Ich zog meine high Heels aus, da es wirklich sehr unangenehm für meine Füße war und mir langsam Schmerzen zubereitete. Danach zog ich mein schwarzen Kleid aus und zog mir meinen Schlafanzug an.
Am Schminktisch angekommen schminkte ich mich ab und machte mir einen Zopf. Da ich heute nicht vor hatte raus zu gehen, wollte ich einfach nur in mein Zimmer bleiben und mich ausruhen.
Außerdem machte ich mir die ganze Zeit Gedanken über das Thema ‚Rossi' und Domenico.
Wieso kommt mir dieser Name so bekannt vor ?
„diese Familie ist wirklich sehr seriös und geheimnisvoll." gab ich von mir hin und schaute auf Handy, während ich seinen Profilbild betrachtete. Ich fand es komisch, warum ausgerechnet jetzt diese Familie in unserem Leben, vor allem in meinem Leben auftauchte.
Meine Eltern erklärten mir, dass sie alte Freunde waren und wieder Zeit mit denen verbringen wollte, doch ich glaube, dass es auch einen anderen Grund gab.
„sprichst du von den Rossi's?" ertönte Isabella's Stimme in meinem Zimmer. Ich erschrak mich und schaltete meinen Handy sofort aus, da ich nicht wollte, dass sie sah wie ich seinen Profilbild anschaute.
„Was machst du hier ?" fragte ich sie leicht genervt, da sie sonst immer anklopfte. „ich wollte doch nur Zeit mit dir verbringen. Seid gestern reden wir nicht mehr so viel" gab sie zu und kam zu mir.
Mit einem sanften Lächeln setzte ich mich auf und öffnete meine Arme und bestätigte ihr zugleich, dass sie mich umarmen kann. Was sie auch tat.
„Tut mir leid." entschuldigte ich mich bei ihr, da ich sie ‚vernachlässigt' habe. Isabella und ich haben immer gemeinsam etwas unternommen, aber seid gestern haben wir kaum ein Wort miteinander geredet, was für sie anscheinend verletzend war.
„Schon gut. Ich kann es schon verstehen. Aber lag ich richtig ?" grinste Isabella, ich entfernte mich langsam von ihr und fing an zu lächeln. „Du solltest aufhören zu lauschen." lachte ich. Ich steckte sie mit dem Lachen ebenfalls an. „Tut mir leid. Ich bin nur neugierig. Also erzähl schon! Was findest du an dieser Familie so ,seriös' und ‚geheimnisvoll'?" fragte sie mich erneut. Ich schüttelte grinsend den Kopf. „Du wirst mich solange nerven bis ich es dir sage was ?" sprach ich, während sie mir zunickte und es somit bestätigte. „Also dann..." fuhr ich fort.
„Ich weiß nicht, aber diese Familie kommt mir ein bisschen geheimnisvoll rüber. Sie kommen jetzt auf einmal in unser Leben, was ich wirklich sehr komisch finde. Wieso nicht früher ? Warum ausgerechnet jetzt?. Ich weiß das Mama und Papa uns den Grund erzählt haben, aber ich habe das Gefühl, dass mehr dahintersteckt. Es sagt mir mein Bauchgefühl..." sprach ich in Ruhe und merkte, wie Isa mir aufmerksam zuhörte. Sie schien eine Weile zu überlegen bis sie ihren Mund öffnete, um mir zu antworten.
„Ich glaube du denkst zu viel nach...vielleicht liegt es auch wirklich nur daran, dass Mama und Papa ihre alten Freunden wieder im Leben haben wollten. Außerdem hast du doch gerade erst angefangen diese Familie eine Chance zu geben. Warte doch erstmal ab. Du kennst doch diese Familie nicht?" lächelte sie und gab mir ihre Meinung.
Isa hatte recht
Vielleicht übertreibe ich es ...
Aber trotzdem sagt es mir mein Bauchgefühl...
„schon gut. Du hast gewonnen." erwiderte ich ihr mit einem Lächeln.
—————————————————————————
Isa hatte mein Zimmer gerade verlassen, nachdem wir gemeinsam einen Film angeschaut hatten mit Sofia. Dabei schweiften immer meine Gedanken an Domenico und seine Familie. Ich entschied mich wirklich dieser Familie eine Chance zu geben. Vor allem Domenico.
Ich ging rüber zu meinem Kleiderschrank und bereitete schonmal alles vor für morgen Abend, da Domenico und ich morgen ja verabredet waren.
Naja... er hatte es selber beschlossen... ich nicht !
Daran müssen wir noch lernen...
Lächelnd ging ich ins Badezimmer und machte mich fertig, in dem Moment schrieb mir Domenico. Mit einem Lächeln im Gesicht ging ich ans Handy und öffnete unser Chat.
~Ich wollte dir jetzt schon mal Gute Nacht wünschen! Ich gehe ins Bett. Ich freue mich dich morgen zu sehen!~
Ich las mir die Nachrichten tausendmal durch, während ich meine Zähne putzte.
~Danke gleichfalls ! Ich freue mich auch! Gute Nacht.~ antwortete ich ihm zurück und legte mein Handy weg. Nachdem ich fertig war stieg ich ins Bett und deckte mich zu.
Was er wohl morgen mit mir vor hat....
Mit diesem Gedanken ging ich ins Bett, nicht nur mit dem Gedanken, sondern auch mit einem Lächeln ins Gesicht. Ich erkannte mich nicht wieder ...
DU LIEST GERADE
It Was Love That Brought Us Back
RomanceIn den dunklen Schatten der Unterwelt verwebt sich das Schicksal zweier mächtiger Mafiafamilien, die durch eine Jahrzehnte alte Freundschaft verbunden sind. Doch hinter der Fassade des Vertrauens lauert ein gut gehütetes Geheimnis, das Bianca ahnung...
